 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|
gn-online, 23.05.2011 HSG II legt in der zweiten Halbzeit den Turbo einHandball-Oberliga: Nordhorner drehen letztes Saisonspiel und siegen 35:32 gegen den SV Grambke/Oslebshausen
gn Nordhorn. Die Handballer der HSG Nordhorn II haben ihre Oberliga-Saison mit einem 35:32 (15:16)-Sieg gegen den SV Grambke/Oslebshausen beendet. „Meine Mannschaft hat vor allem in der zweiten Hälfte eine starke Leistung gezeigt. Überragend war neben Luca de Boer und Remko Bezoen auch Marius Haverkamp auf der Spielmacherposition“, sagte ein zufriedener HSG-Trainer Ralf Lucas. Mit dem Erfolg gegen die Bremer war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Lucas musste stark improvisieren, da ein Teil seines Teams zur gleichen Zeit mit der ersten Mannschaft in Aschersleben gewann (siehe Seite 7). Das führte dazu, dass der Trainer gegen den SV Grambke/Oslebshausen eine Mannschaft aufbot, die in dieser Zusammensetzung erstmals spielte. Das zeigte sich zu Spielbeginn: Die HSG agierte nervös und lag schnell mit 1:4 zurück. Danach fingen sich die Nordhorner jedoch. Der starke Torhüter Remko Bezoen gab seinem Team den nötigen Rückhalt. Die HSG kämpfte sich auf 7:8 heran. Der Angriff konnte seine Nervosität in der ersten Halbzeit jedoch nicht ganz ablegen und verpasste wichtige Tore. Das HSG-Spiel war vor allem auf Rouven Loepke zugeschnitten. Das hatten die Gegner fix herausgefunden. Sie attackierten den 25-Jährigen früh und schwächten somit das Offensivspiel der Gastgeber. Die Taktik ging auf: Die Bremer setzten sich bis zur 20. Minute auf 13:7 ab. Lucas nahm eine Auszeit und schickte seine Routiniers Geert Vette und Christian Wenderoth aufs Spielfeld. Sie schafften im HSG-Spiel mehr Ruhe. Es folgten starke zehn Minuten, in denen die Nordhorner bis auf 15:16 herankamen. In der zweiten Hälfte war die HSG wie ausgewechselt. Die Mannschaft gab nun ordentlich Gas und trat im Angriff viel mutiger und kämpferischer auf. Besonders gut lief das Zusammenspiel zwischen Luca de Boer und Rouven Loepke. Regisseur Marius Haverkamp setzte seine Mitspieler immer wieder in Szene. In der 39. Minute glichen die Nordhorner auf 20:20 aus und erkämpften sich in den nun folgenden Minuten einen Drei-Tore-Vorsprung auf 24:21. Die Abwehr der Nordhorner wurde nun immer stärker. Davon profitierten besonders Christoph Poll und Marko Baals, die zu erfolgreichen Tempogegenstößen ansetzten. Beim Stand von 29:28 (50.) drohte das Spiel noch einmal zu kippen, die HSG zog ihr Spiel aber konsequent durch. HSG-Torhüter Stefan Breer, der ab der 50. Minute zwischen den Pfosten stand, hielt in der Schlussphase mit zwei Siebenmetern den verdienten Sieg fest. HSG Nordhorn II: Breer, Bezoen; C. Poll (3), Loepke (9), Haverkamp (1), C. Frieman, Baals (5), de Boer (11), Jürriens, Lucas, Vette (2), Wenderoth (2), Nankemann (2).
|
|
|
|
|
|
gn-online, 20.05.2011 In neuer Formation Platz 7 verteidigenHSG Nordhorn II empfängt am Sonnabend den SV Grambke/OslebshausenDie Nordhorner Oberliga-Handballer müssen am Sonnabend (18.30 Uhr, Kreissporthalle) mit Ausnahme von Luca de Boer auf ihre Akteure mit Doppelspielrecht verzichten. Trainer Ralf Lucas sieht sein Team in der voraussichtlichen personellen Konstellation in der Außenseiterrolle.
