mannschaften
  verein     30-Jahr Feier     termine/news     Förderverein     nvb Jugendcup 2012     spielbetrieb     projekte     rss Feeds  
Minis
weibliche Jugend
männliche Jugend
Minis
Damen
Damen 1
Spielberichte
Damen 2
Damen 3
Damen 4
Herren
Allgemein:
Startseite
sidemap
gästebuch
downloads
links
kontakt
impressum
fehler melden

gn-online, 13.02.2012

Ohne Chance beim Spitzenreiter

HSG-Frauen unterliegen 22:40 in Oyten

gn Oyten. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn haben im Gastspiel beim Tabellenführer TV Oyten in eine 22:40 (9:22)-Niederlage einwilligen müssen. Die Grafschafterinnen, die in der Vorwoche noch einen Überraschungssieg gegen den BV Garrel gefeiert hatten, gerieten in die Gegenstoßmaschinerie des Spitzenreiters: Torhüterin Fee Klemmt leitete reihenweise Schnellangriffe ein, die oftmals Michelle Müller abschloss, die so auf insgesamt 15 Tore kam.

Im Positionsangriff hatten die HSG-Frauen den Gegner noch einigermaßen im Griff. Es fehlte aber etwas an der nötigen Aggressivität. Die Nordhornerinnen gerieten schnell mit 3:9 in Rückstand, rappelten sich dann aber etwas auf. Trotzdem konnten sich die Gastgeberinnen bereits bis zum Seitenwechsel eine deutliche Führung herauswerfen – nach 30 Minuten stand es 22:9 für den Tabellenführer aus Oyten. Nach der Pause bewegten sich die Nordhornerinnen etwa 20 Minuten lang sogar auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen und erzielten in dieses Phase der Partie sogar einen Treffer mehr als der TV Oyten II. In der Endphase allerdings kam das Gegenstoßspiel des Tabellenführers in Gang – auch, weil die HSG-Frauen nun die nötige Geduld vermissen ließen. Viele Ballverluste bedeuteten viele Gegenstöße. „Oyten hat immer wieder Nadelstiche gesetzt“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter. Seine Mannschaft hatte in der Vorwoche noch deutlich ruhiger agiert. „Wir mussten dieses Spiel nicht gewinnen“, sagte der Nordhorner Coach und blickte bereits gestern auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag beim direkten Tabellennachbarn Elsflether TB: „Das sind die Spiele, die wir für uns entscheiden müssen.“ Schließlich rangieren die Elsfletherinnen mit drei Punkten mehr auf dem Konto direkt vor den Nordhornerinnen.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeier; Kuite (1), Neßlinger (1), Schaffrinna (6/4), Stein (4), Rohlfing (3), Haverland (2), Balder (1), Bosink (1), Arendt (2), Vennegeerts (1).


gn-online, 10.02.2012

"Guten Trend in Oyten fortsetzen"

HSG-Frauen beim Spitzenreiter

his Nordhorn. Groß war die Erleichterung bei den Handballerinnen der HSG Nordhorn, dass sie im Oberliga-Abstiegskampf am vergangenen Wochenende endlich wieder doppelt gepunktet haben. Mit dem 26:24-Erfolg gegen den BV Garrel platzte der Knoten beim Team von Trainer Bernd Wegter ausgerechnet in einem Duell mit einem der Spitzenteams der Liga. Noch ein Stück höher liegt die Latte allerdings an diesem Wochenende. Am Sonntag sind die Nordhornerinnen beim TV Oyten II zu Gast, der die Oberliga-Tabelle mit einer Bilanz von 29:7 Punkten mit drei Zählern Vorsprung auf die Konkurrenz anführt.

Die Mannschaft von Trainer Axel Seefeld profitiert davon, dass häufig U23-Spielerinnen aus dem Regionalliga-Kader zum Einsatz kommen. Außerdem ist die Jugendarbeit in Oyten hervorragend. „Wir wollen an die Leistung des Spiels gegen Garrel anknüpfen“, betont der HSG-Coach, der allerdings auch weiß, dass die Trauben diesmal noch höher hängen. Dennoch bleibt Wegter optimistisch. „Wir haben noch genug Spiele, um aus dem Keller heraus zu kommen. Der Anfang ist gemacht.“

Ein Plus im Abstiegskampf könnte sein, dass die Nordhornerinnen mit der Rückkehr von Simone Arendt nach ihrer Schwangerschaft über eine weitere Alternative im Rückraum verfügen. Dass ihre Routine dem Team helfen kann, hat bereits die Schlussphase der Partie gegen Garrel gezeigt.


(29.01.2012)
SV Werder Bremen II - HSG Nordhorn 24:23 (14:12)

23:24 – HSG baut zu wenig Druck auf;
Knappe Niederlage gegen Werder II

gn Bremen. Es ist einfach nicht die Spielzeit der Handballerinnen der HSG Nordhorn: Gestern Nachmittag bestätigte der Oberligist auch bei der Reserve von Werder Bremen seine aufsteigende Form, Punkte gab es aber wieder nicht. Die Nordhornerinnen verloren nach einer spannenden Schlussphase mit 23:24 (12:14). Die HSG bleibt mit drei Pluspunkten Tabellenletzter. < mehr unter gn-online.de >

gn-online, 25.11.2011

Leistungsschub soll sich auch auf Punktekonto zeigen

Oberliga: HSG-Handballerinnen sind morgen beim SV Höltinghausen zu Gast

thumb

his Nordhorn. Die Handballerinnen der HSG Nordhorn hoffen weiter auf einen Befreiungsschlag im Oberliga-Abstiegskampf. Vor dem morgigen Gastspiel beim SV Höltinghausen (18 Uhr) belegt die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter weiterhin den letzten Tabellenplatz. Trotz der mageren Ausbeute von einem Sieg in den bisherigen zehn Saisonspielen stecken die Nordhornerinnen den Kopf aber nicht in den Sand.

