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gn-online, 23.05.2011

Personalnot: HSG geht unter

16:24-Niederlage gegen Vechta

gn Nordhorn. Eine deutliche 16:24 (5:11)-Niederlage haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn am Sonnabend in ihrem Heimspiel gegen die Sportfreunde Niedersachsen (SFN) aus Vechta einstecken müssen. „Mit dieser Personaldecke war für uns nicht mehr drin. In der nächsten Saison muss sich in dieser Hinsicht etwas ändern“, berichtete HSG-Trainer Bernd Wegter. Sein Team war auch gegen die SFN Vechta wieder mit großen Personalproblemen angetreten und trat in einer Formation auf, die zuvor noch nie gemeinsam gespielt hatte. Vor allem die Spielmacherposition machte den Nordhornerinnen Sorgen. Zwar teilten sich Stefanie Rohlfing und Sabrina Kuite diese Aufgabe, sie fehlten dann jedoch an anderer Stelle des HSG-Spiels.

In den ersten zehn Minuten hielten die Gastgeberinnen bis zum Stand von 3:4 gut mit. Danach setzte sich Vechta deutlich ab und überrollte die Nordhornerinnen förmlich. In den letzten 20 Minuten bis zur Pause gelangen der HSG gerade noch zwei Tore. Insbesonere die groß gewachsenen Spielerinnen der SFN-Abwehr machten den Grafschafterinnen das Leben schwer. Die HSG kämpfte im Angriff mit großen Problemen und konnte sich nur selten durchsetzen. Das spiegelte sich im Halbzeitergebnis unerbittlich wider: Die Statistik wies magere fünf Tore für die Nordhornerinnen aus. HSG-Torhüterin Jasmin Zöllner trug mit zahlreichen guten Paraden dazu bei, dass ihre Mannschaft nicht vollends unterging. Sie hielt ihre Mannschaft mit einer überzeugenden Leistung noch halbwegs im Spiel.

In der Halbzeitpause berappelte sich das Team von Bernd Wegter und trat in der zweiten Hälfte deutlich stärker auf. Das Spiel war zwar gelaufen, jedoch warf die HSG nun mehr als doppelt so viele Tore wie in der ersten Hälfte: Ganze elf Mal zappelte der Ball im SFN-Tor. Die HSG-Abwehr agierte ruhiger. Das Spiel über den Kreis funktionierte aber immer noch nicht. Die Gastgeberinnen vergaben zahlreiche Torchancen und trugen dazu bei, dass die SFN Vechta einen ungefährdeten Sieg holten.

HSG Nordhorn: Zöllner; Faust (1), Balder (1), Schaffrinna (4/1), Naumann (1), Kamprüwen, Rohlfing (3), Kuite (2), Neßlinger (3), Nyhuis, Stein (1).


gn-online, 20.05.2011

HSG muss sich steigern

Nordhorner Handballerinnen empfangen SFN Vechta

his Nordhorn. Das Ende der Oberliga-Spielzeit sehnen die Handballerinnen der HSG Nordhorn entgegen. Nach dem großen Verletzungspech im Verlauf der Saison hat die Mannschaft Bernd Wegter und Andreas Kunde in der Rückrunde nie ihren Rhythmus gefunden. Am Sonnabend (16.30 Uhr) will die HSG sich im letzten Saisonspiel aber mit einer couragierten Vorstellung von ihrem Publikum verabschieden. Zumal die Gäste aus Vechta als Tabellenzwölfter noch mitten im Abstiegskampf stecken. Dass sich die Mannschaft von Trainer Ulf Dunkerbeck noch nicht aufgegeben hat, haben die vergangenen Spiele gezeigt. Da feierten die Gäste drei Siege in Serie.

Die HSG muss dagegen weiter improvisieren. Lisa Haverland wurde zwar erfolgreich operiert, hat aber sechs Wochen Sportverbot erhalten. Weil auch Simone Wegter weiterhin fehlt, müssen die Nordhornerinnen wieder ohne gelernte Spielmacherin auflaufen. Die Rolle werden sich erneut Stefanie Rohlfing und Sabrina Kuite teilen. Verbessern müssen sich die Gastgeberinnen im Vergleich zur klaren Niederlage in Arsten aber nicht nur im Angriff, sondern vor allem auch in der Deckung. „Da waren wir im Eins-gegen-Eins-Spiel zu oft zweiter Sieger“, sagt Wegter, der von seiner Abwehr eine deutliche Steigerung erwartet.


gn-online, 13.05.2011

Spiel geht in Abwehr verloren

HSG-Frauen: 27:42

gn Arsten. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn TuS Komet Arsten eine deutliche 27:42 (12:20)-Abfuhr kassiert. Die Nordhornerinnen traten mit dem letzten Aufgebot an; A-Jugendspielerin Annalena Faust musste aushelfen. Dennoch: Die verletzten Spielmacherinnen Lisa Haverland und Simone Wegter wurden von Sabrina Kuite und Stefanie Rohlfing ordentlich vertreten. Am Ende allerdings waren Kuite und Rohlfing, die durchspielen mussten, mit den Kräften am Ende. HSG-Coach Bernd Wegter sah in der Defensive den Hauptgrund für die Niederlage: „Unser Abwehrverhalten war absolut nicht oberligareif. 27 erzielte Tore sind in Ordnung, aber 42 darf man nicht kassieren.“

Die Gäste fanden gut in die Partie (5:2), dann allerdings hatte sich Arsten gut auf die HSG-Frauen eingestellt. Es gab für die Nordhornerinnen kaum ein Durchkommen zu Kreisläuferin Carolin Stein. Die großen Spielerinnen von Arsten hatten gegen die kleinen Außenspielerinnen, die im Rückraum agieren mussten, keine Probleme. Die letzten zehn Minuten vor der Pause gingen mit 8:3 an die Gastgeberinnen; beim 20:12 für Arsten herrschten schon klare Verhältnisse. HSG-Torhüterin Jasmin Zöllner hielt zwar, was zu halten war, nach dem 24:31 (50.) brachen aber alle Dämme.

HSG: Zöllner: Rohlfing (6), Naumann, Stein (1), Nijhuis, Neßlinger (1), Kuite (2), Schaffrina (14/8), Balder (2), Faust (1).


gn-online, 13.05.2011

Auf der Suche nach dem Rhythmus

HSG: Nun fällt auch Lisa Haverland aus

his Arsten. Nach einer überragenden Hinrunde sind die Handballerinnen der HSG Nordhorn in der zweiten Saisonhälfte noch nicht wieder richtig in Tritt gekommen. Vor allem die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle sorgten dafür, dass die Mannschaft von Bernd Wegter und Andreas Kunde von der Tabellenspitze abrutschte. Trotz der Bilanz von nur einem Sieg in den letzten sieben Partien haben die Nordhornerinnen aber immer noch die Möglichkeit, die Spielzeit auf dem dritten Tabellenplatz zu beenden. Dafür müssen sie bei Komet Arsten (Sonnabend, 16.30 Uhr) jedoch in die Erfolgsspur zurückfinden. Die Gastgeberinnen spekulieren mit zwei Punkten Rückstand auf die HSG auf auch noch auf einen Platz unter den ersten drei Vereinen.

Mit 34:27 beendete die HSG im Hinspiel die Titelambitionen der Bremerinnen. Ein wichtige Stütze im Komet-Spiel ist die ehemalige HSG-Torhüterin Kira Voß. Auf Seiten der Nordhornerinnen sollen in den letzten beiden Saisonspielen vermehrt die jungen Spielerinnen im Kader Verantwortung übernehmen. Aus der A-Jugend rücken erneut Sarah Kamprüwen und Jana Naumann auf. Gestern nahm die Personalnot der HSG weiter zu. Lisa Haverland, die eigentlich die verletzte Simone Wegter als Spielmacherin vertreten sollte, kam mit einem Nabelbruch ins Krankenhaus, wird heute schon operiert.


gn-online, 09.05.2011

HSG-Frauen unterliegen dem Absteiger

gn Altenwalde. Die Handballerinnen der HSG haben am Sonnabend in der Oberliga beim bereits als Absteiger feststehenden TSV Altenwalde eine 21:26 (9:14)-Niederlage kassiert. Das Nordhorner Team, mit drei A-Jugendlichen angetreten, war stark ersatzgeschwächt. Die Vorbereitung war viel zu kurz, die Mannschaft hat so noch nie zusammengespielt. Der TSV Altenwalde bot dagegen eine starke Partie. Vor allem die Rückraum-Linke Gohlke bereitete der HSG-Abwehr große Schwierigkeiten. Sie kam immer wieder zu einfachen Toren. Die Gäste hatten den besseren Start und gingen mit 5:2 in Führung. Dann kam ein Bruch ins Spiel der HSG, die zwischen der 10. und der 30. Minute nur vier Treffer erzielte. Dagegen traf der Gegner nach Belieben. Nach der Pause wurde Gohlke in kurz gedeckt, wodurch es bei der HSG besser lief. Erst nach 40 Minuten (10:19) zeigten die Nordhornerinnen Charakter. Sie fingen an, flüssig und druckvoll Handball zu spielen und kamen bis zur 52. Minute auf 19:23 heran. Aber die Kraft reichte nicht mehr zur Wende. Die Einstellung in den letzten 20 Minuten war zumindest versöhnlich.

HSG Nordhorn: Zöllner; Kamprüwen (1), Faust, Haverland (2), Rohlfing (1), Naumann, Stein (2), Neßlinger (1), Kuite (2), Schaffrinna (11/5), Balder (1).


gn-online, 06.05.2011

HSG muss gegen Altenwalde improvisieren

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his Nordhorn. Den Saisonendspurt leiten die Handballerinnen der HSG Nordhorn am Sonnabend (18.30 Uhr) in Cuxhaven gegen den TSV Altenwalde ein. Verantwortlich für die Mannschaft wird dann Andreas Kunde (Foto) sein, weil sein Trainerkollege Bernd Wegter im Urlaub weilt. Die Osterurlaubszeit spielte auch in den vergangenen beiden Wochen bei der Trainingsbeteiligung eine gewichtige Rolle. So werden Christina Neßlinger, Stefanie Rohlfing und Jana Balder erst heute aus der Türkei zurückerwartet. Ganz verzichten muss Kunde auf drei verletzte Spielerinnen: Sandra Bosink, Sabrina Kuite und Simone Wegter. Dafür muss wie in den vergangenen Wochen der Nachwuchs in die Bresche springen. Mit Jana Naumann, Sarah Kamprüwen und Anna-Lena Faust werden erneut drei A-Jugendliche zum Kader zählen. So und mit einigen taktischen Rochaden wollen die Nordhornerinnen trotz der Personalmisere gegen den TSV Altenwalde, der bereits als Absteiger fest steht, etwas Zählbares erringen.


gn-online, 18.04.2011

„VfL ist kein Maßstab“

26:34 – HSG-Trainer dennoch zufrieden

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben gestern das ursprünglich im Februar terminierte Nachholspiel gegen den VfL Oldenburg III zwar deutlich mit 26:34 (14:18) verloren, Trainer Bernd Wegter war aber dennoch nicht unzufrieden: „Eine Regionalliga-Truppe, die fünf Mal in der Woche trainiert, ist für uns kein Maßstab“, sagte er nach dem Spiel.

Der Nordhorner hatte beim Gegner gleich acht Handballerinnen ausgemacht, die eigentlich für die zweite VfL-Mannschaft spielen, die die 3. Liga anführt. „Wir hatten einer Spielverlegung zugestimmt. Aber wenn wir gewusst hätten, dass der VfL dies so ausnutzt, hätten wir das nicht gemacht“, schimpfte Wegter.

Die HSG führte nach gut zehn Minuten mit 8:3. Danach stand der VfL defensiver und drehte bis zur Pause die Partie. In dieser Phase beklagte Wegter eine „harte Gangart“ der Gäste. Nach Wiederbeginn kam Nordhorn noch einmal auf 23:25 (42.) heran, dann aber machte sich die bessere Physis der Oldenburgerinnen bemerkbar, die auf 34:26 davonzogen.

