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(19.02.2012)
Oberliga Nordsee Männer
HSG Nordhorn II - HSG Schwanewede/Neuenkirchen 39:33 (18:16)
39:33 – Zehn Hombrink-Tore gegen Schwanewede-Neuenkirchen;
Oberliga: Wichtiger Sieg für die HSG-Reserve
fh Nordhorn. Das war ein ganz wichtiger Sieg für die HSG Nordhorn II: Mit 39:33 (18:16) verbuchte der Handball-Oberligist gestern gegen die HSG Schwanewede-Neuenkirchen zwei wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Und das immerhin gegen den Tabellenfünften.
„Der Sieg war verdient, weil wir die bessere Mannschaft waren“, sagte Hannes Hombrink, der mit zehn Toren erfolgreichster Werfer war. Die Zweitliga-Reserve legte mit 5:0 (4.) einen furiosen Start hin. Und schnell wurde klar, dass die Gast <mehr unter gn-online.de>


(29.01.2012)
Oberliga Nordsee Männer
HSG Nordhorn II - HSG Wilhelmshaven 38:38 (20:16)
Und doch wieder ein Punktverlust;
Die HSG II spielt gegen Schlusslicht Wilhelmshaven erneut nur unentschieden -

Nach dem 39:39 Unentschieden im Hinspiel konnte der Tabellletzte aus Wilhelmshaven wieder gegen die HSG punkten.
Dabei kontrollierten die Gastgeber das Spiel fast während der gesamten Spielzeit.
„Wie im Hinspiel“, ärgerte sich Spielmacher Alex Terwolbeck nach dem Spiel, der mal wieder zu den Besten seines Teams gehörte. „Wir sind die bessere Mannschaft und geben einen Punkt ab – ärgerlich.“
Überrascht waren die Nordhorner von der ständig wechselnden Abwehrformation der Wilhelmshavener. Zudem bekamen sie nie den 15-fachen Torschützen Andreas Staszewski in Griff. Den fünf-Tore-Vorsprung, den sich die Mannschaft bis Mitte der 2. Halbzeit erarbeitet hatte, schmolz immer mehr dahin. Am Ende fehlten ein wenig die Kräfte, um den sicher geglaubten Sieg zu retten.
Der 10-fache Torschütze Hannes Hombrink gehörte neben Matze Poll (8) und Alex Terwolbeck (7) zu den besten Akteuren.

Die restlichen Tore erzielten: Loepke (4/3), Lammering (3), Haverkamp, Jürriens, Baals, de Boer (6),
Tor: Bartels, Breer



gn-online, 14.01.2012

HSG II verkauft sich teuer

30:36 in Barnstorf

ml Barnstorf/Diepholz. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben sich gestern Abend im Auswärtsspiel beim souveränen Tabellenführer HSG Barnstorf-Diepholz teuer verkauft, mussten letztlich aber dennoch in eine 30:36 (15:18)-Niederlage einwilligen. Das Team von HSG-Trainer Christian Eppensteiner handelte sich den Spiel entscheidenden Rückstand in einer kurzen Phase der ersten Halbzeit ein. Die Nordhorner gerieten zwischenzeitlich mit 8:13 ins Hintertreffen, konnten den Abstand bis zur Pause aber wieder auf drei Treffer verkürzen – es ging mit einem 15:18 in die Kabine. Die konzentriert und motiviert auftretenden Gäste gestalteten ein gutes Oberliga-Spiel auch im weiteren Verlauf weitgehend ausgeglichen. Der Rückstand auf den starken Tabellenführer betrug im zweiten Durchgang dennoch mindestens vier Treffer. Coach Eppensteiner konnte am Ende trotz der Niederlage ein zufriedenes Fazit ziehen: „Das war eine ganz prima Vorstellung von uns. Wir haben gegen einen wirklich starken Gegner verloren und einfach unser Bestes gegeben.“

HSG Nordhorn II: Bartels, Breer; Terwolbeck (7), C. Poll, Schwenning, Loepke (8/7), Lammering (3/1), Hombrink (2), Haverkamp (3), Jürriens, Baals (3), de Boer (3), Volkhausen (1/1).


gn-online, 13.01.2012

HSG II schreibt die Punkte nicht von vornherein ab

Heute Abend Gastspiel beim souveränen Tabellenführer

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ml Nordhorn. Die Handballer der HSG Nordhorn II reisen am heutigen Freitag zum Gastspiel beim souveränen Tabellenführer der Oberliga Nordsee. „Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, schreibt HSG-Trainer Christian Eppensteiner die Punkte aus dem Spiel bei der HSG Barnstorf-Diepholz (heute, 20.15 Uhr) nicht von vornherein ab. Allerdings sprechen die Zahlen gegen einen Erfolg der Gäste, denn der Tabellenführer hat in dieser Saison erst in einem Spiel nicht gewonnen – und zwar beim 24:24 gegen die TSG Hatten-Sandkrug.

Nach fünfwöchiger SpielPause sind die Nordhorner wieder heiß auf Handball. Matthias Poll wird heute aber trotz aller Motivation voraussichtlich nicht oder allenfalls in der Abwehr mitwirken können. Poll hat sich eine Bizepsverletzung zugezogen, eine genaue Diagnose stand bis jetzt allerdings noch aus. Ähnlich sieht es bei Keeper Patrick Pikkemaat aus, der sich beim Warmmachen eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen hat. „Da müssen wir abwarten, wie lange er ausfällt“, sagt Eppensteiner.

Torben Koning ist für die Nordhorner auf der Torhüterposition im Übrigen keine Alternative mehr. Der Keeper ist zum Landesligisten FC Schüttorf 09 gewechselt. Dafür kann die Zweitvertretung auf Dennis Bartels aus dem Zweitliga-Kader zurückgreifen. Er kam in den letzten zwei Bundesliga-Partien nicht zum Einsatz und darf daher heute Abend mitwirken. Somit könnten Bartels und Stefan Breer das Torhütergespann bilden.

Die Handballer der HSG II haben die Weihnachtspause gut überstanden – das ergab ein Leistungstest. „Die Fitness ist hervorragend“, berichtet Eppensteiner. Er stellt seine Mannschaft auf den starken Kreisläufer Andrius Gervé ein, der mit 91 Treffern auf Rang drei der Oberliga-Torjägerliste geführt wird. Die Informationen, die dem Coach vorliegen, besagen, dass der Tabellenführer mit einer 3:2:1-Deckung agiert. „Eine Mannschaft dieser Güte wird aber auch über eine zweite Alternative verfügen“, ist sich Eppensteiner sicher.


gn-online, 25.11.2011

Eppensteiner: „Es muss eine Trotzreaktion kommen“

Handball-Oberliga: HSG II muss gegen Neerstedt punkten

ml Nordhorn. 31:38 und 35:45 – die letzten beiden Ergebnisse, die die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II eingefahren haben, lassen für Trainer Christian Eppensteiner für das Heimspiel am morgigen Sonnabend (19.30 Uhr, Kreissportzentrum) nur eine Marschrichtung zu: „Es muss eine Trotzreaktion kommen und ich gehe davon aus, dass uns das gelingt“, sagt der HSG-Coach.