Positiv stimmt Coach Wegter, dass in den vergangenen beiden Partien bei seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung zu erkennen war. „Gegen Oldenburg waren wir ganz nah an einem Punktgewinn“, betont der HSG-Coach, der zugleich einschränkt: „Allerdings haben wir einige Chancen nicht konsequent abgeschlossen und uns dadurch selbst um den Erfolg gebracht.“

Auf der Leistung können die Handballerinnen der HSG Nordhorn aber aufbauen. „Wir hatten endlich Oberliga-Qualität. So soll es auch bleiben. Wenn das alte Selbstbewusstsein zurückkehrt, werden wir auch wieder punkten“, ist Wegter überzeugt.

In Höltinghausen hängen die Trauben in diesem Jahr allerdings hoch. Der Aufsteiger ist in der laufenden Saison mit 12:8 Punkten gut aus den Startlöchern gekommen und wird in der Tabelle der Oberliga Nordsee auf dem fünften Tabellenplatz geführt. Überraschend kommt die gute Leistung nicht. In den vergangenen Jahren verstärkte sich der SVH mit erfahrenen Spielerinnen aus Garrel und auch Oldenburg.

Besonders auf die ehemalige VfL-Zweitliga-Spielerin Martina Hilgenberg müssen die Nordhornerinnen morgen in der Defensive aufpassen. „Nur wenn wir sie unter Kontrolle bringen, haben wir eine Chance zu gewinnen“, sagt Wegter, der morgen aus privaten Gründen auf Sandra Bosink verzichten muss.




gn-online, 21.11.2011



(19.11.2011)
HSG Nordhorn - VfL Oldenburg III 22:23 (13:14)

Abwehr der HSG-Frauen immer besser;

gn Nordhorn. Trotz deutlicher Steigerung gab es wieder keine Punkte für die HSG Nordhorn in der Handball-Oberliga der Frauen. Gegen den VfL Oldenburg III gab es eine 22:23 (13:14)-Niederlage. In der engen Partie konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Die Abwehr der HSG wird immer besser, aber im Angriff werden noch zu viele Fehler gemacht. Zudem fehlte die Durchschlagskraft; nur Stefanie Rohlfing strahlte Gefahr aus. Sie setzte sich entschlossen durch und erzielte vor der Pause vier Tore. Nach dem Wechsel wurde sie kurz gedeckt. Der HSG-Angriff war nun etwas hilflos, dennoch blieben die Nordhornerinnen dran. Die Abwehr der Gäste hatte aber große Probleme mit der sprung- und wurfgewaltigen A-Jugendlichen Merle Heidegott (sieben Tore aus dem Rückraum). Mit großer Moral gelang der HSG der Ausgleich (22:22). 45 Sekunden vor Schluss gingen die Gäste wieder in Führung. Bei ihrem letzten Angriff scheiterten die Nordhornerinnen dann aber.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer; Stein (2), Neßlinger (1), Rohlfing (4), Haverland (1), Kuite (4), Bosink (2), Balder (1), Schaffrinna (7/6), Naumann, Vos, Vennegerts.
.

gn-online, 18.11.2011

Druck auf die HSG-Frauen wächst

Morgen ist der VfL Oldenburg III in Nordhorn zu Gast

thumb

his Nordhorn. Der Druck auf die HSG Nordhorn wächst in der Handball-Oberliga der Frauen kontinuierlich. Mit nur einem Sieg aus den ersten neun Saisonspielen ist die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter Tabellenletzter. Noch ist der Abstand zu den davor platzierten Teams aber überschaubar. Um den Anschluss nicht zu verlieren, müssen die Nordhornerinnen jedoch unbedingt punkten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonnabend (17.15 Uhr) im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg III.

Mit 6:10 Punkten rangieren die Gäste ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte. Das Team von Trainer Markus Stapenhorst und Spielertrainerin Svenja Pobig scheint recht unberechenbar. Siegen gegen Spitzenmannschaften wie Vechta oder Garrel stehen überraschende Niederlagen gegenüber. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Zusammensetzung des Kaders nicht immer die gleiche ist. „Man weiß nie, mit welcher Besetzung sie kommen“, sagt Wegter.