HSG Nordhorn: Zöllner; Wegter (2), Stein (5), Neßlinger (4), Schaffrinna (5/3), Haverland (2), Nyhuis, Balder (2), Rohlfing (6), Naumann, Toueiti (1).


gn-online, 15.04.2011

HSG stellt sich auf ein verstärktes VfL-Team ein

Nordhorner Oberliga-Handballerinnen empfangen am Sonntag Oldenburg III

his Nordhorn. Eine Nachholbegegnung steht am Sonntag für die Handballerinnen der HSG Nordhorn auf dem Programm. Der Oberligist empfängt um 15.30 Uhr vor heimischem Publikum die Drittvertretung des VfL Oldenburg.

Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder spannende Duelle geliefert haben. Die Oldenburgerinnen hatten zunächst den Wunsch geäußert, die Partie auf den heutigen Freitag zu verlegen, weil die A- und B-Jugend des Vereins am Wochenende an den norddeutschen Meisterschaften teilnimmt. „Dieser Termin war für uns aus personellen Gründen aber nicht möglich“, berichtet Bernd Wegter.

Einen leichteren Gegner können die Nordhornerinnen am Sonntag deshalb aber nicht erwarten. Im Gegenteil: „Oldenburg wird den Kader mit U23-Spielerinnen aus der Regionalliga-Mannschaft auffüllen“, vermutet der HSG-Coach. Das Sagen bei der dritten Mannschaft des VfL hat seit Februar Svenja Pobig. Sie hat das Amt nach einigen internen Querelen von der langjährigen Trainerin Conny Kuck übernommen und ist seitdem in die Rolle der Spielertrainerin geschlüpft. Die Saison verlief für die Oldenburgerinnen bislang durchwachsen. Mit einer Bilanz von 21:23 Punkten steht das Team im Mittelfeld der Liga und hat weder mit den oberen noch mit den unteren Plätzen etwas zu tun.

Im Hinspiel gelang es der HSG in der Fremde, einen überzeugenden 31:23-Sieg einzufahren. Von so einem deutlichen Resultat gehen die Nordhornerinnen diesmal nicht aus. „Es wird sicherlich ein spannendes Spiel“, blickt Wegter voraus, der mit Sabrina Kuite und Sandra Bosink weiterhin auf zwei Außen verzichten muss. Bosink musste sich in dieser Woche einer Meniskusoperation unterziehen.

Anknüpfen wollen die Gastgeberinnen an die Leistung des vergangenen Wochenendes: Da platzte mit einem 40:29-Kantersieg gegen den TV 01 Bohmte endlich der Knoten.


gn-online, 08.04.2011

HSG-Frauen im Derby mit dem Heimvorteil

Nordhorner Handball-Oberligist spielt morgen gegen Bohmte – Duell des Dritten gegen den Vierten

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his Nordhorn. Vor heimischem Publikum empfangen die Handballerinnen der HSG Nordhorn morgen um 17 Uhr ein Team, das ihnen im Kampf um den dritten Tabellenplatz im Nacken sitzt. Der TV 01 Bohmte hat in den vergangenen Wochen regelmäßig gepunktet und sich somit auf den vierten Rang vorgearbeitet. Mit einer Bilanz von 28:14 Punkten haben die Gäste lediglich zwei Minuszähler mehr auf ihrem Konto als die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter.

Die Nordhornerinnen mussten in den letzten Oberliga-Partien ihrer Personalsituation Tribut zollen. Die Serie der Spiele ohne Punktgewinn wuchs mit der knappen 30:31-Niederlage in Morsum bereits auf vier Partien an. „Uns fehlte in dem Spiel lange das Selbstvertrauen. Statt zu agieren, haben wir in der Abwehr nur zugeschaut“, analysierte Wegter die letzte Partie. Erst in der Schlussphase besannen sich die Nordhornerinnen auf ihre Qualitäten. „Die letzten 15 Minuten sollten uns für die künftigen Aufgaben wieder Selbstvertrauen geben“, blickt der HSG-Coach voraus.

In Bohmte holten die Nordhornerinnen im Hinspiel einen 26:23-Sieg. Ein Erfolgserlebnis wollen sie auch morgen wieder feiern. Mitwirken werden auch Carolin Stein und Jasmin Zöllner, die beide zu Beginn der Woche nicht trainieren konnten. Stein laboriert weiterhin an Schulterproblemen, Zöllner pausierte nach einem Kopftreffer im Spiel der B-Jugend.


gn-online, 04.04.2011

30:31 – HSG vergibt in Morsum zu viele Chancen

Handball-Oberliga: Nordhornerinnen verpassen Sekunden vor Schluss Möglichkeit zum Ausgleich

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gn Morsum. Mit einer bitteren 30:31 (14:14)-Niederlage sind die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn von ihrem Spiel beim TSV Morsum zurückgekehrt. „Im Moment läuft es nicht. Auch die nötige Einstellung fehlt“, haderte HSG-Trainer Bernd Wegter. Die Nordhornerinnen erwischten einen guten Start in die Partie und gingen bis zur 15. Minute über 5:1 mit 8:4 in Führung. Danach nahmen die Gastgeberinnen Simone Wegter in Manndeckung – ein Spielzug, der sich für Morsum auszahlte. Die Begegnung verlief nun deutlich ausgeglichener. Hinzu kam, dass Carolin Stein auf Seiten der HSG mit einer Schulterverletzung in die Partie gegangen war.

Zunehmend Probleme bereitete den Nordhornerinnen mit Mareen Jakobsen eine frühere Zweitligaspielerin. Sie war nicht in den Griff zu bekommen, erzielte acht Tore und spielte immer wieder die Morsumer Kreisläuferin frei. Mit 14:14 ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit führte nun bei der HSG Stefanie Rohlfing Regie – und brachte neuen Schwung auf die Platte. Die HSG lag in der 40. Minute mit 19:17 vorne. Nun stellten die Gastgeberinnen sogar auf zweifache Manndeckung um und gaben auch Rohlfing eine Bewacherin. Die sich ergebenden Lücken in der Morsumer Abwehr konnte die HSG aber nicht nutzen. Als die Nordhornerinnen dann auch noch ein Überzahlspiel mit 0:3 abgaben und sich plötzlich mit 21:26 hinten sahen, drohte eine deutliche Niederlage. Eine Minute vor dem Abpfiff hatte sich die HSG dann aber wieder auf einen Treffer (30:31) herangekämpft und vergab Sekunden vor dem Ende die Möglichkeit zum Ausgleich.

HSG Nordhorn: Zöllner; Naumann (1), Wegter (4), Schaffrinna (14/6), Balder (2), Haverland (1), Stein, Neßlinger (2), Rohlfing (6), Nijhuis.


gn-online, 01.04.2011

HSG-Frauen wollen die Wende einleiten

Oberligist ist zu Gast in Morsum

his Nordhorn. In der Oberliga Nordsee wollen die Handballerinnen der HSG Nordhorn morgen beim TSV Morsum (18.30 Uhr) die Wende einleiten. Drei Niederlagen kassierte das Team von Trainer Bernd Wegter zuletzt – der Trend zeigte dabei allerdings schon bei der Niederlage gegen den BV Garrel am vergangenen Wochenende nach oben.

Die Nordhornerinnen boten dem Tabellenführer lange Paroli und mussten sich erst in der Schlussphase unglücklich mit 34:37 geschlagen geben. Für die Partie am Sonnabend beim TSV Morsum ist der HSG-Coach deshalb vorsichtig optimistisch. Wegter weiß aber auch, dass sein Team in der Samtgemeinde Thedinghausen nahe Bremen ein starker Gegner erwartet. Mit Meike Osmers und Maren Jacobsen verfügen die Gastgeberinnen über zwei der stärksten Rückraumspielerinnen der Liga. „Auf die beiden müssen wir ganz besonders aufpassen“, sagt Wegter, der „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet.

Auf Seiten der Nordhornerinnen hat sich gegen Garrel vor allem die Rückkehr von Stefanie Rohlfing positiv ausgewirkt. Die Mannschaft trat insgesamt gefestigter auf. Trotzdem ließ die HSG in der Defensive immer noch zu viel zu. „Unser Manko ist aktuell, dass wir oft zu halbherzig zupacken“, hat der Trainer erkannt. Das soll sich am Sonnabend ändern. Mit Sabrina Kuite und Sandra Bosink fallen allerdings zwei Spielerinnen weiterhin aus. Angeschlagen ist auch Carolin Stein. Die Kreisläuferin, die auf Grund von Schulterproblemen nur eingeschränkt trainieren kann, stellt sich aber in den Dienst der Mannschaft.


gn-online, 27.03.2011

Kreisläuferinnen bereiten HSG Probleme

Nordhorner Oberliga-Handballerinnen unterliegen Spitzenreiter Garrel mit 34:37

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ml Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben im Vergleich mit dem Spitzenreiter BV Garrel eine 34:37 (14:20)-Niederlage kassiert. „Das war ein wirklich gutes Oberliga-Spiel. Wir brauchen uns keine Vorwürfe zu machen, die Partie hätte auch anders ausgehen können. Mit Blick auf den Spielverlauf geht das Ergebnis aber schon in Ordnung“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter, der angesichts des engen Kaders Annika Rupprecht nach ihrem Einsatz in der zweiten Mannschaft auch in sein Team beordert hatte.

Die Nordhornerinnen begannen gut: Spielmacherin Simone Wegter setzte ihre Nebenleute gut in Szene, am Kreis setzte Carolin Stein gute Sperren für die Rückraumspielerinnen. Nach dem 9:10-Zwischenstand aus HSG-Sicht stellte sich der Tabellenführer besser auf die Gastgeberinnen ein, fing nun mehr Bälle ab und zog sein Tempospiel auf. „Das war für unseren kleinen Kader nicht so gut, denn das kostet Kraft“, sagte Wegter, dessen Mannschaft bis zur Pause so mit 14:20 in Rückstand geriet.

Das Angriffsspiel der Nordhornerinnen lief im zweiten Durchgang wie am Schnürchen, allerdings hatten die HSG-Frauen Probleme mit dem Spielsystem der Gäste mit zwei Kreisläuferinnen. „Wir mussten eine 6:0-Deckung spielen, das liegt uns überhaupt nicht“, so Wegter.

Dennoch: Die Nordhornerinnen kämpften sich wieder heran und waren bei den Zwischenständen von 25:29 und 26:30 immer noch in Reichweite zum Tabellenführer. Nach einer Auszeit in der 52. Minute verkürzten die Gastgeberinnen den Abstand mit einem Schlussspurt sogar bis auf ein Tor (34:35). Dann allerdings fing der Gegner zwei Anspiele ab und sorgte mit zwei erfolgreichen Gegenstößen zum 37:34-Endstand für die Entscheidung. Da konnte auch die ansonsten stark spielende HSG-Torhüterin Jasmin Zöllner nichts machen.

HSG Nordhorn: Zöllner; Wegter (3), Balder, Schaffrina (12/5), Haverland (5), Stein (4), Neßlinger (2), Rohlfing (7), Rupprecht (1).


gn-online, 25.03.2011

Überrascht die HSG den Tabellenführer erneut?

BV Garrel gastiert zum Spitzenspiel der Frauen-Oberliga in Nordhorn

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his Nordhorn. Vor zwei Wochen wäre das Gastspiel des BV Garrel bei der HSG Nordhorn (Sonnabend, 17 Uhr) noch der direkte Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Oberliga der Frauen gewesen. In der Zwischenzeit wurden die Gastgeberinnen aber von ihrer Personalmisere ausgebremst. So musste sich die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter mit dezimiertem Aufgebot zuletzt zwei Mal geschlagen geben. Der Abstand auf den Spitzenreiter wuchs dadurch auf fünf Punkte an.

Während die Nordhornerinnen sich Punkteballast aufluden, wusste die Mannschaft von Trainerin Birgit Deeben zu überzeugen. Die vier vergangenen Heimspiele entschied Garrel jeweils deutlich für sich. Gegen den TSV Altenwalde gelang sogar ein 44:18-Kantersieg. Aber nicht nur die Bilanz des letzten Monats ist beeindruckend. Seit dem 20. November 2010 fuhren die Gäste 21:1 Punkte ein.

An die letzte Niederlage des Teams aus Garrel erinnern sich die Nordhornerinnen besonders gern, denn die brachte dem Tabellenführer in der Hinrunde die HSG bei. Beim 34:33-Auswärtserfolg warf Sabrina Kuite kurz vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer. Die Siegtorschützin wird wegen ihrer Beinoperation in der nächsten Zeit aber fehlen. Mit Kniebeschwerden plagt sich auch Sandra Bosink herum. Bei ihr soll in der kommenden Woche eine Untersuchung Klarheit bringen. Wegter ist deshalb froh, dass Stefanie Rohlfing nach ihre Rotsperre wieder zur Verfügung steht. Ein Einsatz von Carolin Stein, die in Abwehr und Angriff gleichermaßen Verantwortung übernimmt, soll sich kurzfristig entscheiden.