Die Zahl der Gegentore in den Partien gegen den TV Bissendorf-Holte und den ATSV Habenhausen zeigt, dass der Schuh zuletzt vor allem in der Defensive drückte. „Da wir zwei unerfahrene Torhüter haben, müssen wir noch konzentrierter in der Abwehr stehen. Wir können mehr und müssen unser Leistungspotenzial abrufen und professioneller auftreten“, sagt Eppensteiner. Auf einen Stabilitätsfaktor für die Abwehr müssen die Nordhorner aber eventuell verzichten. Matthias Poll war unter der Woche krank und musste daher aussetzen. Die zunächst für Mittwoch geplante Rückkehr ins Training fiel jedenfalls ins Wasser. „Es wäre ein herber Rückschlag, wenn er ausfällt“, sagt der HSG-Trainer.

Für die Nordhorner wäre ein Sieg wichtig, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht zu klein werden zu lassen. Außerdem könnte mit einem Erfolg Selbstbewusstsein getankt werden. Die morgigen Gäste befinden sich nach Auskunft von Eppensteiner ebenfalls im Umbruch. Nach Platz vier in der Vorsaison rangiert der TVN zurzeit mit 10:8 Punkten auf Platz sechs der Oberliga-Tabelle. „Zurzeit sind wir kein Spitzenteam“, sagte Trainer Dag Rieken vor kurzem dem Internetportal „Zweite Welle“.

Beim Versuch, den dritten Saisonsieg einzufahren, können die Nordhorner – vom Fragezeichen hinter Matthias Poll einmal abgesehen – voraussichtlich den kompletten Kader aufbieten. Weil die A-Jugend von Trainer Jochen Fraatz, die die Oberliga Nordsee anführt, bereits heute Abend beim Spitzenspiel in Fredenbeck im Einsatz ist, können auch die Talente mit von der Partie sein. Eine Überlastung der Spieler, die mehrfach im Einsatz sind, befürchtet der Nordhorner Trainer derzeit nicht. „Die Belastung ist gut gesteuert es gibt keine Klagen“, sagt Christian Eppensteiner.


gn-online, 21.11.2011

35:45 – Spiel geht in der Abwehr verloren

Defensive der HSG II gegen Habenhausen zu unbeweglich und unkonzentriert

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gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn II kommt in der Handball-Oberliga nicht richtig in Tritt. Der Tabellenzehnte fing sich am Sonnabend mit 35:45 (19:24) eine vor allem in der Höhe unerwartete Niederlage gegen den ATSV Habenhausen ein. Angriff gut, Abwehr desaströs – auf diese griffige Formal ließ sich die Partie gegen den Tabellendritten reduzieren. „35 Tore reichen eigentlich zum Sieg, aber mit einer solchen Abwehr nicht“, sagte Trainer Christian Eppensteiner.

Die Gastgeber, bei denen alle fünf Spieler aus dem Profi-Kader dabei waren, gerieten schnell in Rückstand. Viel zu früh wurden anfangs die Angriffe abgeschlossen; und die Gegenstoßchancen nutzten die Gäste aus Bremen rigoros aus. Zwar stabilisierten sich die Nordhorner Mitte des ersten Durchgangs und verkürzten den Rückstand auf 10:12 und 15:18. Aber die cleveren und individuell starken ATSVer setzten sich zur Halbzeit wieder mit fünf Toren ab.

Nach dem Wechsel bekam die Defensive der HSG die starken Rückraumakteure der Gäste, die teilweise aus elf Metern erfolgreich waren, überhaupt nicht in den Griff. Es blieb das Manko der Grafschafter, in der Abwehr zu unkonzentriert und unbeweglich zu Werke zu gehen und dem Gegner so einfache Tore zu ermöglichen. So bauten die Habenhausener ihren Vorsprung sukzessive aus und ließen den Nordhornern keine Chance aufzuholen. „Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagte Eppensteiner und urteilte: „Mit dieser Abwehrleistung sind wir nicht zufrieden. Unseren Spielern fehlt die geistige Fitness.“ Für sein Team war es die dritte Niederlage in Folge. Die nächste Chancen, den Trend umzukehren, besteht am kommenden Sonnabend, wenn der TV Neerstedt zu Gast in der Kreissporthalle ist, der am Sonnabend sein Heimspiel gegen die HSG Wilhelmshaven sogar mit 45:24 Toren gewann.

HSG Nordhorn II: Pikkemaat, Sostmann; C. Poll (1), M. Poll (1), Loepke (8/3), Lammering (4), Hombrink (4), Haverkamp (3), C. Frieman, Jürriens, Terwolbeck (6), Baals, de Boer (5), Smemann.


gn-online, 18.11.2011

HSG II fehlt es an geistiger Frische

Denkpause für Torwart Torben Koning

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fh Nordhorn. Mit der HSG Nordhorn II und dem ATSV Habenhausen treffen morgen (19.30 Uhr, Euregium), zwei Teams mit genau gegenläufigen Trends aufeinander: Während die Gastgeber nach einem Start mit 3:1 Punkten nur noch eines der sechs nachfolgenden Spiele gewannen und mit 5:11 Punkten Tabellenzehnter der Handball-Oberliga sind, gaben die Bremer nach 1:3 Punkten zum Auftakt in den vergangenen sieben Partien nur noch einmal beide Punkte ab und sind Dritter (13:5).

„Die geistige Frische fehlt“, benennt HSG-Trainer Christian Eppensteiner einen Grund für die Talfahrt. Die Verantwortlichen versuchen gegenzusteuern, um vor allem den fünf Akteuren mit Doppelspielrecht für die 2. Liga die nötigen Pausen zu verschaffen. So wurde das für morgen geplante Abschlusstraining der „Ersten“ auf heute vorgezogen, damit das Quartett frisch ins Oberligaspiel gehen kann.