Bei seinem Team konnte der Trainer trotz der 17:25-Niederlage in Habenhausen am vergangenen Wochenende in der Abwehr eine deutliche Steigerung feststellen. Der Angriff ging mit den Chancen aber weiterhin zu fahrlässig um. Auch die Rückwärtsbewegung ließ zu wünschen übrig. „Das müssen wir abstellen, ansonsten holen wir nichts Zählbares“, prophezeit der HSG-Coach. Die beiden Spielmacherinnen Jana Vennegerts und Lisa Haverland mussten sich nach ihren längeren Erkrankungen gegen Habenhausen durchbeißen. In dieser Woche haben sie aber wieder voll trainiert, sodass die Nordhornerinnen in die morgige Partie mit einem besseren Gefühl gehen können als in den Wochen zuvor.


gn-online, 14.11.2011

HSG unter Wert geschlagen
17:25 in Bremen


gn Bremen. Die Handballerinnen der HSG Nordhorn haben in der Oberliga beim ATSV Habenhausen zwar eine klare 17:25 (7:12)-Niederlage eingesteckt, die Grafschafterinnen zeigten aber im Vergleich zu den Spielen davor eine deutliche Steigerung. „Wir haben Oberligareife bewiesen und waren keine acht Tore schlechter. Auf diese Leitung können wir aufbauen", zeigte sich HSG-Trainer Bernd Wegter nach der Partie in Bremen nicht unzufrieden.

Nordhorn begann erstmals mit einer 6:0-Abwehr. Mit Carolin Stein und Stefanie Rohlfing im Innenblock erwischte die HSG einen guten Start und lag in der 9. Minute mit 4:2 vorne. Es folgte eine Phase, in der die Gäste viele Chancen ausließen. Habenhausen drehte das Spiel und ging mit 11:6 in Führung. Insgesamt waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit mit neun Tempogegenstößen erfolgreich. „Wir haben sie eingeladen", ärgerte sich Wegter.

Nach der Pause zeigte die HSG im Angriff mehr Mut und Entschlossenheit und agierte nun auch im Rückraum deutlich besser. Die Nordhornerinnen konnten die Tempogegenstöße besser unterbinden, kamen allerdings nicht mehr an Habenhausen heran. Die Gastgeberinnen verwalteten den Vorsprung und bauten ihre Führung in den letzten Minuten der Partie sogar noch aus. Letztlich wurde HSG unter Wert geschlagen.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer; Stein (1), Neßlinger, Vennegerts, Kuite (2), Haverland (3), Rohlfing (5), Schaffrinna (6/3), Naumann, Bosink, Balder, Vos

gn-online, 11.11.2011

Mit Vennegerts und Bosink nach Habenhausen

thumb

his Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn stehen morgen beim ATSV Habenhausen erneut vor einer schweren Aufgabe, denn die Gastgeberinnen sind auf dem aufsteigenden Ast. Drei Siege fuhr die Mannschaft von Trainer Torsten Uhlenbusch zuletzt ein, darunter am vergangenen Spieltag einen 29:28-Heimsieg gegen den bisherigen Spitzenreiter aus Garrel. Die Nordhornerinnen mussten dagegen bisher äußerst kleine Brötchen backen. Nach acht Spielen stehen erst zwei Pluspunkte zu Buche. Vor allem in der Offensive hatten sie bislang große Probleme. So gelangen in Vechta lediglich 14 Treffer. „Damit kann man kein Oberliga-Spiel gewinnen“, stellt Trainer Bernd Wegter fest. Im Vergleich zur letzten Woche dürfte sich allerdings zumindest die Personalsituation wieder ein bisschen entspannen. Sandra Bosink und Jana Vennegeerts sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, während Lisa Haverland am Dienstag die Trainingseinheit erkältungsbedingt abbrechen musste. Ihr Einsatz in Habenhausen ist fraglich. Dabei betont der HSG-Coach: „Es wäre sehr wichtig, dass uns unsere Spielmacherinnen wieder zur Verfügung stehen.“


gn-online, 07.11.2011

Vechta überrennt die HSG

Oberliga-Handballerinnen beim 14:30 ohne Chance

thumb

gn Vechta. Beim Tabellenzweiten SFN Vechta sind die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn am Sonnabend chancenlos geblieben: Die Rumpfmannschaft aus der Grafschaft verlor völlig verdient mit 14:30 (8:17) und hängt weiterhin am Tabellenende fest.

Vor dem Vechta-Spiel musste Trainer Bernd Wegter zwei weitere Ausfälle notieren: Auch die Spielmacherinnen Lisa Haverland und Jana Vennegerts waren bei den Sportfreunden Niedersachsen nicht dabei. „Uns trifft es derzeit ganz dicke“, ärgerte sich Wegter, „das sind keine Voraussetzungen für ein Oberligaspiel.“

Gegen Vechta waren seine Spielerinnen körperlich klar unterlegen. Gegen die starke 6:0-Abwehrreihe der Gastgeberinnen konnte die HSG keinen Druck aufbauen und wurde immer wieder zu Notwürfen unter Zeitdruck gezwungen. Die Vechtaerinnen zogen ihr Tempospiel auf und schafften bereits nach zehn Minuten eine Vorentscheidung, als sie von 4:2 auf 8:2 davonzogen.

Nur die routinierte Steffi Rohlfing konnte einigermaßen dagegenhalten und war mit vier Toren die beste Werferin ihres Teams. Ein Lob verteilte der Trainer auch an Sabrina Kuite (Foto), die sowohl in der Abwehr als auch auf Rechtsaußen ihre Leistung brachte.

Vechta baute dennoch den Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich aus, weil die Nordhorner Abwehr nun auch in Eins-gegen-Eins-Situationen große Probleme bekam. Im zweiten Durchgang war die HSG chancenlos, und das deutliche Ergebnis spiegelte das Kräfteverhältnis ziemlich genau wider.