Die Partie mit dem Spitzenreiter geht Wegter realistisch an: „Wir sind sicher nicht der Favorit. Aber vielleicht gelingt uns noch einmal so eine Überraschung wie in Garrel.“


gn-online, 21.03.2011

Dezimierte HSG-Mannschaft verkauft sich gut

Oberliga-Handballerinnen unterliegen trotzdem 29:31 bei Grün-Weiß Mühlen

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gn Mühlen. Die von Ausfällen gebeutelten Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben sich im Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Mühlen „großartig verkauft“ (Coach Bernd Wegter), am Ende aber 29:31 (15:16) verloren. „Auch mit einer Niederlage kann man zufrieden sein“, sagte der HSG-Trainer.

Die Nordhornerinnen, die auf Carolin Stein, Sabrina Kuite und Stefanie Rohlfing verzichten mussten, erwischten einen guten Start und führten mit 9:6. Dann allerdings gab es einen unerklärlichen Einbruch, die HSG-Frauen verspielten innerhalb von sechs Minuten ihre Führung und gerieten sogar mit 10:13 in Rückstand. Trainer Wegter reagierte und nahm eine Auszeit – mit Erfolg: Seine Mannschaft fing sich wieder und gestaltete die Partie bis zum Seitenwechsel ausgeglichen. Spielmacherin Simone Wegter führte klug Regie; Julia Nyhuis setzte gute Sperren am Kreis.

Die Nordhornerinnen blieben auch im zweiten Durchgang dran, ab Mitte der zweiten Halbzeit erarbeitete sich Mühlen aber einen Fünf-Tore-Vorsprung ab. Die HSG steckte dennoch nicht auf, kämpfte sich wieder heran; die Abwehr ging nun aggressiver zu Werke. So konnten die Gäste den Abstand bis auf einen Treffer verkürzen (28:29/53.), ehe sie eine Zeitstrafe wieder etwas zurückwarf. Letztlich brachte auch eine Manndeckung keine Wende mehr ins Spiel. Die A-Jugendlichen Sarah Kamprüwen und Anna Lena Faust erhielten viele Spielanteile und machten ihre Sache gut.

HSG Nordhorn: Zöllner; Wegter (6), Balder, Schaffrina (10/4), Bosink, Haverland (5), Neßlinger (2), Nyhuis, Rupprecht (5/2), Kamprüwen (1), Faust.


gn-online, 18.03.2011

Personalnot zwingt zu Rochaden

HSG in Mühlen

his Nordhorn. . Die Handballerinnen der HSG Nordhorn mussten in der Oberliga zuletzt ihren Personalproblemen Tribut zollen. Beim 25:32 gegen den ATSV Habenhausen kassierte das HSG-Team am vergangenen Wochenende die erste Heimniederlage der Saison. Morgen ist das Team wieder in der Fremde gefordert. Vor dem Gastspiel bei GW Mühlen (19.30 Uhr) hat sich die Lage allerdings alles andere als entspannt. Stefanie Rohlfing muss das letzte Spiel ihrer Sperre absitzen und Carolin Stein hat vom Arzt wegen ihrer langwierigen Schulterverletzung ein Sportverbot bekommen. Das sind aber nicht die einzigen Hiobsbotschaften für das Trainergespann Bernd Wegter und Andreas Kunde. Nachdem bei Sabrina Kuite eine alte Wunde wieder aufgebrochen ist, musste sich die Rechtsaußen einer erneuten Operation unterziehen und wird wohl für den Rest der Saison ausfallen. Bei Jana Balder und Christina Neßlinger, die beide aktuelle Blessuren haben, hofft Wegter zumindest darauf, sie am Wochenende einsetzen zu können.

Aber selbst wenn beide fit sind, kommen die Nordhornerinnen in Mühlen nicht ohne zusätzliche Hilfe aus. Aus der A-Jugend wird neben Sarah Kamprüwen, die bereits gegen Habenhausen in die Bresche sprang, auch Anna-Lena Faust in den Kader aufrücken. Die Linkshänderin wird den Platz von Kuite auf Rechtsaußen einnehmen. Aus der zweiten Mannschaft rückt zudem Anika Rupprecht auf. Die erfahrene Akteurin soll nicht nur im rechten Rückraum aushelfen, sondern als absolute Abwehrspezialist auch dazu beitragen, den Deckungsverband zu stabilisieren. „In Mühlen zu punkten, wird schwer“, sagt Wegter angesichts der zahlreichen Personalrochaden und der Tatsache, dass die Gastgeberinnen im Abstiegskampf auf jeden Zähler angewiesen sind.


gn-online, 14.03.2011

Erste Heimniederlage der HSG

25:32 gegen Habenhausen trotz guten Starts

gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn hat mit 25:32 (11:15) gegen den ATSV Habenhausen die erste Heimniederlage dieser Saison in der Handball-Oberliga der Frauen kassiert. Dabei hatten die Gastgeberinnen einen guten Start, legten eine 8:3-Führung (15.) vor. Dann allerdings nutzte der ATSV eine Auszeit, um sich neu zu formieren und nahm fortan HSG-Spielmacherin Simone Wegter in Sonderbewachung. Das sollte sich als entscheidender Schachzug erweisen.

Die Nordhornerinnen brachten fortan im Angriff kaum mehr etwas zu stande und gingen in der Abwehr zu nachlässig vor, sodass die Gäste immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich waren. Jasmin Zöllner im Nordhorner Tor hielt gut, doch die zwölf Gegentore zwischen der 15. und 30. Minute konnte auch sie nicht verhindern. „Das war schon eine Vorentscheidung“, berichtete HSG-Trainer Bernd Wegter.

Auch nach dem Wechsel hatte Habenhausen die Partie sicher im Griff. Bei der HSG machte sich vor allem das Fehlen von Steffi Rohlfing negativ bemerkbar. Dazu kam die schwachen Chancenausbeute. Wegter konnte zumindest positiv verbuchen, dass die A-Jugendlichen Sarah Kamprüwen und Jana Naumann gute Ansätze zeigten, auch wenn die Umstellung auf Oberliga-Niveau für sie natürlich sehr schwierig sei.

HSG Nordhorn: Zöllner; Balder (3), Wegter (1), Schaffrinna (9/4), Haverland (2), Stein (3), Bosink (1), Neßlinger (2), Kuite (2), Kamprüwen, Naumann, Nyhuis (2).


gn-online, 11.03.2011

Personalsituation bei HSG-Frauen spitzt sich zu

Nordhorner Handball-Oberligist muss gegen ATSV Habenhausen stark improvisieren

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his Nordhorn. Auf eine schwere Aufgabe im Heimspiel (Sonnabend, 17 Uhr, Euregium) gegen den ATSV Habenhausen richten sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn ein. Das hat zwei Gründe: Zum einen haben die Gäste in den vergangenen Wochen konstant gepunktet und sich damit einen Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle erarbeitet, außerdem plagen die Nordhornerinnen große Aufstellungssorgen.

„Unsere personelle Situation war schon in letzter Zeit nicht gut, aber jetzt hat sie den Höhepunkt erreicht“, berichtet HSG-Coach Bernd Wegter. Hart trifft die Nordhornerinnen die Sperre von zwei Spielen, die Stefanie Rohlfing für ihre rote Karte beim 26:24-Auswärtserfolg bei der HSG Wilhelmshaven vor zwei Wochen bekam. Die Position im rechten Rückraum soll deshalb Annika Schaffrina übernehmen, die sonst überwiegend auf Rechtsaußen zu Hause ist. „Sie beherrscht aber auch alle Spielabläufe im rechten Rückraum“, betont Wegter.

Schwieriger wird es da mit personellen Alternativen am Kreis. Carolin Stein konnte auf Grund von Schulterproblemen seit 14 Tagen nicht mehr trainieren. Da mit Julia Nyhuis die zweite Kreisläuferin an den gleichen Problemen laboriert, muss Wegter improvisieren: „Wir trainieren heute zusammen mit der A-Jugend und werden den Kader gegen Habenhausen mit zwei A-Jugendlichen auffüllen.“ Zu allem Überfluss plagt sich Simone Wegter seit Anfang der Woche mit einer Grippe herum.

Die Flinte wollen die Nordhornerinnen aber nicht vorzeitig ins Korn werfen. „Auch wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind, werden wir versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern“, sagt Wegter. Dass es unter den Bedingungen schwierig wird, Punkte einzufahren, weiß der HSG-Coach. Schließlich sind die Gäste, die zu Saisonbeginn auf Grund von Ausfällen im Tabellenkeller zu finden waren, inzwischen wieder eine gut funktionierende Einheit, die vor allem das schnelle Spiel aus der Abwehr heraus sehr gut beherrscht.


gn-online, 28.02.2011

HSG-Frauen siegen in heißer Halle

Nordhorner 26:24

db wilhelmshaven. Die Handball-Frauen der HSG Nordhorn haben in einer hitzigen Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrt. Beim 26:24 (12:14) bei der HSG Wilhelmshaven drehte das Team von Trainer Bernd Wegter nach der Pause das Spiel und sicherte sich die beiden Punkte. „Für unsere schwierigen Verhältnisse haben wir gut gespielt. Alle haben sich durchgebissen“, meinte Wegter, der auf Sabrina Kuite verzichten und zahlreiche angeschlagene Spielerinnen aufbieten musste.

In der ersten Hälfte vergab Nordhorn im Angriff viele freie Bälle, sodass das Team zur Pause mit 12:14 zurücklagen. „Wir wussten aber, dass wir das Spiel gewinnen können“, vermeldete Trainer Wegter. Zwar zog Wilhelmshaven zunächst bis auf 17:14 davon (35.), doch dann übernahmen die Gäste das Kommando. Simone Wegter entzog sich besser der kurzen Deckung und konnte immer wieder Carolin Stein am Kreis in Szene setzen. „Außerdem hat Annika Schaffrinna fünf wichtige Tempogegenstöße gemacht“, sagte Trainer Wegter. Auf dem Weg zum Sieg gab es nur eine schlechte Nachricht: In der aufgeheizten Stimmung der letzten Minuten leistete sich Stefanie Rohlfing ein Foul, das eine Rote Karte und eine Sperre zur Folge hat.


gn-online, 25.02.2011

HSG-Frauen suchen ihren Rhythmus

Handball-Oberligist gastiert am Sonntag in Wilhelmshaven

his Nordhorn. Für die Handballerinnen der HSG Nordhorn geht es in der Oberliga darum, wieder in Tritt zu kommen. „Die langen Spielpausen und diverse Krankheiten und Verletzungen lassen uns nicht in den Rhythmus wie in der Hinrunde kommen“, stellt HSG-Coach Bernd Wegter vor dem Gastspiel am Sonntag (14 Uhr) bei der HSG Wilhelmshaven fest. Seit dem Jahreswechsel weist die HSG mit 6:4 Punkten zwar eine positive Bilanz auf, alle fünf Partien standen jedoch auf des Messers Schneide.

Deutlich wurde der Rhythmusverlust in der Punktausbeute der letzten drei Spiele. In Oyten, Elsfleth und Damme kassierten die Nordhornerinnen vier ihrer insgesamt erst sechs Minuspunkte in dieser Saison. Damit verloren sie auch die Tabellenführung.

In Wilhelmshaven will der Tabellendritte alles daran setzen, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Gastgeberinnen befinden sich nach einem Trainerwechsel allerdings vor allem vor heimischem Publikum auf dem aufsteigenden Ast. Bei den Gästen hat Wegter mit einigen Blessuren zu kämpfen. Sandra Bosink, Julia Nyhuis und Simone Wegter sind nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Ich hoffe, dass alle bis Sonntag fit sind und wir komplett antreten können“, sagt der Coach, der aber auch einen Lichtblick im Kader hat: Die B-Jugendliche Jasmin Zöllner hat sich mit guten Leistungen schnell in der Oberliga etabliert.


gn-online, 14.01.2011

22:22 – HSG holt in Damme Elf-Tore-Rückstand auf

Katastrophale erste Halbzeit der Nordhorner Handballerinnen – Torhüterin Zöllner starker Rückhalt

gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn hat bei Rot-Weiß Damme nach einer katastrophalen ersten Halbzeit noch einen Punkt gerettet. Dank einer furiosen zweiten Halbzeit kam der Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen zu einem 22:22 (10:19)-Unentschieden.