Da wird Torben Koning auf keinen Fall dabei sein. Der Torhüter erhielt laut Eppensteiner aus „disziplinarischen Gründen“ eine Denkpause. Für ihn rückt Tim Sostmann aus der A-Jugend auf.


gn-online, 12.11.2011

Rote Karte spielt schon keine Rolle mehr

HSG Nordhorn II verliert gegen Bissendorf 31:38 – Feldverweis für Terwolbeck

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how Nordhorn. Gut 20 Minuten lang hielten die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II gestern Abend das Derby gegen den TV Bissendorf-Holte offen, dann aber brachte eine schwache Viertelstunde die Gastgeber um jede Siegchance. Am Ende unterlagen die Nordhorner vor rund 150 Zuschauern in der Kreissporthalle mit 31:38 (16:20).

Als Spielmacher Alex Terwolbeck in der 42. Minute die Rote Karte sah, war die Partie eigentlich schon entschieden. Die Nordhorner lagen mit 21:28 zurück, als der 20-Jährige einen Tempogegenstoß des Gegners unterband, die Schiedsrichter dabei aber ein zu hartes Einsteigen erkannten. „Die Karte war ärgerlich, der Knackpunkt aber war ein anderer“, sagte Trainer Christian Eppensteiner und sprach von einem „Fehlerfestival“ und einer „Geschenkebox“ für den Gegner in der Phase zuvor, als der TV auf sieben Tore davonzog. Danach führten die Bissendorfer mit bis zu neun Toren, ehe die HSG-Reserve in der Schlussphase noch etwas aufholte.

In einem zunächst abwechslungsreichen Spiel stand es nach gut 20 Minuten 15:15, als die Gäste eine vierminütige Überzahl dazu nutzten, auf 20:16 davonzuziehen. „Die Mannschaft zeigte großen Einsatz, hat aber viel zu unkonzentriert gespielt“, ärgerte sich Coach Eppensteiner.

HSG Nordhorn II: Pikkemaat, Koning; Terwolbeck (2), C. Poll (2), M. Poll (6), Loepke (6), Wilbers (2), Lammering (4), Hombrink (3), Haverkamp (1), Jürriens (1), Baals, de Boer (4), Smemann.


gn-online, 11.11.2011

Heimspielserie soll ordentlich Punkte abwerfen

Die HSG II tritt in diesem Jahr nur noch zu Hause an und erwartet heute den TV Bissendorf-Holte

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fh Nordhorn. Für die HSG Nordhorn II ist die Partie heute Abend gegen den ewigen Rivalen TV Bissendorf-Holte (20.15 Uhr, Kreissporthalle) der Auftakt zu einer Serie von fünf Heimspielen in Folge. Beim Tabellenzehnten (5:9 Punkte) macht Christian Eppensteiner da mal folgende Rechnung auf: „Zehn Punkte wären sensationell“, sagt der Trainer der Zweitliga-Reserve. Auch wenn das nicht ganz ernst gemeint ist, völlig abwegig scheint so eine Serie auch nicht. Denn von den bisherigen drei Heimspielen wurden zwei gewonnen. Und die einzige Niederlage gegen den TV Cloppenburg fiel mit 28:29 so knapp und unglücklich aus, dass Eppensteiner dem einzigen Fleck auf der Heimweste immer noch ein wenig nachtrauert: „Es hätten auch zwei Punkte mehr sein können.“

Dass es überhaupt zu der ungewohnten Konstellation gekommen ist, dass die Nordhorner in diesem Jahr überhaupt keine Auswärtsfahrt mehr antreten müssen, hängt damit zusammen, dass fünf Spieler regelmäßig bei den Profis zum Einsatz kommen. „Wir haben alle Termine so koordiniert, dass sie nach Möglichkeit immer in beiden Mannschaften zum Einsatz kommen können“, erklärt Eppensteiner. Und so kalkuliert er heute fest mit dem Quintett, das in Dormagen tatkräftig mithalf, das Zweitligaspiel zu gewinnen und am Sonntag auch gegen den VfL Bad Schwartau wieder bei den Profis ran muss. Vom Schwung des Auswärtssieges in Dormagen erhofft sich Eppensteiner eine Folgewirkung: „Ich denke, die Jungs, die dabei waren, werden noch motivierter sein.“

Allerdings reist mit dem TV Bissendorf-Holte der Tabellensechste an, der dem langjährigen Rivalen aus der Grafschaft in einem Punkt voraus ist: Der Nachwuchs spielt in der A-Jugend-Bundesliga, tut sich dort als Drittletzter allerdings schwer gegen die Talente der Bundesliga-Standorte Hannover, Essen, Lemgo, Minden oder Solingen. Trainer Maik Rapczinski hat sich vorgenommen, sein junges Team im oberen Tabellendrittel zu etablieren. Zu den Eckpfeilern bei den Gästen gehört auch ein Name, der in der Grafschaft gut bekannt ist: Arne Rehme Schlüter, der Sohn des Ex-Nordhorners Dirk Rehme-Schlüter, war zuletzt am 34:27-Erfolg gegen die HSG Wilhelmshaven mit acht Toren beteiligt; sein Bruder Hauke steuerte fünf Tore bei. Christoph Schäper sah in dieser Partie die Rote Karte, wurde für zwei Spiele gesperrt und fehlt daher heute.


gn-online, 31.10.2011

Leichte Fehler kosten den Sieg

HSG Nordhorn II verliert in Bützfleth mit 26:28 – Gute Pikkemaat-Premiere

Die Oberliga-Partie zwischen Büthfleth und Nordhorn war nicht hochklassig, aber bis zum Schluss spannend. Bei einem Zwei-Tore-Vorsprung und Überzahl verpasste es die HSG-Reserve, sich abzusetzen.

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how Bützfleth. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben am Sonnabend ihren zweiten Auswärtssieg leichtfertig vergeben. In einer schwachen, aber ausgeglichenen und von den Schiedsrichtern hervorragend geleiteten Partie beim Tabellennachbarn HSG Bützfleth/Drochtersen führten zu viele vermeidbare Fehler zu einer 26:28 (13:14)-Niederlage. „Wir hätten durchaus gewinnen können“, war sich Trainer Christian Eppensteiner sicher, „aber wir waren in vielen Situationen gedanklich einfach nicht frisch genug.“ Durch die vierte Saisonniederlage bleibt die HSG-Reserve im unteren Tabellenmittelfeld hängen.

Von Beginn an konnte sich keine der beiden Mannschaft auf mehr als zwei Tore absetzen, die Führung wechselte einige Male. Einen starken Oberliga-Einstand feierte Nordhorns Torwart Patrick Pikkemaat (Foto), der mit acht Paraden in der ersten Halbzeit zu den Stützen seines Teams zählte.