HSG Nordhorn: Zöllner, Schaffrinna (3/2), Balder (1), Vos, Rohlfing (4), naumann (1), Stein (1), Neßlinger (3), Kuite (1).


gn-online, 04.11.2011

Pause bekommt HSG-Frauen gar nicht

Bosink und Vennegeerts krank

his Nordhorn. In der Handball-Oberliga haben die Frauen der HSG Nordhorn an den vergangenen zwei Wochenenden pausiert. Vor dem morgigen Gastspiel bei SFN Vechta war es deshalb eigentlich der Plan von Trainer Bernd Wegter, mit seinem Team im Training intensiv zu arbeiten. Diesem Unterfangen machten in den vergangenen Wochen allerdings mehrere Unwägbarkeiten einen Strich durch die Rechnung. So fielen Sandra Bosink und Jana Vennegeerts krankheitsbedingt länger aus. Beide Spielerinnen werden dem Coach auch bei der schweren Aufgabe in Vechta nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kam, dass auch Lisa Vos und Lisa Haverland wegen eines Virus nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Vos ist aber zumindest am Dienstag wieder ins Training eingestiegen. Auf der Liste der Ausfälle bleibt Sarah Kamprüwen, die nach ihrer Verletzung erst in drei Wochen wieder mit leichtem Lauftraining beginnen kann. Alles in allem keine optimalen Vorraussetzungen, um es mit einem der Top-Teams der Liga aufzunehmen. Mit 10:4 Punkten hat sich das SFN-Team, das vor der Saison mit erfahrenen Spielerinnen wie der ehemaligen Zweitligaakteurin Elisabeth Haskamp verstärkt hat, auf dem zweiten Tabellenplatz festgestetzt. „Sie spielen eine knallharte 6:0-Deckung“, berichtet Wegter, der angesichts der Erfahrungen in den vergangenen Wochen betont: „Bei unserer Personallage hängen die Punkte in Vechta ernorm hoch.“


gn-online, 14.10.2011

HSG sieht sich nach dem ersten Sieg auf richtigem Weg

Oberliga-Handballerinnen wollen beim TSV Morsum den positiven Trend fortführen

his Nordhorn. Der erste Saisonsieg vor einer Woche gegen den Elsflether TB sorgte bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn für Erleichterung. Ausruhen kann sich die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter auf dem Erfolg aber nicht. Schließlich sind die Nordhornerinnen mit 2:10 Punkten immer noch im Tabellenkeller zu finden. Der Sieg sollte aber neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben und speziell das Auswärtsspiel am Sonntag (16.30 Uhr) beim TSV Morsum geben. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen stetig gesteigert“, betont Wegter, der mit seiner Mannschaft durch die Schwangerschaft seiner Tochter Simone jetzt die schwierige Phase durchläuft, mit der er bereits vor Saisonbeginn gerechnet hatte. Schließlich müssen die Spielzüge der HSG ohne den bisherigen Kopf der Mannschaft neu einstudiert werden. Der 27:25-Erfolg gegen Elsfleth unterstrich jedoch noch einmal, dass die Nordhornerinnen auf einem guten Weg sind. Am Sonntag steht zudem auch Sabrina Kuite wieder zur Verfügung. In Morsum kommt vor allem auf die HSG-Defensive viel Arbeit zu, gilt es doch, mit Maren Jacobsen eine der stärksten Spielerinnen der Liga zu stoppen.


gn-online, 09.10.2011

27:25 – HSG gelingt erster Saisonsieg

gn Nordhorn. Es ist vollbracht: Im sechsten Saisonspiel hat die HSG Nordhorn in der Handball-Oberliga der Frauen mit 27:25 (15:12) gegen den Elsflether TB den ersten Saisonsieg eingefahren. Bis zur 40. Minute zog die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter gestern Abend ihr gutes Spiel konsequent durch, führte 22:16. Dann wurden wieder zu viele Chancen ausgelassen und der Vorsprung schmolz nicht nur dahin, sondern die Gäste gingen bei 24:23 (54.) sogar in Führung. „Ich dachte, das geht wieder den Bach runter“, sagte Wegter, der mit einer Auszeit gegensteuern wollte. Mit Erfolg: Danach stand die Abwehr wieder sicher und der Angriff nutzte seine Möglichkeiten und von 25:25 setzte sich die HSG in der Schlussphase auf 27:25 ab. Garanten des Siegs waren Annika Rupprecht aus der zweiten Mannschaft, die die Abwehr stabilisierte, Stefanie Rohlfing, die in Angriff (7 Tore) und Abwehr überragend war, sowie Lisa Haverland und Jana Vennegerts, die klug Regie führten.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer; Vos, Schaffrinna (8/5), Balder (1), Bosink, Haverland (3), Rohlfing (7), Naumann, Stein (2), Neßlinger (2), Vennegerts (2), Faust, Rupprecht (2).


gn-online, 07.10.2011

Die Sehnsucht nach einem Erfolg

HSG-Handballerinnen schon heute gegen Elsfleth

his Nordhorn. Die Handballerinnen der HSG Nordhorn starten heute Abend den nächsten Versuch, endlich den ersten Sieg in der diesjährigen Oberliga-Saison einzufahren. Um 20.30 Uhr empfängt das Tabellenschlusslicht vor heimischer Kulisse den Elsflether TB.

Während die Nordhornerinnen bereits fünf Partien absolviert haben, hängen die Gäste im Spielplan mit erst drei Spielen ein wenig hinterher. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt konnte die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami zuletzt aber das erste Erfolgserlebnis feiern: Gegen den TSV Morsum sprang ein deutlicher 30:22-Sieg heraus.