Die Nordhorner Abwehr bekam vor allem die starke Dammer Rrückraumspielerin Judith Schmiesing nicht in den Griff, die bis zur Pause acht Tore erzielte. Der zeitweilige Elf-Tore-Rückstand (8:19/25.) war aber auch die Folge einer katastrophalen Angriffsleistung der Gäste. „Wir haben die Torhüterin von Damme zur Weltmeisterin geworfen“, kommentierte HSG-Trainer Bernd Wegter die schwache Chancenverwertung seines erneut dezimierten Teams.

Als die Nordhornerinnen Schmiesing in Sonderbewachung nahmen, wendete sich die Partie. Die Abwehr packte jetzt viel besser zu und ließ im zweiten Durchgang nur noch drei Gegentore zu. Jasmin Zöllner im HSG-Tor wurde immer besser und hatte großen Anteil am Punktgewinn, den Annika Schaffrinna durch ihren Treffer Sekunden vor Schluss sicherte. Weil auch Garrel einen Punkt abgab, bleibt die HSG Spitzenreiter, doch Wegter ist Realist: „Der aufstieg sollte nicht mehr unser Ziel sein; unsere Personaldecke ist zu dünn.“

HSG: Zöllner; Stein (6), Neßlinger (1), Kuite (3), Haverland, Rohlfing (1), Wegter (2), Schaffrinna (7/4), Balder (2).



Jasmin Zöllner

gn-online, 11.01.2011

Konzentration auch gegen den Letzten

Spitzenreiter HSG spielt in Damme

his Nordhorn. Den ersten Tabellenplatz haben die Handballerinnen der HSG Nordhorn trotz der 23:25-Niederlage in Elsfleth vor zwei Wochen und dem folgenden spielfreien Wochenende noch verteidigt. Mit 25:5 Punkten weist die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter inzwischen aber einen Minuspunkt mehr auf als der Tabellenzweite aus Garrel, der 24:4 Zähler auf seinem Konto hat. Für die kommende Auswärtspartie morgen Nachmittag (16.30) beim SV RW Damme ist bei den Nordhornerinnen folglich höchste Konzentration gefragt. Zumal die HSG sich nur mit kleinem Kader auf den Weg in den Landkreis Vechta macht. Neben der verletzten Julia Nyhuis wird aus beruflichen Gründen auch Sandra Bosink fehlen.

Für die Gastgeberinnen verlief die bisherige Saison rabenschwarz. Vor der Spielzeit wechselte der langjährige Coach Sascha Zaletel nach Ibbenbüren und nahm gleich drei Spielerinnen mit. Es folgte eine Abwärtsspirale und ein erneuter Wechsel auf dem Trainerstuhl. Seit Ende November ist Aloys Enneking für den Tabellenletzten verantwortlich. Mit seinem Team konnte er vor zwei Wochen das erste Erfolgserlebnis feiern. Durch einen 23:22-Sieg gegen den TSV Morsum ergatterten die Rot-Weißen die ersten beiden Zähler der Saison. Die HSG-Spielerinnen sind aber nicht nur deshalb gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Im Hinspiel taten sich die Nordhornerinnen äußerst schwer und kamen erst in der Schlussphase in Unterzahl zum 31:30-Siegtreffer.


gn-online, 31.01.2011

Erste Niederlage für den Spitzenreiter

HSG-Frauen verlieren 23:25 in Elsfleth

fh Elsfleth. Jetzt hat es auch die Handballerinnen der HSG Nordhorn erwischt: Der Tabellenführer der Oberliga Nordsee kassierte gestern Abend mit 23:25 (14:11) beim Elsflether TB, der als Vorletzter in die Partie ging, die erste Saisonniederlage. „Irgendwann musste es ja passieren“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter, „vor allem das Wie ist ärgerlich.“ Doch mit dem Ende der Erfolgsserie verbindet er auch die Hoffnung, dass sich die Verkrampfung, unter der sein Team zuletzt mehr und mehr litt, nun lösen möge.

Die Niederlage in Elsfleth war für Wegter dennoch „absolut unnötig“. Die Gäste hatten trotz angespannter Personallage gut in die Partie gefunden und sich über 9:5 eine 13:7-Führung (25.) erarbeitet. Doch von da an ging’s bergab für die mit nur neun Spielerinnen angereisten Grafschafterinnen, bei denen kurzfristig auch noch Jana Balder (Grippe) ausgefallen war. „Da fehlten mir im Rückraum die Wechselmöglichkeiten“, klagte Wegter.

Ihm schwante schon nichts Gutes, als sein Team bereits vor der Pause versuchte, das Spiel nur noch zu verwalten. Folge: Der Sechs-Tore-Vorsprung schmolz bis zum Seitenwechsel auf drei Treffer zusammen. Nach Wiederanpfiff konnte sich die HSG noch bis zum 19:15 in der 40. Minute behaupten. „Dann sind alle Dämme gebrochen“, berichtete Wegter zerknirscht. Die Elsfletherinnen kamen zu 10:2 Treffern in Folge und somit zu einer 25:21-Führung (55.).

„Bei uns ging gar nichts mehr“, sagte Wegter. Die Gastgeberinnen, die sich mit zwei Landesauswahlspielerinnen aus der A-Jugend effektiv verstärkt hatten, hatten die Spielzüge der HSG durchschaut. Die Nordhornerinnen, die kräftemäßig immer stärker nachließen, schafften es nicht mehr, über den Kreis zum Erfolg zu kommen, produzierten von außen jede Menge Fehlversuche und waren, wie ihr Trainer fand, „bei ihren Würfen irgendwie blockiert“. In der Schlussphase wurde der Rückstand zwar auf zwei Treffer verkürzt. Die Chance, dem Spiel – wie so oft in letzter Zeit – noch eine Wendung zu geben, bot sich aber nicht mehr. Mit 25:5 Punkten hält die HSG dennoch weiter Platz eins, von dem sie zumindest an diesem Wochenende nicht verdrängt werden kann, da der ärgste Verfolger BV Garrel (24:4) spielfrei ist.

HSG Nordhorn: Zöllner; Haverland (2), Rohlfing (4/2), Stein (4), Neßlinger (2), Kuite (2), Wegter (1), Schaffrinna (6/3), Bosink (2).


gn-online, 28.01.2011

Nicht blenden lassen vom Saisonverlauf

HSG-Frauen heute zu Gast in Elsfleth

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his Nordhorn. In der Oberliga Nordsee sind die Handballerinnen der HSG Nordhorn bereits seit einigen Wochen in der Rolle der Gejagten. Bereits heute Abend geht es für die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter im Gastspiel beim Elsflether TB darum, die Tabellenspitze zu behaupten. Das wird nach Ansicht des HSG-Coachs trotz des schlechten Tabellenstandes des ETB aber kein leichtes Unterfangen. Denn der Tabellenvorletzte hat im Kampf gegen den Abstieg die Kräfte gebündelt. Weil die Personaldecke der ersten Mannschaft sehr dünn war, zog der ETB seine A-Jugend aus der Oberliga zurück. „Die A-Jugendlichen gehören seitdem fest zum Kader des Oberligateams“, berichtet Wegter über die Umstellungen. Mit Spielerinnen wie Janine Matschei oder Jenny Adami verfügen die Gastgeberinnen auch über Akteure mit großer individueller Klasse.

Dementsprechend wollen sich die Nordhornerinnen nicht vom bisherigen Saisonverlauf blenden lassen. Das gilt auch für das Hinspiel, das die HSG mit 34:25 klar für sich entschied. „Die Partie war bis zur 45. Minuten ausgeglichen. Erst dann haben wir sie überrannt“, sagt der HSG-Verantwortliche, der heute Abend auf Julia Nyhuis verzichten muss, mit Blick auf den ersten Vergleich der langjährigen Rivalen.


gn-online, 24.01.2011

Kampfgeist im Stile eines Meisters

HSG-Frauen holen beim Verfolger einen Punkt und haben die Chance auf mehr

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gn Oyten. Mit 27:31 haben die Handballerinnen der HSG Nordhorn im Oberliga-Spitzenspiel beim TV Oyten II schon zurückgelegen, zwei Minuten vor Schluss führte der gastgebende Tabellendritte immerhin noch mit 33:32. Dass der Spitzenreiter aus Nordhorn dann noch den Ausgleich zum 33:33 (16:15)-Endstand warf, damit in der Liga ungeschlagen bleibt und den starken Verfolger auf Distanz hielt, können die HSG-Handballerinnen als großen Erfolg werten. Weil er aber nach dem Ausgleich noch einmal in Ballbesitz und sogar zum Torabschluss kam, mischte sich nach dem Spiel ein bisschen Enttäuschung in die Gefühlswelt der HSG – zumal Christina Neßlinger bei der finalen Aktion nach Ansicht der Nordhorner behindert worden sein soll. Ein Siebenmeter-Pfiff aber blieb aus.

Insgesamt war das Unentschieden gerecht. Die Oytener Reserve hatte sich am Sonnabend mit der hochtalentierten A-Jugendlichen Denise Engelke (9 Tore) und einigen Spielerinnen der Zweiliga-Mannschaft verstärkt und zeigte gerade nach der Pause eine gute Leistung. Vor allem Marion Thamm aus dem Kader der ersten Mannschaft, die ebenfalls neun Tore warf, bereitete der HSG Probleme.

Die Nordhornerinnen hingegen überzeugten im Angriffsspiel gegen die sehr offensive Deckung des Gegners. Die Außenspielerinnen trafen sicher und auch Stefanie Rohlfing nutzte immer wieder die Lücken in der Oytener Defensivreihe. Bis zur Pause war der Tabellenführer bei einer 16:15-Führung voll im Soll, dann zog die TV-Reserve davon, während die Nordhornerinnen auch mit ihrem Pech bei einigen Pfostenwürfen haderten. Oyten setzte sich ab und führte in der 52. Minute mit vier Toren (31:27). Das reichte gegen eine eindrucksvoll kämpfende HSG aber nicht zum Sieg. „Mein Team hat sich gegenüber den letzten Spielen deutlich gesteigert“, lobte Trainer Bernd Wegter.

HSG Nordhorn: Zöllner; Stein (6), Neßlinger (1), Nyhuis (1), Kuite, Rohlfing (6), Wegter (4), Schaffrinna (11/8), Bosink (3), Balder (1).


gn-online, 21.01.2011

HSG wird sich keinen hohen Rückstand erlauben können

Spitzenspiel der Frauen-Oberliga morgen in Oyten

his Nordhorn. Auf einen hochkarätigen Gegner stellen sich am Sonnabend (17 Uhr) die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn ein. Denn der ungeschlagene Tabellenführer gastiert beim TV Oyten II, der als Tabellendritter nur drei Minuspunkte mehr auf ihrem Konto hat als die Nordhornerinnen. Weil die starke Oytener A-Jugend und die erste Mannschaft erst am Sonntag spielen, geht HSG-Coach Bernd Wegter von einem besonders gut besetzten Gegner aus: „Das heißt, dass Sebastian Kohls seinen kleinen Grundkader mit Spielerinnen aus der A-Jugend und dem U23-Pool der ersten Mannschaft verstärken wird.“ Was das bedeuten kann, bekam zuletzt der Tabellenvierte aus Bohmte zu spüren, der in Oyten mit 27:38 unter die Räder kam.

Für die HSG-Abwehr gilt es, die Kreise der torgefährlichen A-Jugendlichen Denise Engelke einzuschränken, die auch effektiv mit der groß gewachsenen Kreisläuferin Mette Müller zusammenspielt. Im Angriff gingen die Nordhornerinnen in den vergangenen beiden Partien zu fahrlässig mit ihren Chancen um, sodass die Gegner immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren kamen. „In beiden Spielen ist es uns gelungen, einen hohen Rückstand aufzuholen. Das wird gegen Oyten nicht klappen“, betont Wegter. Deshalb gilt es, von Beginn an an die starken Auswärtsleistungen in Oldenburg, Garrel und Bohmte anzuknüpfen.


gn-online, 17.01.2011

Die nächste erfolgreiche Aufholjagd

34:33 – HSG-Handballerinnen entscheiden auch das Spiel in Vechta in der Schlussminute für sich

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gn Vechta. Die Spiele der Handballerinnen der HSG Nordhorn sind derzeit nichts für schwache Nerven: Vor einer Woche führte erst eine starke Aufholjagd zu einem Zittersieg gegen Mühlen, am Sonnabend nun gab’s den nächsten Thriller der Oberliga mit dem Tabellenführer in der Hauptrolle. Die Nordhornerinnen siegten bei den SFN Vechta dank einer enomen Leistungssteigerung in den Schlussminuten und erneut wichtigen Paraden von Torfrau Jasmin Zöllner mit 34:33. Dabei lag die HSG zehn Minuten vor Spielende noch mit vier Toren hinten (22:26).