Nach der Pause konnten er und auch Torben Koning nicht mehr das gute Niveau im HSG-Tor erreichen, und dennoch hatten die Nordhorner bei einer 21:19-Führung und Überzahl die Chance, eine Vorentscheidung zu erzwingen. Das klappte aber ebenso wenig wie ein Siebenmeter-Versuch bei einem Zwei-Tore-Rückstand kurz vor Schluss. „Vielleicht wären wir da noch einmal wieder rangekommen“, meinte Eppensteiner und ärgerte sich über eine vermeidbare Niederlage beim Aufsteiger.

HSG Nordhorn II: Pikkemaat, Koning; Terwolbeck (3), C. Poll (1), M. Poll (1), Schwenning, Loepke (5), Lammering (5/2), Hombrink (6/3), Haverkamp, Jürriens, de Boer (5), Smemann, Baals.


gn-online, 28.10.2011

Sieg soll die Bus-Party befeuern

HSG II in Bützfleth

how Nordhorn. Für die Handballer der HSG Nordhorn II steht morgen, Sonnabend, die wohl weiteste Fahrt in dieser Oberliga-Spielzeit an. Die Truppe von Trainer Christian Eppensteiner gastiert um 19 Uhr bei der HSG Bützfleth/Drochtersen. Der Termin für diese 300-km-Tour liegt aber nicht schlecht: Die lange Rückreise im Bus wird aufgelockert durch das Reinfeiern in den 19. Geburtstag, den Kreisläufer Luca de Boer am Sonntag feiert (siehe auch „HSG intern“). Angestoßen wird um Mitternacht auf jeden Fall, aber natürlich feiert es sich mit Punkten im Gepäck besser.

„Ein Sieg ist unser Ziel“, sagt Eppensteiner vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn, der drei seiner sechs Spiele gewonnen hat und damit einen Zähler mehr auf dem Konto hat als Nordhorn. Sein demonstrativer Optimismus begründet sich auch in dem starken Auftritt zuletzt gegen Hatten/Sandkrug (35:32). „Wenn wir das HSG-Spielsystem, das Chefcoach Heiner Bültmann in der ,Ersten’ anwendet, ohne Fehler 60 Minuten durchbringen, können wir in der Oberliga jeden schlagen“, sagt Eppensteiner. Nicht mit auf den Weg nach Bützfleth machen sich Torwart Stefan Breer (Urlaub), der erneut durch Patrick Pikkemaat ersetzt wird, und voraussichtlich auch Jens Jürriens, der beruflich verhindert ist. Ansonsten ist der Nordhorner Kader komplett, da auch alle U23-Spieler aus der Zweitliga-Mannschaft mitfahren.


gn-online, 17.10.2011

HSG II wird für Steigerung belohnt

35:32-Sieg gegen Hatten-Sandkrug

gn Nordhorn. Die HSG Nordhorn II hat nach drei Niederlagen in Folge erstmals wieder gewonnen – und das gegen ein Team aus der Spitzengruppe der Handball-Oberliga. Die Grafschafter besiegten gestern die als Tabellendritter angereiste TSG Hatten-Sandkrug mit 35:32 (14:16). „Das war ein ganz wichtiger Heimsieg“, freute sich Co-Trainer Christian Wenderoth.

Die Grundlagen zum zweiten Saisonsieg legten die Gastgeber mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. „Da sind wir viel besser ins Spiel gekommen“, berichtete Wenderoth. Im ersten Durchgang waren die Nordhorner nur einmal zum Ausgleich (13:13/26.) zum Ausgleich gekommen und liefen ansonsten beständig einem Rückstand hinterher. „Da haben wir noch viele kleine Fehler gemacht und standen auch in der Abwehr nicht so harmonisch“, analysierte Wenderoth.

Auch nach dem Wechsel konnten die Gäste aus dem Landkreis Oldenburg ihren Vorsprung zunächst behaupten. Doch als die Nordhorner bei 28:28 (50.) wieder gleichauf waren, gab’s kein Halten mehr. Die Defensive stand sehr gut und vor allem Matthias Poll verdiente sich gute Noten; er trug seinen Teil zur guten Abwehrleistung bei und glänzte im Angriff mit zehn Toren als bester Werfer seines Teams.

Als die HSG bei 30:28 erstmals mit zwei Toren vorn lag, ließ sie sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Auch als die Gäste bei 34:31 für die HSG zur offenen Manndeckung übergingen, behielten die Nordhorner kühlen Kopf. Alex Terwolbeck, der seine gute Leistung als Spielmacher mit acht Toren krönte, Florian Lammering, Rouven Loepke und Matthias Poll spielten ihre Stärken im eins gegen eins aus und erzielten wichtige Tore.

Mit 5:7 Punkten ist die HSG-Reserve Tabellenzehnter. Dem nächsten Spiel in zwei Wochen bei der HSG Bützfleth-Drochtersen folgen fünf Heimspiele am Stück. Co-Trainer Wenderoth: „Da müssen wir ordentlich punkten.“

HSG Nordhorn II: Koning, Pikkemaat; Terwolbeck (8), C. Poll (1), M. Poll (10), Loepke (9/5), Lammering (1), Hombrink (2), de Boer (4), Haverkamp, Jürriens, Baals, Smemann, Schwenning.


gn-online, 14.10.2011

Gegner kommt der HSG merkwürdig vor

TSG unterliegt großen Schwankungen

fh Nordhorn. Nach drei Niederlagen am Stück sehnt man sich bei der HSG Nordhorn II nach dem zweiten Saisonsieg. Und auch wenn sich am Sonntag mit der TSG Hatten-Sandkrug der Tabellendritte der Handball-Oberliga im Euregium (Anwurf 17 Uhr) vorstellt, ist man bei den Gastgebern zuversichtlich: „Die Mannschaft ist hoch motiviert und alle sind dabei“, sagt Trainer Christian Eppensteiner.

Demnach laufen auch die Spieler aus dem Zweitliga-Kader wieder für die Reserve auf, nachdem am vergangenen Wochenende beim 34:43 in Schwanewede keiner aus dem Quintett dabei war. Als „blöd gelaufen“ hat man das bei der HSG abgehakt und die Modalitäten für den Einsatz der Akteure mit Doppelspielrecht überdacht. Ergebnis: Die ursprüngliche Abmachung „alle oder keiner“ ist Schnee von gestern und fortan, so Eppensteiner, sei nur noch die „individuelle Belastungssituation“ ausschlaggebend.