Ein Erfolgserlebnis ist auch das, was die HSG-Mannschaft von Bernd Wegter unbedingt braucht. Bei der Niederlage gegen das starke Team aus Oyten war eine weitere Leistungssteigerung erkennbar. Einige Fehler in der Abwehr und ungenutzte Chancen in der Offensive brachen der HSG letztlich aber das Genick. Überhaupt ist die Chancenverwertung bislang das größte Manko: „Wir haben einen Schnitt von etwa 20 Toren. Damit gewinnt man heute kein Oberligaspiel mehr“, sagt Wegter, der heute Abend auf eine bessere Ausbeute hofft. Langfristig fehlen wird allerdings Sarah Kamprüwen, die mit einer Knieverletzung voraussichtlich bis zum Jahresende ausfallen wird. Außerdem ist Sabrina Kuite noch nicht aus dem Urlaub zurück.


gn-online, 04.10.2011

Die Wurfquote reicht nicht

HSG-Handballerinnen verlieren gegen Oyten mit 20:26

thumb

how Nordhorn. Die Phase gut zehn Minuten vor Spiel-ende hatte Symbolkraft: Die Handballerinnen der HSG Nordhorn spielten gestern in der Oberligapartie gegen den TV Oyten II nach einer doppelten Zeitstrafe für eine Gegenspielerin vier Minuten in Überzahl, nutzten den Vorteil aber nicht, warfen kein einziges Tor und verloren diesem Abschnitt mit 0:1. Angesichts der schwachen Wurfausbeute wunderte es nicht, dass die Nordhornerinnen auch ihr fünftes Punktspiel in Folge verloren. Gestern stand es nach 60 Spielminuten 26:20 (15:11) für Oyten.

Die HSG führte schnell mit 2:0, bekam dann aber Probleme mit der stabilen Abwehr des Gegners. Oyten zog nach einer Viertelstunde auf 8:4 davon und verteidigte fortan einen Vorsprung von drei bis fünf Toren, weil die Nordhornerinnen auch klare Torchancen nicht nutzen konnten. Selbst als die Gäste direkt nach der Pause mit zwei schnellen Toren auf 17:11 davoneilten, waren die ersten Punkte in der laufenden Saison noch in Reichweite. „Es wäre bei einer besseren Wurfquote mehr drin gewesen“, meinte Trainer Bernd Wegter. Als die Oyterinnen in der vierminütigen Unterzahl ihre 21:16-Führung noch um ein Tor auf 22:16 ausbauten, war die Partie entschieden.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer; Vos, Bosink, Schaffrinna (7/3), Balder, Haverland (2), Rohlfing (2), naumann (4), Stein (3), Neßlinger (1), Vennegerts (1), Faust.


gn-online, 30.09.2011

HSG erwartet den Meister und hofft auf ersten Saisonsieg

Oyten II am Tag der deutschen Einheit zu Gast in Nordhorn

thumb

his Nordhorn. An einem ungewohnten Wochentag greifen diesmal die Handballerinnen der HSG Nordhorn ins Oberliga-Geschehen ein. Die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter empfängt am Montag um 15 Uhr die Zweitvertretung des TV Oyten – der Tag der deutschen Einheit macht’s möglich. Wie in den vergangenen Wochen mit den Partien gegen Werder Bremen II und den BV Garrel hat es der Gegner erneut in sich. Schließlich ist das Team aus Oyten amtierender Meister.

Vor dieser Spielzeit gab es bei den Bremerinnen allerdings einen Umbruch. Für Sebastian Kohls, der jetzt für die Drittligamannschaft verantwortlich ist, kam Axel Seefeld als Trainer. Wegter rechnet allerdings damit, dass am Montag in Nordhorn auch einige Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auflaufen könnten, die bereits am Sonnabend spielt. „Im letzten Spiel gegen Werder Bremen waren drei Spielerinnen dabei“, hat der HSG-Coach in Erfahrung gebracht. Außerdem ist seit kurzem nach ihrer Babypause auch die ehemalige Zweitliga-Torhüterin Fee Klemmt an Bord. Der Start verlief aus Sicht der Gäste dennoch nicht nach Maß. Mit 3:5 Punkten steht das Team für seine Verhältnisse relativ schlecht da.

Noch mehr gilt das für die Nordhornerinnen, die nach vier Spielen weiter auf das erste Erfolgserlebnis warten. Damit der Knoten gegen die Reserve aus Oyten platzt, ist vor allem mehr Konstanz im HSG-Spiel gefragt. „Wir haben zuletzt teils ordentlich gespielt, hatten aber auch immer eine Phase, in der nichts lief“, blickt Wegter auf die vergangenen beiden Partien zurück. So warf die HSG bei einer Führung in Garrel in der ersten Halbzeit ein 0:7-Negativlauf entscheidend zurück. Nach überstandener Grippe wieder mit dabei ist Christina Neßlinger. Fehlen wird dagegen urlaubsbedingt Sabrina Kuite. Dafür wird aus der A-Jugend die Linkshänderin Anna-Lena Faust in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken.

gn-online, 26.09.2011

„Nur“ mit neun Toren verloren

HSG-Frauen haben in Garrel mit 26:35 das Nachsehen

gn Garrel. Für Trainer Bernd Wegter war von vornherein klar: beim starken und klar favorisierten BV Garrel würde es für die HSG-Frauen in der Oberliga Nordsee kaum etwas zu erben geben. So lautete denn auch die Devise, nicht mit zehn oder mehr Toren Unterschied zu verlieren. Das ist den Nordhornerinnen gelungeny. Am Ende gewannen die weiterhin verlustpunktfreien Gastgeberinnen mit 35:26 (18:12).