Gegen einen erwartet kampf- und wurfstarken Gegner misslang den Nordhornerinnen der Start völlig (1:5 in der 9. Minute). Umstellungen in der Abwehr führten zwar dazu, dass die HSG auf 8:9 herankam, eine Wende aber konnte die Truppe von Trainer Bernd Wegter zunächst nicht erzwingen. Stattdessen nutzte Vechta die vielen verworfenen Bälle des Gegners zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Zur Pause führten die Sportfreunde Niedersachsen mit 18:14, und noch Mitte der zweiten Halbzeit war der Vorsprung der Gastgeberinnen deutlich (21:16).

Aber wie schon daheim beim 32:30-Sieg gegen Mühlen startete die Nordhorner Aufholjagd gerade noch rechtzeitig: In der 55. Minute glich die HSG aus (29:29), drei Minuten später lag sie erstmals im gesamten Spiel vorne (32:31). Ehe der elfte Saisonsieg feststand, mussten die Nordhornerinnen aber noch dramatische Ballwechsel überstehen. 50 Sekunden vor Schluss verwandelte Anika Schaffrinna einen Siebenmeter zum 34:33. Den letzten Angriff von Vechta wehrte Torfrau Jasmin Zöllner ab, die zuvor schon mit tollen Paraden die Aufholjagd unterstützt hatte. Überragend aber spielte Carolin Stein, die neun Tore erzielte und sechs Siebenmeter herausholte. Schaffrinna übernahm in der Schlussphase gekonnt die Regie bei der HSG, weil Steffi Rohlfing die dritte Zeitstrafe kassiert hatte (55.).

HSG Nordhorn II: Zöllner; Haverland (4), Rohlfing (2), Stein (9), Neßlinger (2), Kuite (1), Wegter (3), Schaffrinna (9/7), Balder, Bosink (4).


gn-online, 14.01.2011

Die erste von vier Fahrten

HSG in Vechta

his Nordhorn. Die Serie von vier Auswärtsspielen in Folge beginnt für die Handballerinnen der HSG Nordhorn am Sonnabend mit dem Oberligaspiel in Vechta. Um 16 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter beim Tabellenneunten. Die Gastgeber befinden sich aktuell im Umbruch.

Nach einer einjährigen Pause hat Ulf Dunkerbeck wieder zusammen mit seinem langjährigen Co-Trainer Reinhard Blanke das Kommando bei den Sportfreunden Niedersachen Vechta übernommen. Dem Duo gelang es, aus der näheren Umgebung Vechtas einige vielversprechende Talente zu verpflichten. Die junge Mannschaft kämpft aber noch mit Anlaufschwierigkeiten. In der ersten Saisonhälfte kam das neu formierte Team lediglich auf eine Bilanz von 8:16 Punkten. „Sie haben aber auch einige sehr gute Ergebnisse erzielt und viele Spiele nur knapp verloren“, berichtet Wegter, der sich sicher ist: „Die Mannschaft hat Potenzial.“

Der Anspruch des Tabellenführers ist es natürlich dennoch, auch in Vechta die Erfolgsserie von 22:2 Punkten fortzuschreiben. Dass es in der Oberliga keine Selbstläufer gibt, bekamen die Nordhornerinnen allerdings direkt nach der Winterpause am vergangenen Wochenende gegen Mühlen zu spüren. „Da lief bei uns vor allen in der ersten Halbzeit nicht viel zusammen“, blickt Wegter zurück. Während sein Team sich in den letzten 20 Minuten in der Offensive steigerte und sehenswerten Handball bot, zogen sich die Schwächen in der Defensive dabei durchs ganze Spiel. „Wir haben das beim Training angesprochen und ich hoffe, dass wir in Vechta wieder sicherer in der Abwehr stehen. Ansonsten gibt es dort eine böse Überraschung“, warnt der HSG-Coach.


Klasse Endspurt nach langem Tiefschlaf

32:30 – HSG-Handballerinen verhindern gerade noch erste Saisonniederlage

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gn Nordhorn. Das war eng: Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben am Sonnabend ein schon verloren geglaubten Spiel gegen Grün-Weiß Mühlen in den letzten 20 Spielminuten noch gedreht. Nach dem knappen 32:30 (12:17)-Heimsieg bleibt die Mannschaft um Spielmacherin Simone Wegter in der Liga ungeschlagen. Mit 22:2 Punkten führen die Nordhornerinnen, die nun vier Auswärtsspiele vor sich haben, die Tabelle vor dem BV Garrel (20:4) an.

Die Winterpause fiel mit nur zwei spielfreien Wochenende kurz aus, und trotzdem fanden die HSG-Handballerinnen gegen den Tabellenelften überhaupt nicht ins Spiel. „Wir haben 40 Minuten lang wirklich schwach gespielt“, ärgerte sich Trainer Bernd Wegter über die lange Zeit dürftige Vorstellung seiner Mannschaft in der heimischen Kreissporthalle. Sein Team fand keine Linie, den Spielerinnen unterliefen viele technische Fehler und schwache Würfe. „Und die Abwehr hatte keine Bindung“, kritisierte der Coach. Die Gäste aus Mühlen nutzten die Nordhorner Schwächen geschickt aus und führten kurz vor der Pause mit 15:9.

Für den zweiten Durchgang hatte sich der noch unbesiegte Tabellenführer vor allem mehr Leidenschaft und Aggressivität in der Abwehr vorgenommen – doch zunächst einmal erhöhten die Mühlenerinnen direkt nach der Pause von 17:12 auf 19:12. Dann aber kam das HSG-Spiel erstmals ins Rollen: Die Nordhornerinnen warfen vier Tore in Folge. Die Aufholjagd aber endete jäh, als Steffi Rohlfing zwei Minuten auf die Strafbank musste und auch Trainer Wegter, der sich über die Entscheidung der Schiedsrichter echauffiert hatte, eine Zeitstrafe kassierte. In zweifacher Überzahl zog Mühlen wieder auf sieben Tore davon (24:17; 42.). Als Rohlfing wieder dabei war, legte die HSG endgültig den Schalter um: Die jetzt stark aufspielenden Nordhornerinnen gewannen die nächsten Minuten mit 9:2 und schafften den Ausgleich. In einer dramatischen Schlussphase mit wechselnder Torfolge hielt HSG-Torhüterin Jasmin Zöllner beim Stand von 31:30 einen Siebenmeter, und den Gegenzug schloss Simone Wegter 15 Sekunden vor Schluss zum 32:30-Endstand ab. „Das hätte auch anders ausgehen können. Mit großer Moral haben wir alles wieder gut gemacht“, atmete Trainer Wegter nach dem Spiel tief durch.

HSG Nordhorn: Zöllner; Haverland (1), Rohlfing (2), Stein (10), Neßlinger, Nyhuis, Kuite (2), Wehgter (6), Schafrinna (6/4), Bosink (3), Balder (2).


gn-online.de, 07.01.2011

HSG startet den „Monat der Wahrheit“

Oberliga-Handballerinnen erwartet morgen Mühlen – Danach drei Auswärtsspiele

his Nordhorn. „Der Monat der Wahrheit“ steht nach Einschätzung von Trainer Bernd Wegter im Januar den Handballerinnen der HSG Nordhorn bevor. Der Oberliga-Tabellenführer eröffnet das neue Jahr am morgigen Sonnabend (17 Uhr) mit einem Heimspiel gegen GW Mühlen. „Das müssen wir unbedingt gewinnen, damit wir unseren Vorsprung in der Tabelle halten“, fordert der HSG-Coach. Anschließend geht es für die Nordhornerinnen Schlag auf Schlag weiter: Mit den Gastspielen in Vechta, Oyten und Elsfleth stehen nacheinander drei schwere Auswärtspartien auf dem Programm.

Wegter und sein Team wollen aber nicht den Fehler machen, angesichts der drei Aufgaben in der Fremde das Heimspiel gegen Mühlen auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Gäste weisen mit 7:13 Zählern zwar eine negative Bilanz auf, der HSG-Coach verweist aber darauf, dass die Mannschaft von Trainer Dirk Bohmann mehrere Partien nur äußerst knapp verloren hat. So unterlag GW Mühlen dem ATSV Habenhausen und dem TV Oyten II lediglich mit einem Tor Unterschied. Gegen Morsum und Arsten gaben auch nur zwei Treffer den Ausschlag.

Zu den Trümpfen der Grün-Weißen, die gleich zwei starke Torhüterinnen haben, zählt die Abwehrarbeit. Im Rückraum geht die meiste Gefahr von Melanie Schwarze und Melanie Horstmann aus. Wegter ist aber zuversichtlich, die wurfgewaltigen Spielerinnen in der Griff kriegen zu können: „Unsere Abwehr hat in den letzten Spielen an Qualität gewonnen. Das konnte man besonders beim Sieg gegen Arsten sehen, als wir deren starken Rückraumspielerinnen kaum zur Geltung kommen ließen.“

Personell kann die HSG am Sonnabend aus dem Vollen schöpfen. Mit von der Partie wird auch Sabrina Kuite sein, die aktuell unter der Woche berufsbedingt in Hannover ist und jeweils erst kurz vor den Spielen eintreffen wird. Die Nordhornerinnen haben sich in den ersten elf Partien der Hinrunde eine hervorragende Ausgangsposition erspielt. Mit neun Siegen und zwei Unentschieden führt das Team die Oberliga-Tabelle an. Mit vier bzw. fünf Minuspunkten sind der BV Garrel und der TV Oyten II den Nordhornerinnen aber noch dicht auf den Fersen.


gn-online.de, 20.12.2010

HSG-Frauen klettern auf Rang eins

34:27 gegen Arsten

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben mit einem 34:27 (17:12)-Erfolg gegen den TuS Komet Arsten die Tabellenführung übernommen. Die Nordhornerinnen gingen mit Respekt, aber ohne Angst in den Vergleich mit dem selbst ernannten Titelanwärter. Das Team von HSG-Trainer Bernd Wegter legte gut los und agierte gegen Arstens beste Rückraumspielerin erfolgreich mit einer offensiven Abwehr. Die kurze Deckung der Gäste gegen HSG-Spielmacherin Simone Wegter eröffnete den anderen Rückraumspielerinnen Räume; sie spielten immer wieder Carolin Stein am Kreis frei. Außerdem waren die Außenspielerinnen mit zehn Toren sehr treffsicher, Christina Neßlinger traf allein sechs Mal.
Nach einer Viertelstunde führten die HSG-Frauen mit 9:6. Die Gangart der Gäste wurde nun härter und der Vorsprung schrumpfte auf einen Treffer (13:12/23.). Trainer Wegter reagierte und forderte seine Spielerinnen in einer Auszeit dazu auf, dagegen zu halten. Mit Erfolg: Sein Team blieb bis zur Pause ohne weiteres Gegentor (17:12) und hatte auch nach dem Seitenwechsel klare Vorteile. In der 35. Minute gab Arsten die Manndeckung gegen Simone Wegter auf. Die HSG, die in Torhüterin Jasmin Zöllner zunehmend einen starken Rückhalt hatte, baute den Vorsprung nun kontinuierlich aus (25:18/45.). Als die Gäste dann auf eine doppelte Manndeckung erneut gegen Wegter und nun auch Stefanie Rohlfing umstellten, übernahmen Jana Balder und Lisa Haverland das Kommando im Rückraum. Das Fazit von HSG-Trainer Bernd Wegter: „Wir haben einen guten Lauf. Die Siege geben uns Selbstvertrauen. Wir wollen so lange wie möglich um den Titel mitspielen.“
HSG Nordhorn: Zöllner; Haverland (2), Rohlfing (5), Stein (7), Neßlinger (6), Kuite (2), Nijhuis, Wegter (1), Bosink (2), Schaffrina (8/7), Balder.