Dass nach dem verheißungsvollen Saisonstart mit 3:1 die Erfolgserlebnisse ausblieben, hat sich nach Angaben von Eppensteiner nicht negativ auf die Atmosphäre beim Tabellenelften ausgewirkt: „Es ist keine Verunsicherung da und die Stimmung ist gut“, versichert der Trainer.

Mit der TSG Hatten-Sandkrug kommt eine Mannschaft, die zuletzt mit erstaunlichen Ergebnissen auffiel. Vor zwei Wochen bezog der Tabellendritte mit 24:25 ausgerechnet beim zuvor noch sieglosen Aufsteiger HG Jever/Schortens die einzige Saisonniederlage. Davon allerdings zeigte sich das Team aus dem Landkreis Oldenburg vergangene Woche gut erholt und feierte mit 45:13 gegen die HSG Wilhelmshaven den laut eigener Homepage „höchsten Heimsieg aller Zeiten“. „Die kommen mit einem richtigen Pfund“, sagt Eppensteiner, dem jedoch die Leistungsunterschiede beim kommenden Gegner „sehr merkwürdig“ vorkommen.


gn-online, 10.10.2011

Einstellung und Kampfgeist stimmt

Dennoch kassiert HSG II mit 34:43 in Schwanewede dritte Niederlage in Folge

gn Schwanewede. Ohne das Quintett aus dem Kader der Zweitliga-Mannschaft stand die HSG Nordhorn II bei der HSG Schwanewede-Neuenkirchen auf verlorenem Posten. Dennoch fand Co-Trainer Christian Wenderoth nach der 34:43 (16:20)-Niederlage, die Grafschafter Oberliga-Handballer hätten sich im Landkreis Osterholz angesichts der Personalnot achtbar aus der Affäre gezogen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gespielt.

Doch gegen einen körperlich überlegenen und sehr routinierten Gegner standen die Nordhorner auf verlorenem Posten. Individuelle Fehler wurden sofort bestraft; mindestens acht Tempogegenstöße der Gastgeber führten zu Torerfolgen. Und auch den wuchtigen Rückraumakteuren hatte die junge Nordhorner Abwehr kaum etwas entgegen zu setzen. Dennoch blieb die Zweitliga-Reserve lange Zeit auf Tuchfühlung und geriet erst in den letzten zehn Minuten deutlicher ins Hintertreffen. Weil die Mannschaft noch nicht richtig eingespielt ist, litt vor allem die Abwehr unter Abstimmungsproblemen. Zu den positiven Aspekten zählte Wenderoth, dass das Team nie aufsteckte und zu 34 Toren kam. Diese Ausbeute, fand der Co-Trainer, „ist auswärts schon beeindruckend“. Vor allem Rouven Loepke nahm immer wieder das Heft in die Hand. Mit zehn Toren war er bester Werfer seines Teams und glänzte mit sieben verwandelten Strafwürfen. Aus dem Spiel heraus traf Marco Baals am besten; der Linkshänder steuerte acht Tore bei.

Für die Nordhorner war es bereits die dritte Niederlage in Folge. Und am kommenden Sonntag ist mit der TSG Hatten-Sandkrug ein Spitzenteam zu Gast.

HSG Nordhorn II: Breer, Koning; C. Poll (3), Loepke (10/7), Schwenning (1), Haverkamp (3), Frieman (1), Jürriens (4), Baals (8), Smemann (3), Nankemann, Harhat (1).


gn-online, 07.10.2011

HSG II vor „sportlichem Abenteuer“

Nordhorner Oberliga-Handballer gastieren in Schwanewede

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ml Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II müssen am morgigen Sonnabend um 18.30 Uhr bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen antreten. HSG-Trainer Christian Eppensteiner sieht in dem Gastspiel seiner Mannschaft ein „sportliches Abenteuer“, denn die Nordhorner müssen erneut auf die Spieler verzichten, die zum Kader der Zweitliga-Mannschaft gehören. Will heißen: Die HSG II kann morgen nicht auf Alex Terwolbeck (Foto), Matthias Poll, Hannes Hombrink, Florian Lammering und auch auf Luca de Boer zurückgreifen.

Aus der dritten Mannschaft kann Eppensteiner nach eigener Aussage auf Grund der Festspielregel nicht ohne Einschränkung Spieler rekrutieren. Nicht betroffen von der Regelung sind allerdings die Akteure aus der A-Jugend. Die Spieler, die dem Nordhorner Oberligisten für das Auswärtsspiel in Schwanewede zur Verfügung stehen, sollen sich so gut es geht aus der Affäre ziehen – und das möglichst länger als im Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde, das die HSG II – ebenfalls ohne die Spieler aus dem Zweitliga-Kader, nach einer 17:13-Pausenführung noch mit 25:35 verlor.

Der gastgebenden HSG, die mit 4:2 Punkten aus den ersten drei Spielen in die Saison gestartet ist und in der Tabelle auf Rang zehn und damit vier Plätze vor den Nordhornern geführt wird, eilt der Ruf einer hoch motivierten Mannschaft voraus.


gn-online, 30.09.2011

Gegner bestraft Fehler der HSG II

Oberliga-Handballer unterliegen Cloppenburg 28:29

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben ihr Heimspiel gegen den TV Cloppenburg mit 28:29 (15:16) verloren. „Wir haben gegen einen routinierten Gegner zu viele Fehler gemacht. Cloppenburg hat dies bestraft“, sagte HSG-Trainer Christian Eppensteiner, der die Niederlage als verdient, aber vermeidbar einstufte.

Entscheidend waren die Anfangsphasen in beiden Halbzeiten: Zu Beginn der Partie fanden die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel und gerieten mit 0:5 und 2:8 ins Hintertreffen. Abwehr und Angriff zeigten sich in dieser Phase indisponiert. Erst nach zehn Minuten fanden die Nordhorner besser ihren Rhythmus und verkürzten den Abstand zunächst Tor um Tor. Nach dem Ausgleich in der 25. Minute war die Partie bis zum Seitenwechsel ausgeglichen, der TV Cloppenburg ging dennoch mit einem knappen Ein-Tor-Vorsprung in den zweiten Abschnitt (16:15).

Die Mannschaft der HSG-Trainer Christian Eppensteiner und Christian Wenderoth nahm sich für den zweiten Spielabschnitt einiges vor, wurde zu Beginn aber erneut überfahren und geriet deutlich in Rückstand. In der Defensive konnten sich die beiden Torhüter der Gastgeber, Stefan Breer und Torben Koning, nicht zu einem starken starken Rückhalt aufschwingen, die HSG-Keeper hatten beide nicht ihren besten Tag. Mit einer starken Leistung und gleichzeitig einer guten Trefferquote konnte an diesem Tag nur Linksaußen Florian Lammering aufwarten. Seine Teamkollegen zeigten viele technische Fehler und Schwächen beim Torabschluss.