Bernd Wegter hat in der noch jungen Saison immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Am Sonnabend meldete sich Linksaußen Christina Neßlinger kurzfristig wegen einer Grippe ab. Da musste Lisa Haverland trotz einer am Wochenende zuvor erlittenen Nasenverletzung ran (Wegter: „Das war schon mutig). Die HSG-Frauen begannen stark; Carolin Stein hatte die Abwehr gut organisiert. So war nach 15 Minuten alles offen. Dann spielte BV Garrel mit zwei Kreisläuferinnen und stellte die HSG-Abwehr damit vor Probleme. Zudem lief jetzt bei den Gästen auch im Angriff nichts mehr zusammen. Die Nordhornerinnen blieben zehn Minuten lang ohne Torerfolg, der Gegner setzte sich auf 14:8 ab. Das war schon die Vorentscheidung. Wegter nahm dann eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder zu beruhigen. Die Gäste fingen sich danach auch wieder und kamen bis zur 37. Minute auf 17:21 heran. Dann machte BV Garrel aber endgültig alles klar. Die beiden starken Torhüterinnen Jasmin Zöllner und Kristin Niemeyer verhinderten am Ende eine noch höhere Niederlage. Bernd Wegter: „Dieses Spiel mussten wir nicht gewinnen. Spätestens gegen den Elsflether TB müssen dann aber in zwei Wochen die Punkte kommen.“

HSG Nordhorn: Zönner, Niemeyer; Schaffrinna (6/3), Bosink (5), Vos, Balder, Stein (5), Vennegerts (3), Haverland (2), Rohlfing (5), Naumann.

gn-online, 23.09.2011

Mit Garrel wartet ein Topteam

HSG noch sieglos

his Nordhorn. Ungewohnt ist der Blick auf die Oberliga-Tabelle aktuell für die Handballerinnen der HSG Nordhorn. Nach drei Spielen steht die Mannschaft von Trainer Bernd Wegter ohne Punkt am Tabellenende. Bei der Niederlage gegen den Tabellenführer Werder Bremen II am vergangenen Wochenende erkannte der HSG-Coach trotz des 19:24 aber schon Fortschritte. „Wir haben uns in der Abwehr und im Rückzugsverhalten verbessert gezeigt. Gegen Garrel müssen wir dort nahtlos anknüpfen, sonst gibt es schnell eine derbe Abfuhr“, mahnt Wegter vor dem Gastspiel beim Tabellendritten, der wie der vergangene Gegner zu den Topteams der Liga zählt. Ein 37:21 in Bohmte und ein 38:21-Erfolg gegen Höltinghausen lassen erahnen, was die Nordhornerinnen in Garrel erwartet. Die Gastgeber konnten die Mannschaft um die stark spielende Co-Trainerin Ines Langkamp zusammenhalten und mit der Polin Anna Anuszewska, die schon als Profi in Frankreich spielte, sogar noch verstärken.

Das Hauptmanko der HSG ist bislang der Angriff, der zu harmlos agiert und zu viele Chancen ausgelassen hat. „Da haben wir noch Steigerungspotenzial“, betont Wegter, der wieder auf Christina Neßlinger zurückgreifen kann. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lisa Haverland, die sich gegen Werder II eine Nasenverletzung zuzog.


gn-online, 19.09.2011

Verletzungspech wirft HSG-Frauen erneut zurück

Nordhorner Handballfrauen-Oberligist verlieren zu Hause gegen Werder Bremen II mit 19:24

thumb

gn Nordhorn. Wie schon vor einer Woche bei der 19:33-Niederlage in Wilhelmshaven wurden die Handballfrauen der HSG Nordhorn am Sonnabend auch beim Heimspiel der Oberliga Nordsee gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen vom Verletzungspech verfolgt. Am vorletzten Wochenende erwischte es Sarah Kamprüwen, die mit einer Kapselverletzung etwa drei Monate lang ausfällt. Am Sonnabend nun knickte Christina Neßlinger in der 35. Minute mit dem Fuß und und konnte nicht weiterspielen. Das war ein Schock für die Nordhornerinnen, zumal sich nur zwei Minuten später bei einem Zweikampf auch noch Lisa Haverland an der Nase verletzte und danach nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte.