gn-online.de, 06.12.2010

Die HSG übernimmt die Tabellenführung

29:21 gegen TSV Altenwalde – Nordhorner Handballerinnen bleiben in der Oberliga ungeschlagen

gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn hat in der Handball-Oberliga der Frauen mit 18:2 Punkten die Tabellenführung vor dem BV Garrel (18:4) und TV Oyten II (17:5) übernommen. Die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter bleibt zum einen nach dem 29:21 (14:10)-Sieg gegen den TSV Altenwalde weiter ungeschlagen und profitiert zum anderen davon, dass die Oytener Zweitliga-Reserve wegen der zweiten Saisonniederlage (42:46 gegen Garrel) von der Spitze stürzte.
„Ein müheloser Sieg“, freute sich Wegter über den Heimerfolg gegen Altenwalde; sein Team habe mit den Gästen aus Cuxhaven „von Beginn an keine Probleme“ gehabt. Die HSG bekam die Partie über gute Abwehrarbeit sofort unter Kontrolle und behauptete den Vorsprung der schnellen 6:2-Führung bis zum Pausenpfiff.
Und in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel führten die Nordhornerinnen die Entscheidung herbei, als sie auf 20:14 davon zogen. Bei der Dominanz seiner Mannschaft konnte Wegter ab der 45. Minute munter durchwechseln. Der Überlegenheit seines Teams tat das keinen Abbruch. So kam Lisa Haverland auf der Spielmacherposition zum Einsatz und Julia Nyhuis durfte sich am Kreis versuchen. Ob über die Außen, die zweite Welle oder das Positionsspiel – das Spiel der HSG lief wie am Schnürchen.
In dieses positive Bild fügte sich das gelungene Oberliga-Debüt von Jasmin Zöllner perfekt ein. Die 16-jährige Torhüterin war nur anfangs ein wenig nervös, wurde danach zunehmend sicherer und wartete zur Freude ihres Trainers mit einer starken Leistung auf. Zöllner vertrat erstmals Kathrin Schwenkner, die auf Grund einer Schwangerschaft nicht mehr zur Verfügung steht.
HSG Nordhorn: Zöllner; Haverland (4), Rohlfing (2), Stein (7), Neßlinger (1), Nyhuis, Kuite (4), Wegter (1), Schaffrinna (7/3), Bosink (2), Balder (1).

gn-online.de, 03.12.2010

HSG: Obacht vor Gohlke

Spiel um 15 Uhr

his Nordhorn. Zu ungewohnter Zeit erfolgt morgen für die Handballerinnen der HSG Nordhorn der Anwurf zum Oberliga-Heimspiel gegen den TSV Altenwalde. Um 15 Uhr pfeift das Gespann Kaiser/Kaiser, das auch schon in der 1. Bundesliga in Nordhorn im Einsatz war, die Partie gegen den Tabellenneunten an. Die Gäste gehören mit einer Bilanz von 9:13 Punkten zwar zu den Teams aus der unteren Tabellenhälfte, für Bernd Wegter ist das aber kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sie haben mit Katrin Gohlke eine sehr starke Rückraumspielerin, die im Schnitt mehr als acht Tore pro Spiel wirft“, berichtet der HSG-Coach.
Die Nordhornerinnen, die bei einer Bilanz von 16:2 Punkten in dieser Saison noch ungeschlagen sind, präsentierten sich in den vergangenen Wochen als echte Einheit. „Wir sind im Moment topfit. Kondition und Spielabläufe stimmen“, lobt Wegter sein Team. So schafft die HSG es immer wieder, auch die engen Spiele für sich zu entscheiden. „In der Schlussphase haben wir schon einige Spiele gedreht. Wir behalten die Ruhe und spielen unsere Routine aus“, nennt Rückraumspielerin Stefanie Rohlfing wichtige Faktoren. Der Tabellenzweite will sich auch morgen auch gegen die Mannschaft von Trainer Viktor Wink keinen Ausrutscher leisten, um dem selbsterannten Titelfavoriten aus Arsten in zwei Wochen zum letzten Spiel des Jahres auf Augenhöhe zu begegnen.

gn-online.de, 02.12.2010

Der Traum vom ersten Platz

Stefanie Rohlfing und die HSG greifen in der Oberliga wieder oben an

Die Nordhorner Handballerinnen gehören regelmäßig zu den Oberliga-Spitzenteams. Die 28 Jahre alte Stefanie Rohlfing aus dem rechten Rückraum hat daran maßgeblichen Anteil.

Von Hinnerk Schröer - Nordhorn. Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Oberliga der Frauen zeigt sich aktuell ein gewohntes Bild. Nach der HSG Nordhorn muss man wie in den vergangenen Jahren nicht lange suchen. Mit einer Bilanz von 16:2 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter erster Verfolger vom TuS Komet Arsten, liegt nach Minuspunkten sogar noch vor dem Tabellenführer (17:3). Maßgeblichen Anteil daran, dass die Nordhornerinnen seit Jahren zu den Spitzenteams zählen, hat Stefanie Rohlfing. Die Rückraumspielerin gehört zusammen mit Spielmacherin Simone Wegter zu den Spiel bestimmenden Akteuren im HSG-Ensemble. Und das seit Jahren. „Wir spielen schon seit unserer Kindheit zusammen“, berichtet die 28-Jährige, die bereits im Alter von sechs Jahren ihrer Mutter nacheiferte und mit dem Handballsport begann. Neben Wegter und Rohlfing stieß wenig später mit Christina Neßlinger eine weitere Spielerin dazu, die auch jetzt noch zum Stamm des Oberligisten gehört. Als Trainer zeichnete damals bereits Bernd Wegter verantwortlich.
Es entwickelte sich eine Mannschaft, die perfekt aufeinander abgestimmt ist. Den größten Erfolg im Nachwuchsbereich feierte das Team in der C-Jugend mit dem Gewinn des Niedersachsenmeistertitels. Bei den Senioren blieb der Stamm der Mannschaft zusammen und wurde immer wieder durch Spielerinnen wie Kathrin Schwenkner, Carolin Stein oder Sandra Bosink verstärkt, die inzwischen auch schon seit Jahren in der Oberliga auflaufen.
Die Verjüngung des Teams war für Rohlfing zuletzt etwas Besonderes, denn da rückten mit Anika Schaffrina, Sabrina Kuite oder Jana Balder talentierte Spielerinnen in die erste Mannschaft auf, die Rohlfing zusammen mit Simone Wegter selbst schon trainiert hat. „Für uns sind das natürlich immer noch die Küken. Aber der Altersunterschied ist überhaupt kein Problem. Wir verstehen uns in der Mannschaft super“, nennt Rohlfing einen wichtigen Grund für die Erfolge auf dem Feld.
Die Nordhornerin fühlt sich im Umfeld des Teams so wohl, dass ein Vereinswechsel für sie in den vergangenen Jahren nie in Betracht kam. Die einzige Überlegung in diese Richtung gab es vor dem Sprung in den Seniorenbereich. „Da wollten wir mit mehreren Spielerinnen zum FC Schüttorf 09 wechseln und haben dort auch ein Probetraining gemacht“, berichtet die Rückraumspielerin. Sie blieb aber bei der HSG und hielt dem Verein auch die Treue, als sie von 2005 bis 2008 bei einer Krankenkasse in Düsseldorf arbeitete: „Da habe ich einmal in der Woche bei einem Landesligisten in Meerbusch mittrainiert, bin für die Spiele am Wochenende aber immer nach Nordhorn gefahren“, erzählt Rohlfing, die sich seit dieser Saison auch im HSG-Vorstand als Frauenwartin für die Belange der Abteilung einsetzt.
Als Oberliga-Vizemeister spielten die Nordhornerinnen auch schon um den Aufstieg in die Regionalliga. Beim Relegationsspiel in Lüneburg erkannte die HSG die Überlegenheit des Gegners aber neidlos an. Rohlfing, die zusätzlich regelmäßig ins Fitnessstudio geht, hält die vierthöchste Liga für ihr Team aber sowieso für die optimale Spielklasse, da der Aufwand für Training und Auswärtsfahrten bis nach Magdeburg sonst noch größer wäre. Den Meistertitel würde sie nach den zahlreichen Platzierungen in der Oberliga-Spitzengruppe aber schon gerne feiern: „Platz eins war immer ein Traum für mich“, betont sie.
Nach einem Drittel der Saison befinden sich die Nordhornerinnen, die am Sonnabend (15 Uhr) im Heimspiel gegen Altenwalde zwei weitere Punkte einfahren wollen, in dieser Hinsicht auf einem guten Weg. Aber auch wenn es am Ende der Spielzeit nicht mit dem Meistertitel klappen sollte, aus der Oberliga-Spitzengruppe werden Rohlfing und ihre Teamkameradinnen aller Wahrscheinlichkeit nach auch am Ende der Saison 2010/11 wieder grüßen.

gn-online.de, 29.11.2010

Sieg dank starkem Schlussspurt

Für HSG-Frauen

gn Bohmte. Den Handballfrauen der HSG reichte in der Oberliga eine solide Leistung zum 26:23 (12:12)-Erfolg beim TV Bohmte. Dabei stellten die Nordhornerinnen den doppelten Punktgewinn mit einem starken Schlussspurt (21:21/50.) sicher, dem der Gegner nicht mehr gewachsen war. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen; es fielen relativ wenige Tore. Die Gästespielerinnen hatten anfangs Schwierigkeiten mit dem Harzverbot; sie verloren dadurch einige Male den Ball. Aber die Abwehr stand sicher. Die beiden torgefährlichen Angreiferinnen des TV Bohmte, B-Nationalmannschaftsspielerin Elisabeth Rebber und Nicole Alschner, wurden weitgehend neutralisiert. Im Angriff der HSG aber ging wenig über den Kreis; die große Abwehr des Gegners bereitete Schwierigkeiten. Über Außen waren die Nordhornerinnen aber immer wieder erfolgreiche.
In der zweiten Halbzeit legte der TV Bohmte eine überharte Gangart an den Tag. Dafür kassierte er fünf Zeitstrafen. Die Gäste steigerten sich jetzt im Angriff und waren nun auch über die zweite Welle erfolgreich. Zudem wurden auch die Kreisläuferinnen stärker eingebunden. So wurden acht Siebenmeter herausgeholt, die alle von Anika Schaffrinna verwandelt wurden. Und Torhüterin ????????? Schwenkner war ein sicherer Rückhalt. Sie hielt unter anderem drei Siebenmeter.
HSG Nordhorn: Schwenkner, Haverland (2), Rohlfing (1), Stein (2), Neßlinger (3), Nijhuis, Kuite (2), Wegter (2), Schaffrinna (10/8), Bosink (3), Balder (1).

gn-online.de, 26.11.2010

Die Gejagten der Oberliga

Unbesiegte HSG will ihren Nimbus auch in Bohmte wahren

his Nordhorn. Zu den Gejagten in der Oberliga haben sich die Handballerinnen der HSG Nordhorn entwickelt. Nach acht Saisonspielen ist das Team von Trainer Bernd Wegter immer noch ungeschlagen und weist mit 14:2 Zählern die wenigsten Minuspunkte auf. Diesen Nimbus wollen die Nordhornerinnen am Sonnabend (17.30 Uhr) beim TV 01 Bohmte verteidigen. Die Aufgabe hat es aber in sich: „Bohmte ist wesentlich stärker als in der letzten Saison einzuschätzen“, sagt Wegter. Denn: Mit Elisabeth Rebber wirkt jetzt im linken Rückraum eine Spielerin mit, die in Mainzlar bereits in der Ersten Liga im Einsatz war. Weitere Trümpfe der Mannschaft von Trainer Gerd Rebber sind die enge Halle und die lautstarke Unterstützung des Publikums. Die HSG präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf aber in fremden Hallen in guter Verfassung. Das soll auch morgen Bestand haben.

gn-online.de, 22.11.2010

HSG-Frauen haben Maren Jacobsen im Griff

Klarer 35:30-Erfolg gegen TSV Morsum

gn Nordhorn. Die Frauen der HSG Nordhorn feierten gestern in der Handball-Oberliga einen 35:30 (19:17)-Erfolg gegen den TSV Morsum, obwohl sie anfangs in der Abwehr nicht die richtige Bindung fanden. Trainer Bernd Wegter nahm schon nach elf Minuten beim Stande von 2:6 eine Auszeit. Dann kam sein Team besser ins Spiel und schaffte innerhalb von drei Minuten den Ausgleich zum 8:8. Daraufhin nahm TSV-Kollege Harald Logomann eine Auszeit. Nach 25 Minuten lag die HSG noch mit 11:15 zurück, beim Seitenwechsel hatte sie einen Zwei-Tore-Vorsprung. „Die Abwehr war vor der Pause einfach zu passiv“, so Wegter. Gut dagegen lief es im Angriff, wo Simone Wegter und Carolin Stein (Bild) immer wieder auch von Außen gut trafen. Zudem erzielte Christina Neßlinger sämtliche ihrer vier Tore im ersten Durchgang. Gleich nach der Halbzeit wurde der Gegner dann innerhalb von nur vier Minuten „zerlegt“. Wichtig war, dass die HSG-Frauen mit der 34-jährigen Maren Jacobsen die einstige Bundesliga-Torjägerin (Oythe, Woltemershausen) trotz ihrer acht Treffer gut in den Griff bekam. Am Ende durfte bei der HSG das 16 Jahre alte Torhüter-Talent Jasmin Zöllner auch noch Oberligaluft schnuppern.
HSG Nordhorn: Schwenkner, Zöllner; Bosink (2), Neßlinger (4), Nyhuis (1), Stein (7), Kuite (1), Schaffrinna (4), Wegter (6), Balder (2), Rohlfing (6), Haverland (2).