Der TV Cloppenburg profitierte von den Unzulänglichkieten der Grafschafter, nutzte die Fehler der HSG II konsequent aus und kam so zu einem verdienten Sieg. Die Nordhorner kamen nach einem 22:28-Rückstand fünf Minuten vor dem Spielende erst in der Schlussphase wieder näher heran – und fast noch zum Ausgleich. Letztlich gingen die Punkte aber verdient an die Gäste aus Cloppenburg.

HSG Nordhorn II: Breer, Koning; Terwolbeck (2), C. Poll (1), M. Poll (1), Schwenning, Loepke (5/4), Lammering (7/3), Hombrink (3), Haverkamp (2), Jürriens, Baals, de Boer (7).


gn-online, 26.09.2011

Gegner bestraft Fehler der HSG II

Oberliga-Handballer unterliegen Cloppenburg 28:29

gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben ihr Heimspiel gegen den TV Cloppenburg mit 28:29 (15:16) verloren. „Wir haben gegen einen routinierten Gegner zu viele Fehler gemacht. Cloppenburg hat dies bestraft“, sagte HSG-Trainer Christian Eppensteiner, der die Niederlage als verdient, aber vermeidbar einstufte.

Entscheidend waren die Anfangsphasen in beiden Halbzeiten: Zu Beginn der Partie fanden die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel und gerieten mit 0:5 und 2:8 ins Hintertreffen. Abwehr und Angriff zeigten sich in dieser Phase indisponiert. Erst nach zehn Minuten fanden die Nordhorner besser ihren Rhythmus und verkürzten den Abstand zunächst Tor um Tor. Nach dem Ausgleich in der 25. Minute war die Partie bis zum Seitenwechsel ausgeglichen, der TV Cloppenburg ging dennoch mit einem knappen Ein-Tor-Vorsprung in den zweiten Abschnitt (16:15).

Die Mannschaft der HSG-Trainer Christian Eppensteiner und Christian Wenderoth nahm sich für den zweiten Spielabschnitt einiges vor, wurde zu Beginn aber erneut überfahren und geriet deutlich in Rückstand. In der Defensive konnten sich die beiden Torhüter der Gastgeber, Stefan Breer und Torben Koning, nicht zu einem starken starken Rückhalt aufschwingen, die HSG-Keeper hatten beide nicht ihren besten Tag. Mit einer starken Leistung und gleichzeitig einer guten Trefferquote konnte an diesem Tag nur Linksaußen Florian Lammering aufwarten. Seine Teamkollegen zeigten viele technische Fehler und Schwächen beim Torabschluss.

Der TV Cloppenburg profitierte von den Unzulänglichkieten der Grafschafter, nutzte die Fehler der HSG II konsequent aus und kam so zu einem verdienten Sieg. Die Nordhorner kamen nach einem 22:28-Rückstand fünf Minuten vor dem Spielende erst in der Schlussphase wieder näher heran – und fast noch zum Ausgleich. Letztlich gingen die Punkte aber verdient an die Gäste aus Cloppenburg.

HSG Nordhorn II: Breer, Koning; Terwolbeck (2), C. Poll (1), M. Poll (1), Schwenning, Loepke (5/4), Lammering (7/3), Hombrink (3), Haverkamp (2), Jürriens, Baals, de Boer (7).


gn-online, 23.09.2011

HSG II erwartet TV Cloppenburg zum Mittelfeld-Duell

Nordhorner setzen auf gute Stimmung und kompletten Kader – Gefahr droht vor allem von Erdmann

fh Nordhorn. Die HSG Nordhorn II erwartet morgen, Sonnabend, mit dem TV Cloppenburg (19.30 Uhr, Kreissporthalle) einen Gegner, der nach drei Spieltagen ebenfalls im Tabellen-Mittelfeld der Handball-Oberliga zu finden ist. Dass die Partie zwischen den mit 3:3 Punkten auf Platz acht geführten Gastgebern und dem um einen Punkt besseren Siebten jedoch schon richtungsweisenden Charakter für den weiteren Saisonverluaf hat, glaubt Christian Eppensteiner nicht: „Dafür ist die Liga zu ausgeglichen“, sagt der HSG-Trainer, der mit seinem Team den zweiten Saisonsieg anstrebt. Die Voraussetzungen seien gut, versichert er: Die Stimmung sei nach dem Pokal-Coup gegen Lemgo noch besser als zuvor und weil auch Luca de Boer von seiner Studienfahrt zurück ist, verfüge er über einen kompletten Kader.

Die Gäste duchlaufen eine Saison des Umbruchs. Trainer Theo Niehaus musste mit Patrick Schlömer einen seiner wichtigsten Torjäger ziehen lassen, der pro Spielzeit auf durchschnittlich 150 Treffer kam. Zudem fällt Trainer-Sohn Karl Niehaus wegen einer Daumerverletzung länger aus. Ob es da wieder mit einer Platzierung im oberen Tabellendrittel klappt, ist fraglich.

Da ist es gut, dass auf einen nach wie vor Verlass ist: Jürgen Erdmann. Vielen Experten gilt er als bester Kreisläufer der Liga. Vergangene Woche war er beim 31:27-Sieg gegen die HSG Wilhelmshaven mit zwölf Toren wieder überragender Werfer seines Teams. Auch die Nordhorner haben nicht die besten Erinerungen an Erdmann: Beim letzten Aufeinandertreffen im April war er mit zehn Toren am 31:29-Sieg des TVC beteiligt.


gn-online, 19.09.2011

Bis zur Pause grandios

Rumpfteam der HSG II wehrt sich tapfer

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how bremervörde. Nach 30 Spielminuten rieben sich die Handballer und Fans des ambitionierten Oberligisten TSV Bremervörde verwundert die Augen: Diese blutjunge Truppe der HSG Nordhorn II, dieses Team der Namenlosen lag beim großem Favoriten in der Halbzeit völlig überraschend, aber verdient mit 17:13 vorne. Am Ende aber waren die Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt: Bremervörde setzte sich doch noch souverän mit 35:25 durch und holte die Punkte, die HSG-Reserve verdiente sich Respekt und viel Lob vom Gegner.