Die HSG zeigte am Sonnabend trotz der 19:24 (11:10)-Niederlage eine deutlich bessere Abwehrleistung als zuvor und spielte auch viel disziplinierter (nur zwei Zeitstrafen). Aber die Gastgeberinnen fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Sie lagen schnell mit 1:4 und 2:6 zurück, starteten dann aber eine tolle Aufholjagd, die zur Pausenführung führte. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen war die HSG dann aber völlig von der Rolle und fiel von einer 13:11-Führung auf 14:18 zurück. Im Rückraum fehlte am Ende das Durchsetzungsvermögen und die Kraft. Die starke Torhüterin der Gäste war der Garant für den Erfolg ihrer Mannschaft. Sie leitete nach Paraden zehn Tempogegenstöße ein.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer; Vos, Schaffrinna (5/3), Bosink, Balder (2), Stein (3), Neßlinger (1), Kuite (1), Haverland (1), Rohlfing (3), Naumann (1), Vennegerts (2).


gn-online, 16.09.2011

SV Werder kommt mit seiner Reserve

gn Nordhorn. Morgen, Sonnabend, treffen zwei Gegensätze in der Kreissporthalle aufeinander: Die HSG Nordhorn, ein Urgestein der Frauen-Oberliga, das nach zwei Spielen noch ohne Punkt dasteht, spielt um um 17 Uhr gegen die Reserve des Handball-Zweitligisten Werder Bremen. Die Bremerinnen sind in diesem Sommer erst in die Oberliga aufgestiegen, haben aber schon zwei Siege auf ihrem Konto. „Da müssen wir als geschlossene Einheit auftreten, um vieleicht die ersten Punkte einzufahren“, weiß HSG-Trainer Bernd Wegter angesichts der Qualitäten der Werder-Zweitvertretung. Im Training hat er an den Problemen der ersten beiden Spiele gearbeitet. „Wir wissen, wo die Fehler liegen, und versuchen, diese im Training abzustellen“, sagt der Coach. Im Auswärtsspiel gegen Wilhelmshaven hatte seine Truppe in der Abwehr massive Schwierigkeiten mit den körperlich überlegenen Gegnerinnen. „Wir haben reihenweise die 1:1-Situationen verloren“, kritisierte Wegter. Damit es morgen gegen Bremen besser läuft, muss aber auch im Angriff der Abschluss konsequenter gesucht werden.


gn-online, 12.09.2011

HSG-Frauen auf verlorenem Posten

gn Wilhelmshaven. Keine Chance hatten in der Handball-Oberliga Nordsee die Frauen der HSG Nordhorn bei der 19:33 (16:9)-Niederlage in Wilhelmshaven. Die jungen und körperlich klar unterlegenen Spielerinnen waren deutlich überfordert. Der Gäste-Abwehr fehlte zu Beginn jede Bindung, der Gegner erzielte mit den ersten vier Angriffen gleich vier Treffer. Nach sieben Minuten führte Wilhelmshaven 6:1. Die Gastgeberinnen gewannen fast alles 1:1-Situationen und tauchten im Minutentakt freistehend vor dem Nordhorner Gehäuse auf. Nur die guten Torhüterinnen Kristin Niemeyer und Jasmin Zöllner verhinderten noch Schlimmeres. Ein Schock für die Gäste war der Ausfall von Sarah Kamprüwen (15., schwere Knieverletzung). Zudem sah Stefanie Rohlfing die rote Karte (42.). In den letzten vier Minuten kassierte die HSG noch sieben Treffer. Trainer Bernd Wegter: „Wir haben acht Zeitstrafen erhalten. Das ist einfach zu viel. In der Schlussphase waren unsere jungen Spielerinnen überfordert. Die Abwehr muss sich deutlich steigern. Wir haben eine schwere Saison vor uns. Ein Kompliment der jungen Jana Vennegerts für ihre Leistung.“

HSG Nordhorn: Niemeyer, Zöllner; Kamprüwen, Vos, Schaffrinna (9/7), Balder (1), Rohlfing (1), Haverland (2), Naumann, Stein (1), Neßlinger (3), Kuite, Vennegers (2).


gn-online, 09.09.2011

Mit kühlem Kopf in Richtung Küste

HSG-Handballerinnen spielen morgen in Wilhelmshaven

thumb

his Nordhorn. Kühlen Kopf bewahren heißt es morgen für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn, wenn sie um 17 Uhr bei der HSG Wilhelmshaven gastieren. „Das ist ein heißes Pflaster“, weiß HSG-Coach Bernd Wegter. Umso wichtiger ist es, dass sich die Nordhornerinnen von einer möglichen Hektik nicht anstecken lassen.

Beide Mannschaften sind am vergangenen Wochenende mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Wilhelmshaven hatte in Arsten mit 19:21 das Nachsehen, die HSG unterlag GW Mühlen daheim mit 22:25. Licht und Schatten wechselten sich dabei auf Nordhorner Seite noch ab. Positiv verbuchte Wegter vor allem das Offensivspiel in Durchgang eins: „Wir haben im Angriff gute Ansätze gezeigt“, urteilte der HSG-Coach, dessen Mannschaft die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen hielt (13:13). Mit der Ausbeute im zweiten Spielabschnitt war Wegter dann nicht mehr vollauf zufrieden: „Uns haben vor allem leichte Tore durch schnelle Tempogegenstöße gefehlt. Da müssen wir uns steigern.“

In Wilhelmshaven muss sein Team zudem die Fehler in der Abwehr minimieren. Die Gastgeberinnen, die in der vergangenen Saison den Abstieg lediglich dank einer Aufstockung der Liga auf 15 Vereine verhindern konnten, stuft Wegter als Gegner „auf Augenhöhe“ ein. Es treffen sich also zwei Teams, die schnell ins gesicherte Mittelfeld wollen.


gn-online, 05.09.2011

Junge HSG-Mannschaft verliert trotz guter Ansätze

Oberliga-Handballerinnen unterliegen Grün-Weiß Mühlen zum Saisonauftakt mit 22:25

thumb

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Nordhorn sind mit einer 22:25 (13:13)-Niederlage gegen Grün-Weiß Mühlen in die Saison gestartet. Das junge HSG-Team zeigte im Heimspiel zwei Gesichter: Nach einem starken Beginn gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeberinnen. „Es waren schon gute Ansätze da, aber wir müssen die Konzentration über 60 Minuten hoch halten“, sagte HSG-Trainer Bernd Wegter. Er erkannte zudem das Manko, dass seine Mannschaft oft etwas zu spät am Ball war und versuchte, dies durch Fouls auszugleichen. Die Folge waren viele Zeitstrafen, neun Mal wurde eine Nordhorner Spielerin vom Feld geschickt.