Bilder vom Spiel gegen Morsum


gn-online.de 19.11.2010

Morsum kommt mit Vize-Weltmeisterin

Nächstes Topspiel für HSG-Frauen

his Nordhorn. Die Handballerinnen der HSG Nordhorn haben es am Sonntag (14 Uhr) erneut mit einem Kontrahenten aus der oberen Hälfte der Oberliga-Tabelle zu tun. Nach dem erfolgreichen Gastspiel in Garrel treffen sie vor heimischer Kulisse auf den TSV Morsum. Mit 10:6 Zählern belegen die Gäste den fünften Tabellenplatz. „Das spiegelt die Stärke des Teams wider. Wir müssen an unsere gute Leistung gegen Garrel anknüpfen, wenn die Punkte hierbleiben sollen“, betont Trainer Bernd Wegter. Der TSV ist stark besetzt: Die neue Torhüterin Antje Wilkens, die aus Oyten kam, verfügt über Regionalligaerfahrung. Bereits in der 2. Liga war Maren Jacobsen aktiv. Die Rückraumspielerin gehörte auch schon zum Aufgebot des deutschen Beach-Nationalteams und gewann den Vize-Weltmeistertitel.
Die Nordhornerinnen stellen sich folglich auf ein heißes Duell ein. Dass sie auch in engen Partien triumphieren können, haben sie in dieser Spielzeit aber schon mehrmals bewiesen – zuletzt trotz Personalnot beim 34:33-Erfolg in GarrelBei der Trainingseinheit am Dienstag waren aber alle Spielerinnen wieder gesund.

gn-online.de, 15.11.2010

HSG nimmt Geschenk gerne an

Tor in der letzten Sekunde: Oberliga-Handballerinnen gewinnen 34:33 in Garrel

Der Handball-Oberligist HSG Nordhorn hat gestern beim Spitzenteam BV Garrel seinen Personalsorgen getrotzt. Mit nur neun Spielerinnen entschied er ein spannendes Spiel verdient für sich.

how Garrel. Bereits seit einigen Tagen liegt Julia Nyhuis flach, gestern morgen meldete sich Lisa Haverland krank ab und Sabrina Kuite stieg arg grippegeschwächt in den Bus nach Garrel. Die personellen Voraussetzungen waren nicht optimal für den Handball-Oberligisten HSG Nordhorn vor dem Spiel beim Tabellenzweiten BV Garrel. Die neunköpfige Rumpftruppe von Trainer bernd Wegter machte aber das Beste draus: Sie setzte sich in einem spannenden Spiel mit 34:33 durch und zog in der Tabelle an Garrel vorbei. Den Siegtreffer warf Rechtsaußen Sabrina Kuite kurz vor der Schlusssirene.
Die HSG nutzte in dieser letzten Aktion des Spiels ein Geschenk der Gastgeber, die zwar Ballbesitz hatten, aber in doppelter Unterzahl spielten. Statt beim Stand von 33:33 den Punkt über die Zeit zu retten, nahm sich eine BV-Spielerin in Bedrängnis einen Wurf – und scheiterte an der starken Torhüterin Kathrin Schwenkner. Die HSG startete den Konter und Kuite versenkte den Ball im Tor.
Der Sieg war knapp, aber verdient. Die HSG beeindruckte nach einem verschlafenen Start (1:4) mit einer starken Teamleistung. Schnell drehte sie die Partie, führte 10:6 und verteidigte diesen Vorsprung bis weit in die zweite Halbzeit. Sechs Minuten vor Schluss führte Garrel noch einmal (31:30), aber nach einer Auszeit fand sich die HSG wieder. Als im zweiten Durchgang Spielmacherin Simone Wegter kurz gedeckt wurde, übernahm Steffi Rohlfing das Kommando. Sie war gestern gleich elf Mal erfolgreich.
HSG Nordhorn: Schwenkner; Wegter (2), Schaffrinna (7/4), Bosink (3), Balder (2), Stein (4), Neßlinger (2), Kuite (3), Rohlfing (11).

gn-online.de, 08.11.2010

HSG lässt zu viele Chancen aus

31:31 beim ATSV

gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn bleibt in der Handball-Oberliga der Frauen weiter ungeschlagen. Doch beim ATSV Habenhausen kam der Tabellenvierte über ein 31:31 (14:14)-Unentschieden nicht hinaus. „Das war keine überragende Leistung meiner Mannschaft“, sagte Trainer Bernd Wegter, „dennoch hätten wir auf Grund der besseren Chancen bei etwas mehr Konzentration gewinnen müssen.“ Eine herausragende Leistung bescheinigte er Carolin Stein, „die am Kreis ein ständiger Unruheherd war.“ Beste Werferin war Anika Schaffrinna (Foto) mit zehn Toren (davon vier Siebenmeter).
Beide Teams hatten auf dem glatten Hallenboden vor allem in der Abwehr Probleme mit der Standfestigkeit. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der die Gäste zu viele Chancen ausließen, wollten die hoch motivierten Habenhauserinnen in der zweiten Halbzeit beweisen, dass sie besser sind als Tabellenplatz elf. Doch ihre 25:21-Führung (45.) konterte die HSG und glich bei 26:26 (50.) wieder aus. Schade: 30 Sekunden vor dem Ende parierte Kathrin Schwenkner im HSG-Tor einen Siebenmeter, musste aber den Nachwurf zum 31:31-Endstand passieren lassen.
HSG Nordhorn: Schwenkner; Haverland (1), Rohlfing (3), Stein (3), Neßlinger (5), Kuite (3), Wegter (3), Bosink (3), Schaffrinna (10/4), Balder.

gn-online.de, 05.11.2010

Schnell den Rhythmus finden

Zweites Auswärtsspiel der HSG-Frauen in Habenhausen

his Nordhorn. Vier Heimspiele haben die Handballerinnen der HSG Nordhorn in der noch recht jungen Oberliga-Saison bereits ausgetragen. In den nächsten zwei Wochen gleicht sich die Bilanz aber an. Am Sonnabend (17 Uhr) steht zunächst das zweite Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen auf dem Spielplan, eine Woche später sind die Nordhornerinnen beim starken BV Garrel zu Gast. Mit bislang 9:1 Punkten ist die HSG noch ungeschlagen. „Ich hoffe, dass die lange Pause uns nicht aus dem Rhythmus gebracht hat“, sagt Trainer Bernd Wegter, dessen Team zuletzt zwei Wochen keine Punktspiele hatte. Da einige Spielerinnen diese Pause für einen Urlaub nutzten, konnte die Mannschaft nur eingeschränkt trainieren. Mittlerweile sind aber wieder alle Spielerinnen an Bord.
In Habenhausen musste Trainer Torsten Uhlenberg auf Grund von Verletzungen viel improvisieren. Inzwischen ist der Kader aber wieder komplett. Wegter ist sich deshalb sicher: „Uns wird eine andere Mannschaft empfangen als ein Team, das nur auf Platz elf steht.“ Beim Tabellenführer Arsten (21:24) verpassten die Habenhauserinnen ein Erfolgserlebnis, weil sie immer wieder an der ehemaligen HSG-Torhüterin Kira Voß scheiterten. Um zu punkten, müssen die Nordhornerinnen deshalb eine ähnliche Leistung abrufen wie in Oldenburg: „Da haben wir gezeigt, was wir wirklich können“, sagt Wegter.

gn-online, 18.10.2010

HSG dreht nach der Pause auf und siegt deutlich

Oberliga: 33:26-Erfolg gegen die HSG Wilhelmshaven

gn Nordhorn. Die Handballerinnen der HSG Nordhorn haben in der Oberliga ihre aufstrebende Form bestätigt. Die Mannschaft gewann am Sonnabend gegen die HSG Wilhelmshaven mit 33:26 (17:17). „Als wir in der zweiten Halbzeit Ernst gemacht haben, zeigte sich ein deutlicher Leistungsunterschied“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter. Mit dem Auftreten seines Teams bis zur Pause war er jedoch nicht sehr zufrieden: „In der ersten Halbzeit waren wir zu nachlässig und haben die Gäste unterschätzt.“
Die HSG-Abwehr war zu Beginn der Partie ohne Biss und ließ den Wilhelmshavenerinnen zu viel Platz. Die Gäste spielten ihre Angriffe lange aus. Die HSG war zu ungeduldig und produzierte zu viele Fehler. „17 Tore gegen diesen Gegner sind zu viel“, ärgerte sich Wegter über den Halbzeitstand. Der HSG-Angriff hingegen setzte sich in dieser Phase immer wieder gut in Szene und baute viel Druck auf.
Nach einer deutlichen Kabinenansprache in der Pause agierte die Defensive der Nordhornerinnen wesentlich beweglicher und zwang die Gäste immer wieder zu Fehlern. Lediglich bis zum 20:20 (35. Minute) konnte Wilhelmshaven das Spiel offen halten, dann zogen die Gastgeberinnen energisch davon. Zwischen der 40. bis zur 50. Minute baute die HSG ihren Vorsprung von 25:21 auf 30:23 aus. Die Gäste waren nun weitgehend chancenlos.
Das Spiel der HSG profitierte in dieser Phase von einem starken Rückraum, der mit den Kreisläuferinnen gut harmonierte. Auch die Außen setzten immer wieder Akzente und trafen sicher. Anika Schaffrinna zeigte ein überragendes Spiel und war mit elf Treffern die erfolgreichste Nordhorner Spielerin. Sie traf sowohl von Außen, als auch aus dem Rückraum und vom Sieben-Meter-Punkt.
HSG Nordhorn: Schwenker; Wegter (4), Bosink (4), Schaffrinna (11/4), Stein (2), Nijhuis (1), Neßlinger (1), Kuite (4), Haverland (1), Rohlfing (5).

gn-online, 08.10.2010

Duell zweier Teams auf Augenhöhe

HSG beim VfL III

his nordhorn. Die Wege der Handballerinnen der HSG Nordhorn und des VfL Oldenburg III kreuzen sich in der Oberliga Nordsee seit vielen Jahren. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt es in Oldenburg erneut zu dem Duell. In der Vergangenheit trafen dabei meist zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander. Ausgeglichen ist auch die Bilanz der vergangenen Spielzeit; beide Mannschaften entschieden jeweils ihr Heimspiel für sich. Nach drei Heimspielen (5:1 Punkte) wartet in Oldenburg die erste Auswärtspartie auf die Mannschaft der Trainer Bernd Wegter und Andreas Kunde. Wegter weiß aber, dass eine bessere Leistung vonnöten ist, um zwei weitere Zähler verbuchen zu können: „Wenn wir in Oldenburg gewinnen wollen, müssen wir uns gegenüber den letzten beiden Spielen in der Abwehr gewaltig steigern. Außerdem dürfen wir nicht mehr soviel ,Freie’ verwerfen“, mahnt der HSG-Coach.
Die Gastgeberinnen mussten vor der Saison den Abgang von sechs Spielerinnen verkraften, drei davon gingen zum Regionalligisten HSG Hude/Falkenburg. Dennoch hat Trainerin Conny Kuck eine starke Truppe beisammen. So verfügt Torhüterin Tanja Büsing über Bundesligaerfahrung. Probleme bereitet auf HSG-Seite noch die Fußverletzung von Stefanie Rohlfing, die zwar mitwirken wird, aktuell aber nicht trainiert. Darüber hinaus muss Wegter auf Rückraumspielerin Jana Balder verzichten.