Die Gastgeber hatten die HSG, die ohne ihre jungen Leistungsträger aus dem Zweitliga-Kader antreten musste, unterschätzt. Aber das war nicht der einzige Grund für den Rückstand: Die Nordhorner spielten klasse Handball. „Das war wirklich ein großes Spiel meiner Mannschaft“, lobte Trainer Christian Eppensteiner. Im zweiten Durchgang hielt sein Team noch einige Minuten dagegen, dann brach es komplett ein. „Der Sustanzverlust war zu groß, uns fehlten die Alternativen“, sagte Eppensteiner. Als auch noch Rouven Loepke wegen einer Rückenverletzung ausfiel, führte Marius Haverkamp Regie – und im Rückraum standen ihm zur Seite die gelernten Außen Christian Wenderoth und Christoph Poll.

HSG II: Koning, Breer; Loepke (3), Gierveld (1), Baals (6), Haverkamp (7), C. Poll (2), C. Wenderoth, Czok (1), Smemann (3), Friemann, Schwenning.


gn-online, 16.09.2011

HSG II: Mit kleinem Kader auf die Bremse treten

Nordhorner Oberliga-Handballer spielen am Sonntag beim TSV Bremervörde

ml Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II stehen vor einer schweren Aufgabe: Das Team des Trainergespanns Christian Eppensteiner und Christian Wenderoth muss im Auswärtsspiel am Sonntag (16.30 Uhr) beim TSV Bremervörde ohne die Spieler auskommen, die auch zum Kader der ersten Mannschaft gehören.

Während Luca de Boer (Schulreise) sowie Matthias Poll und Florian Lammering (beide verletzt) ohnehin nicht hätten spielen können, verzichten Alex Terwolbeck und Hannes Hombrink auf einen Einsatz, da sie nach dem Auswärtsspiel des Zweitligateams in Neuhausen erst am frühen Sonntagmorgen in Nordhorn zurück erwartet werden. Den Kader für das Spiel beim Vizemeister werden somit die verbliebenen Akteure der zweiten Mannschaft sowie Spieler der Dritten und der A-Jugend bilden.

Angesichts der personellen Voraussetzungen geht HSG-Coach Eppensteiner ohne große Erwartungen in den Vergleich mit dem Tabellennachbarn, der wie die Nordhorner mit 3:1 Punkten in die Saison gestartet ist. „Alles andere als eine hohe Niederlage wäre eine Sensation“, sagt Eppensteiner. Er sieht das Spiel auch als Bewährungschance für die verbliebenen Akteure. Gegen die schnell spielenden Gastgeber soll der Nordhorner Rumpfkader möglichst auf die Bremse treten, um nicht unter die Räder zu kommen. „Wir müssen das Tempo rausnehmen“, sagt Eppensteiner.

Der HSG-Coach ist froh, dass die Spieler trotz der ungünstigen Vorzeichen große Lust auf diesen Vergleich haben. „Das spricht für die Moral der Mannschaft“, meint Eppensteiner und er hofft darauf, dass der Gegner nicht so auftritt, dass es für die Nordhorner am Ende demoralisierend wird.


gn-online, 12.09.2011

39:39 – HSG holt Punkt für die Moral

Platzwunde bei Florian Lammering

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how Wilhelmshaven. Gemischte Gefühlslage bei den Verantwortlichen der HSG Nordhorn II: Der Handball-Oberligist holte gestern am späten Nachmittag beim 39:39 verdient einen Punkt bei der HSG Wilhelmshaven, allerdings trübte eine Gesichtsverletzung bei Leistungsträger Florian Lammering (Foto) die Stimmung. Der Linksaußen war unglücklich mit einem Gegenspieler zusammemgeprallt und wurde mit einer Platzwunde und Verdacht auf Gehirnerschütterung in ein Wilhelmshavener Krankenhaus gebracht. Am Abend stand noch nicht fest, ob der 22-Jährige die Heimfahrt im Mannschaftsbus antreten konnte.

Die junge HSG-Reserve präsentierte sich wie schon beim Auftaktsieg vor einer Woche als homogene Truppe mit einer guten Moral. „Nur in der Abwehr sind wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte Trainer Christian Eppensteiner. Bei 39 Toren für beide Mannschaften galt dies allerdings auch für die Gastgeber. Vor allem die Talente mit Doppelspielrecht für die Zweitliga-Truppe sorgten für die Tore: Luca de Boer traf acht Mal, Alex Terwolbeck und Hannes Hombrink jeweils sieben Mal. Bester Nordhorner Werfer war allerdings Routinier Rouven Loepke, der bei elf Siebenmetern eine 100-prozentige Quote erreichte.

Die Partie war von Beginn an ausgeglichen, jedes Team führte höchstens mit zwei Toren. In der Schlussminute hatte die Nordhorner HSG bei 39:39 Ballbesitz und damit die Chance zum Sieg, brachte den Ball aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

HSG Nordhorn II: Koning, Breer; Terwolbeck (7), Poll (2), Schwenning, Loepke (11/11), Lammering (3), Hombrink (7), Haverkamp, Frieman, Jürriens, Baals (1), de Boer (8), Smemann.


gn-online, 09.09.2011

100 Prozent auch für die HSG-Zweite

Spiel am Sonntag

how Nordhorn. Der Auftakt ist geglückt, die Verantewortlichen aber bleiben realistisch: Auch nach dem 32:29-Heimsieg der HSG Nordhorn II gegen den Aufsteiger aus Jever rückt Trainer Christian Eppensteiner keinen Deut von den Zielen seiner Handballer ab: „Es wird eine unglaublich schwere Saison“, betont er vor dem ersten Auswärtsspiel der Oberliga-Saison am Sonntag (16.30 Uhr) bei der HSG Wilhelmshaven.

Gleich ein ganzes Quintett steht dem Coach unter der Woche nicht zur Verfügung, weil die größten Talente um Alex Terwolbeck und Co. regelmäßig mit der Zweitliga-Truppe trainieren. Und vor den Auswärtsspielen sollen diese Jungs nach Absprache mit den HSG-Trainern jedes mal selbst entscheiden, ob sie mitfahren oder nicht. Am Sonntag in Wilhelmshaven aber sind bis auf den Langzeitverletten Matthias Poll alle Leistungsträger dabei, solange morgen im Spiel der „Ersten“ gegen Potsdam nicht passiert. „Alle Spieler mit Zweitspielrecht identifizieren sich zu 100 Prozent mit der ,Zweiten’“, freut sich Eppensteiner, „sie sind hoch motiviert.“ Und der Coach weiß, wie wichtig Terwolbeck oder Poll, aber auch hannes Hombrink, Florian lammering und Luca de Boer für sein Team sind: „Wenn sie nicht dabei sind, wird es in der Oberliga ganz, ganz schwer.“