In der Anfangsphase setzten die HSG-Frauen um, was sie sich vorgenommen hatten. Lisa Haverland trumpfte auf der Spielmacherposition auf und führte ihr Team zu einer 7:3-Führung (10.). In der Folge gab es allerdings einen Bruch im Spiel, die Gastgeberinnen zogen ihre Spielzüge nun nicht mehr konsequent durch. Außerdem ließ auch die Abwehr die nötige Konsequenz vermissen. Mühlen fand ins Spiel, verkürzte den Abstand und glich den Spielstand bis zur Pause aus – 13:13.

Für Jasmin Zöllner, die im ersten Durchgang gut und unter anderem drei Siebenmeter gehalten hatte, rückte nach dem Wechsel Kristin Niemeyer zwischen die Pfosten. Auch sie zeigte eine gute Leistung. Im Angriff produzierten die Gastgeberinnen allerdings zu viele Fehler und ließen den nötigen Druck vermissen; viel blieb dem Zufall überlassen. Die Partie blieb bis zur 54. Minute offen, dann fiel die Vorentscheidung: Im Angriff blieb ein Foul gegen Carolin Stein ungeahndet, im Gegenzug gab es einen Siebenmeter für Mühlen und eine Zeitstrafe gegen Haverland. Und weil die HSG-Frauen noch zwei weitere Hinausstellungen kassierten, konnte sich der Gegner absetzen.

HSG Nordhorn: Zöllner, Niemeyer, Stein, Rohlfing (3), Kamprüwen, Vos, Naumann, Vennegerts (1), Balder (1), Bosink (2), Schaffrina (8/7), Neßlinger (3), Haverland (3), Kuite (1).


gn-online, 02.09.2011

HSG-Frauen feilen am Spielsystem

Umstellungen wegen Schwangerschaft

thumb

his Nordhorn. In der Spitzengruppe der Handball-Oberliga sind die Frauen der HSG Nordhorn seit Jahren eine feste Größe. In dieser Saison, die für die HSG morgen gegen die eingespielten und abwehrstarken Gäste von GW Mühlen beginnt (19.30 Uhr, Euregium), dürfte die Mannschaft der Trainer Bernd Wegter und Andras Kunde allerdings gezwungen sein, ein wenig kleinere Brötchen zu backen. Denn das seit Jahren bestens eingespielte Team muss in den kommenden Monaten auf seine etatmäßige Spielgestalterin verzichten: Simone Wegter, die seit ihrer Hochzeit im Sommer Simone Arendt heißt, sieht Mutterfreuden entgegen.

Für ihren Vater bedeutet das freudige Ereignis, dass auf ihn als Trainer viel Arbeit zukommt. „Wir müssen unsere Spielzüge komplett umstellen“, sagt er. Denn die Automatismen, auf die sich die HSG vor allem in der Schlussphase von engen Spielen regelmäßig verlassen konnte, greifen nun nicht mehr. In der Vorbereitung lag das Hauptaugenmerk deshalb vor allem auf höherem Tempo und konzentrierterer Defensivarbeit. „Wir werden unsere Spiele jetzt eher in der Abwehr gewinnen müssen, weil wir uns nicht mehr darauf verlassen können, regelmäßig mehr als 30 Tore zu werfen“, blickt Wegter voraus.

In der Trainingsarbeit kooperierte die erste Mannschaft eng mit der B-Jugend des Vereins. So übernahm deren Coach Axel Mensing auch regelmäßig die Trainingsarbeit. Für die B-Jugend spielberechtigt ist auch noch Jana Vennegerts, die zukünftig im Oberligateam zusammen mit Lisa Haverland als Spielmacherin Verantwortung übernehmen soll. Aus der Jugend rücken Linksaußen Lisa Vos, Rückraumspielerin Sarah Kamprüwen, Kreisläuferin Jana Naumann und Torhüterin Jasmin Zöllner auf, die bereits in der vergangenen Saison Oberligaluft schnupperten. Der einzige externe Neuzugang ist Kristin Niemeyer. Die Torhüterin, die vom SV Vorwärts Nordhorn zur HSG wechselt, sammelte im letzten halben Jahr aber auch schon Trainingserfahrung mit ihren neuen Mitspielerinnen. Nicht mehr im Kader dabei ist Julia Nyhuis.

Im Laufe der Vorbereitung machten die Nordhornerinnen kontinuierlich Fortschritte. Bei einem Turnier gegen westfälische Oberligisten in Burgsteinfurt gelang ein Sieg gegen Coesfeld und ein Unentschieden gegen Wettringen. Wegter ist aber lange genug im Geschäft, um sich davon nicht blenden zu lassen. „Wir haben uns bis jetzt stetig gesteigert. Aber wir werden noch einige Zeit brauchen“, so Wegter.