gn-online, 04.10.2010

Siegtor dank Rohlfing in Unterzahl

HSG-Frauen schlagen Rot-Weiß Damme 31:30, überzeugen jedoch nicht

gn Nordhorn. Mit dem zweiten Saisonsieg schraubte Handball-Oberligist HSG Nordhorn seine Startbilanz auf 5:1 Punkte. Damit ist Trainer Bernd Wegter durchaus zufrieden, mit der Leistung seiner Spielerinnen beim 31:30 (15:15) am Sonnabend gegen Rot-Weiß Damme jedoch nicht. „Die vergebenen Chancen werden sich irgendwann rächen“, prophezeit er seinem Team, das es sich in Abwehr und Angriff steigern müsse.
Als die Gastgeberinnen zehn Minuten vor dem Ende mit 28:23 führten, schien alles auf einen klaren Sieg hinaus zu laufen. Doch dann vergaben sie erneut gute Chancen und haderten mit den Schiedsrichtern, von denen sie sich benachteiligt fühlten. Als in der 59. Minute beim Stand von 30:30 dann auch noch Carolin Stein eine Zeitstrafe erhielt, schien es ganz dick zu kommen. Doch in Unterzahl gelang der HSG dank des energischen Einsatzes von Stefanie Rohlfing der Siegtreffer.
Das hätten die Nordhornerinnen einfacher haben können, wenn sie nach gutem Beginn, als sie Spiel und Gegner kontrollierten und 9:6 in Führung gingen. Dann allerdings verloren sie erstmals den Faden und, ließen sich von der harten Abwehr der Gäste den Schneid abkaufen und zu Fehlwürfen verleiten. Zudem ließen die Schiedsrichter nach Ansicht der HSG zu viel durchgehen. Folge: Zur Pause glich Damme zum 15:15 aus.
Nach dem Wechsel gingen die Gäste sogar 18:15 in Front (33.), hatten Erfolg mit ihrer robusten Spielweise und Tempoverschleppung. Die HSG fing sich jedoch wieder, bekam die Partie in den Griff und hatte im entscheidenden Moment auch das nötige Quäntchen Glück.
HSG Nordhorn: Schwenkner; Wegter (4), Rohlfing (3), Stein (3), Nyhuis, Schaffrinna (11/7), Vaverland (3), Balder (1), Bosink (2), Kuite (1), Neßlinger (3).

gn-online, 20.09.2010

„Spiel schnell vergessen“

HSG-Frauen trotz 34:25-Sieg im Angriff schwach

gn Nordhorn. Da gewinnen die HSG-Frauen in der Handball-Oberliga das Heimspiel gegen den Elsflether TB hoch mit 34:25 (13:15) und dennoch war der Trainer am Ende nicht zufrieden. „Wir hätte heute weit über 40 Tore werfen müssen. Dieses Spiel sollten wir schnell vergessen“, so Bernd Wegter.
Die Begegnung hatte wahrlich kein Oberliga-Niveau. Die HSG offenbarte katastrophale Schwächen im Abschluss. Bereits nach sieben Minuten hatten die Gastgeberinnen sieben freie Würfe nicht genutzt. Nach elf Minuten lagen die Nordhornerinnen mti 4:8 zurück. Trainer Wegter nahm eine Auszeit, was aber auch zu keiner Änderung führte. „Wir haben alles getroffen, nur das Tor nicht“, so der Coach. Beim 6:12 nach 20 Minuten sah sogar alles nach einer Abfuhr für die Gastgeberinnen aus. Dann aber berappelte sich die HSG. Simone Wegter löste sich nun immer wieder aus der Manndeckung und das Angriffsspiel kam etwas auf Touren. Es blieb aber zunächst noch halbherzig. Bis zur Pause kamen die Nordhornerinnen dennoch bis auf zwei Treffer heran.
Im zweiten Durchgang spielte der Angriff dann aber im Abschluss sicherer. Carolin Stein erzielte schöne Tore und holte zudem einige Siebenmeter heraus, die von Anika Schaffrinna sicher verwandelt wurden. Nach 40 Minuten führte die HSG erstmals (19:18). Jetzt setzten sich im Angriff auch andere Spielerinnen immer wieder durch. Stefanie Rohlfing nutzte die Freiräume, Christina Neßlinger war von Außen erfolgreich. In den letzten zehn Minuten waren die Gäste dann mit den Kräften am Ende. Jetzt dominierte die HSG und kam doch noch zu einem standesgemäßen Sieg
HSG Nordhorn: Schwenkner, Stein (5), Rohlfing (7), Beßlinger (6), Wegter (4), Bosink, Kuite (1), Balder (2), Schaffrinne (9/5), Haverland.

gn-online, 13.09.2010

Gerechtes Remis zum Auftakt

HSG-Frauen starten mit 33:33 gegen Oyten II in die Saison

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn sind mit einem 33:33 (15:20) gegen den Vorjahres-Zweiten TV Oyten II in die Saison gestartet. „Für den Anfang war das gut. Auf Grund der Verletzungsprobleme bin ich hoch zufrieden“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter, der aus dem Spiel bereits eine Tendenz ableitete: „Wir können wieder oben mitspielen.“
Die Gäste traten mit Denise Engelke aus der Zweitligamannschaft an, die im Zusammenspiel mit der Kreisläuferin immer für Gefahr sorgte. Den HSG-Frauen gelang es jedoch sehr gut, die Kreise dieses Duos einzuschränken. Die erste Halbzeit war bis zur 25. Minute ausgeglichen, dann hatten die Nordhornerinnen Pech mit einigen Holztreffern. Oyten kam so zu Gegenstößen und zog auf 20:15 davon.
Die HSG ließ sich vom Rückstand nicht entmutigen und packte nach der Pause in der Abwehr noch besser zu, Kathrin Schwenkner war zudem ein sicherer Rückhalt im Tor. Die Gastgeberinnen glichen so bis zur 45. Minute aus und gingen sogar mit 32:31 in Führung. Eine Schwächung war die Rote Karte gegen Stefanie Rohlfing (54., 3. Zeitstrafe) und zwei Zeitstrafen in der Schlussminute. In doppelter Überzahl kam Oyten Sekunden vor Schluss zum Ausgleich – eine gerechte Punkteteilung.
HSG Nordhorn: Schwenkner; Wegter (4), Rohlfing (2), Haverland (1), Balder (1), Neßlinger, Bosink (9), Kuite (1), Schaffrina (12/7), Stein (3), Nijhuis.

gn-online, 10.09.2010

HSG mit eingespieltem Team

Handballerinnen starten gegen TV Oyten II in Oberliga-Saison

Zum Start empfangen die Nordhornerinnen gleich den letztjährigen Vizemeister. Der Eintritt bei den Heimspielen ist nach den positiven Erfahrungen der letzten Saison erneut frei.

his Nordhorn. Eine eingespielte Mannschaft ist seit Jahren der Trumpf der Handballerinnen der HSG Nordhorn in der Oberliga Nordsee. Diese Karte will das Trainergespann Bernd Wegter/Andreas Kunde auch in dieser Saison ausspielen, die für die Nordhornerinnen am Sonnabend (17 Uhr) gleich mit einem Paukenschlag beginnt. Mit dem TV Oyten II trifft die HSG auf den letztjährigen Vizemeister. Viel trennte die beiden Mannschaften in der vergangenen Saison aber nicht. Denn die Nordhornerinnen belegten mit drei Punkten Rückstand und einem großen Puffer auf den Rest der Liga den dritten Tabellenplatz. Ob die HSG in diesem Jahr eine ähnlich gute Rolle spielen kann, wird auch davon abhängen, ob die Nordhornerinnen relativ verletzungsfrei durch die Saison kommen. Die zurückliegende Vorbereitung wurde immer wieder durch diverse Verletzungen beeinträchtigt. „Ein vernünftiges Abwehrtraining war dadurch lange nicht möglich“, berichtet Wegter. Das machte sich auch in den Testspielen bemerkbar.
Personell hat sich im Oberliga-Kader der HSG nur wenig verändert. Der einzige Zugang hat zwar einen neuen Namen, ist aber ein bekanntes Gesicht: Kathrin Schwenkner, die zuvor bereits viele Jahre unter ihrem Mädchennamen Kathrin Leuftink das HSG-Tor hütete, kehrt von der HSG Osnabrück in die Grafschaft zurück. Dort nimmt Schwenkner den Platz von Julia Verwold ein, die nicht mehr zur Verfügung steht. Verzichten müssen Wegter und Kunde zukünftig auch auf die Dienste von Carlijn Heesen. Die halblinke Rückraumspielerin aus den Niederlanden kehrt nach nur einem Jahr bei der HSG in ihr Heimatland zurück und wird für Hengelo in der 2. Liga auflaufen.
Dafür haben die Nordhornerinnen aber noch zwei „Zugänge“ aus den eigenen Reihen. Christina Neßlinger und Jana Balder sind nach ihren schweren Knieverletzungen wieder in den Kader zurückgekehrt. Da Balder allerdings immer noch mit Problemen mit dem operierten Knie zu kämpfen hat, muss das Trainergespann vor allem im linken Rückraum improvisieren. Für die morgige Partie gegen Oyten droht darüber hinaus Lisa Haverland auszufallen.
Die Gäste legten im vergangenen Jahr nach einem Fehlstart eine lange Siegesserie hin, durch die sie bis auf den zweiten Tabellenplatz kletterten. Ein Vorteil der Turnvereinigung ist es, dass Trainer Sebastian Kohl gleichzeitig für die starke A-Jugend des Vereins verantwortlich ist. Die Spielpläne sind eng aufeinander abgestimmt. Da sich mit Susanne Tauke eine Rückraumspielerin im letzten Testspiel einen Kreuzbandriss zugezogen hat, ist damit zu rechnen, dass Kohl in Nordhorn auch aus dem Reservoir der guten Jugendarbeit schöpfen wird.
Aufpassen muss die HSG vor allem auf die Tempogegenstöße, die Oyten sehr gut beherrscht. „Wir müssen im Angriff sehr diszipliniert spielen und die sich bietenden Chancen nutzen, ansonsten wird Oyten uns gnadenlos auskontern“, sagt Wegter mit Blick auf den schweren Saisonauftakt.


gn-online.de, 05.11.2010

Schnell den Rhythmus finden

Zweites Auswärtsspiel der HSG-Frauen in Habenhausen

his Nordhorn. Vier Heimspiele haben die Handballerinnen der HSG Nordhorn in der noch recht jungen Oberliga-Saison bereits ausgetragen. In den nächsten zwei Wochen gleicht sich die Bilanz aber an. Am Sonnabend (17 Uhr) steht zunächst das zweite Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen auf dem Spielplan, eine Woche später sind die Nordhornerinnen beim starken BV Garrel zu Gast. Mit bislang 9:1 Punkten ist die HSG noch ungeschlagen. „Ich hoffe, dass die lange Pause uns nicht aus dem Rhythmus gebracht hat“, sagt Trainer Bernd Wegter, dessen Team zuletzt zwei Wochen keine Punktspiele hatte. Da einige Spielerinnen diese Pause für einen Urlaub nutzten, konnte die Mannschaft nur eingeschränkt trainieren. Mittlerweile sind aber wieder alle Spielerinnen an Bord.
In Habenhausen musste Trainer Torsten Uhlenberg auf Grund von Verletzungen viel improvisieren. Inzwischen ist der Kader aber wieder komplett. Wegter ist sich deshalb sicher: „Uns wird eine andere Mannschaft empfangen als ein Team, das nur auf Platz elf steht.“ Beim Tabellenführer Arsten (21:24) verpassten die Habenhauserinnen ein Erfolgserlebnis, weil sie immer wieder an der ehemaligen HSG-Torhüterin Kira Voß scheiterten. Um zu punkten, müssen die Nordhornerinnen deshalb eine ähnliche Leistung abrufen wie in Oldenburg: „Da haben wir gezeigt, was wir wirklich können“, sagt Wegter.