Die HSG Wilhelmshaven hat im Sommer viele Leistungsträger verloren und das erste Punktspiel hoch verloren. Beim 28:42 in Bremervörde gefiel vor allem Andreas Staszewski mit zwölf Toren.


gn-online, 04.09.2011

HSG II startet erfolgreich in die Saison

Handball-Oberligist fährt 32:29-Heimsieg gegen die HG Jever/Schortens ein

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ab Nordhorn. Die Handballer der HSG Nordhorn II sind mit einem Sieg in die Oberliga-Saison gestartet. Das Team gewann gestern Abend gegen die HG Jever/ Schortens mit 32:29 (15:14). „Der Auftakt ist gut gelungen. Wir sind froh, dass wir einen Heimsieg eingefahren haben“, sagte Teammanager Geert Vette. Weil die HSG II Spieler aus gleich mehreren Mannschaften vereine, die bislang nicht in dieser Formation zusammengespielt hätten, sei die erste Partie eine eine Art Wundertüte gewesen, sagte Vette und berichtete, dass es noch Steigerungspotenzial gebe: „Wir könnten noch konzentrierter sein und in der Abwehr beherzter zupacken.“

Gegen Jever liefen die Nordhorner in der ersten Halbzeit lange einem Rückstand nach. Die Gäste gingen über 3:1 mit 5:3 in Führung und lagen fast permanent vorne. Erst kurz vor der Pause drehten die Nordhorner den Spielstand und gingen mit 15:14 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit verbuchte die HSG II ein deutliches Plus für sich. Die Abwehr agierte nun wesentlich stabiler. Die Nordhorner bauten ihre Führung mit vier Toren in Folge auf 19:15 aus und zogen zeitweise auf bis zu sechs Tore davon. Mit einer Auszeit brachte Jever/ Schortens die HSG II dann wieder ein wenig aus dem Rhythmus. Die Gäste holten auf. Beim Stand von 30:29 drohte die Partie aus Sicht der HSG II sogar zu kippen. In dieser Phase erwies sich Torhüter Stefan Breer mit mehreren Paraden als wichtiger Rückhalt. Rouven Loepke holte dann noch eine Zwei-Minuten-Strafe heraus, sodass die Gäste das Spiel nicht mehr drehen konnten. Stattdessen fielen zwei letzte Tore für Nordhorn.

HSG Nordhorn II: Koning, Breer; C. Poll (1), Loepke (6/1), Lammering (4), Hombrink (5), Haverkamp, C. Frieman, Jürriens, Terwolbeck (5), Baals (5), de Boer (6).


gn-online, 02.09.2011

Blickpunkt Talentförderung

HSG II startet am Sonntag mit Heimspiel in Oberliga-Saison

Die Nordhorner empfangen zum Auftakt um 17 Uhr im Euregium die HG Jever/Schortens. Gecoacht wird der Handball-Oberligist in der neuen Saison von Christian Eppensteiner und Christian Wenderoth.

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Von Martin Lüken - Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II starten am Sonntag (17 Uhr, Euregium) mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger HG Jever/Schortens in die neue Saison. Bei der Zweitvertretung des Grafschafter Zweitligisten hat sich in der Sommerpause einiges getan: Für Trainer Ralf Lucas, der künftig nur noch als Assistent von Zweitliga-Coach Heiner Bültmann tätig ist, übernehmen Christian Eppensteiner und Christian Wenderoth die sportliche Verantwortung.

Der Fokus beim Grafschafter Oberligisten liegt auf der Talentförderung. „Ausbildungsorientierung steht vor Gewinnorientierung“, zitiert Eppensteiner einen Leitsatz des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Die Förderung der Talente steht im Vordergrund, trotzdem wollen die Verantwortlichen natürlich auch den Verbleib in der Oberliga sichern.

Die personellen Voraussetzungen für die Spiele werden dabei wohl nur von wenig Konstanz geprägt sein. „Wir haben sechs Spieler nicht im Training“, sagt Eppensteiner und meint damit Florian Lammering, Matthias Poll, Alex Terwolbeck, Hannes Hombrink, Luca de Boer sowie Rouven Loepke. Während die fünf Erstgenannten mit dem Zweitliga-Team trainieren und erste sowie zweite Mannschaft spielen werden, gehört Loepke nur zum Trainingskader des Zweitliga-Teams, läuft aber in der Oberliga auf. Darüber hinaus gehören Jens Jürriens, Marius Haverkamp, Marco Baals, Christoph Poll sowie die Torhüter Torben Koning und Stefan Breer zum Kader. „Wir werden die Mannschaft auch in Zukunft mit A-Jugendlichen auffüllen“, sagt Eppensteiner, der mit seinen Kollegen zum Teil auch bei den Übungseinheiten mannschaftsübergreifend arbeiten wird. Mit Blick auf das Quintett, das zum Zweitliga-Team gehört, stellt der HSG-Trainer aber eine Maßgabe heraus: „Wir müssen die Belastung dosieren und aufpassen, dass es nicht zu viel wird.“

Bis auf Rouven Loepke sind alle Spieler des Kaders jünger als 22 Jahre. Der bisherige Torhüter Dennis Bartels, der demnächst 24 Jahre alt wird, besitzt kein Doppelspielrecht mehr und gehört daher fest zum Bundesliga-Team. Um die Keeper wird sich künftig an einem festen Tag der ehemalige HSG-Torhüter Remko Bezoen kümmern, der zur Not auch noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung stünde. „Auf der Torhüterposition betreten wir Neuland“, weiß Christian Eppensteiner, der Torben Koning und Stefan Breer als „talentiert, aber unerfahren“ beschreibt. Der neue Trainer der HSG II wird im administrativen Bereich von einem weiteren ehemaligen Akteur unterstützt: Geert Vette übernimmt beim Oberligisten so etwas wie eine Managertätigkeit.

Die Nordhorner starten gleich mit Personalproblemen in die neue Saison, denn mit Matthias Poll (Schienbeinverletzung) und A-Jugendspieler Christian Smemann (Kapselverletzung) fallen im linken Rückraum ausgerechnet zwei Spieler auf einer Position aus. So wird halblinks wohl Rückraum-Allrounder Rouven Loepke zum Einsatz kommen. Der Gegner HG Jever/Schortens, der als Aufsteiger den Klassenverbleib anpeilt, ist für Christian Eppensteiner ein unbeschriebenes Blatt. Eines steht für ihn jedoch fest: „Wir erwarten einen Aufsteiger, der mit Sicherheit hoch motiviert sein wird.“