ml Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II beenden die Saison am morgigen Sonnabend (18.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SV Grambke/Oslebshausen. Trainer Ralf Lucas wird dabei eine Formation aufs Feld schicken, die in dieser Zusammensetzung noch nicht gespielt hat. Der Grund: Die Nordhorner müssen auf ihre Akteure mit Doppelspielrecht verzichten. Alex Terwolbeck, Matthias Poll, Dennis Bartels, Hannes Hombrink und Florian Lammering treten zeitgleich mit der Zweitliga-Mannschaft beim HC Aschersleben an. Luca de Boer läuft für die HSG II auf, weil Zweitliga-Trainer Heiner Bültmann mit Einar Ingi Hrafnsson und Toon Leenders zwei Kreisläufer im Kader hat. Christian Smemann fehlt Lucas am Sonnabend aus privaten Gründen. Der HSG-Trainer wird morgen genauso wie sein „Co“ Geert Vette, Christian Wenderoth sowie die A-Jugendspieler Peter Nankemann und Stefan Breer noch einmal selbst die Schuhe schnüren. „Es ist eine schwierige Aufgabe, wir haben so noch nie zusammen gespielt“, sagt Lucas und sieht sein Team daher in der Außenseiterrolle. Die Nordhorner wollen am letzten Spieltag im Fernduell mit der HSG Schwanewede/ Neuenkirchen unbedingt den siebten Platz verteidigen. „Wir werden kämpfen und werden sehen, wie es sich entwickelt“, sagt der HSG-Trainer. Eine gute Abwehrarbeit soll den Grundstein legen für einfache Tore durch Tempogegenstöße. „Wir wollen die Flucht nach vorne antreten“, sagt Lucas, der in der Defensive trotz der engen Personallage im Innenblock auf de Boer und Max Wilbers setzen kann. Das Spiel in die richtigen Bahnen lenken soll Rouven Loepke, der voraussichtlich die Spielmacherposition einnehmen wird. Er vertritt Alex Terwolbeck. Die morgigen Gäste hätte der Coach auf Grund der Fusion vor der Saison zum SV Grambke/Oslebshausen deutlich weiter oben erwartet. Tatsächlich aber sind die Bremer als Tabellenelfter nur relativ knapp dem Abstieg entgangen. Wenn Lucas’ Kalkulation aufgeht und letztlich drei Mannschaften die Oberliga verlassen müssen, belegt der SV Grambke/Oslebshausen den ersten Nichtabstiegsplatz und ist bei drei Punkten Vorsprung auf Rang zwölf schon vor dem letzten Spiel in Nordhorn gesichert. Die HSG II kann sich in der Tabelle nicht mehr verbessern, sondern nur noch den siebten Rang verteidigen, denn der Tabellensechste TV Bissendorf-Holte hat acht Punkte Vorsprung auf die Mannschaft von HSG-Coach Lucas.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 16.05.2011 HSG II fehlt die Energie24:30-Niederlagehow Wilhelmshaven. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben sich gestern Nachmittag bei der HSG Wilhelmshaven lange gegen die drohende Niederlage gewehrt, am Ende aber deutlich mit 24:30 (14:14) verloren. Am vorletzten Spieltag war dem jungen Nordhorner Team der Substanzverlust vor allem nach der Pause anzumerken, zumal Spielmacher Alex Terwolbeck nicht mit dabei war und der Arbeitstag von Matthias Poll schon nach 35 Minuten zu Ende ging. „Es ging wegen seiner Knieprobleme nicht mehr“, berichtete Trainer Ralf Lucas, „wir mussten dann sowohl in der Abwehr als auch im Angriff umstellen. Neben dem routinierten Rouven Loepke agierte der gelernte Linksaußen Florian Lammering phasenweise auf der Mittelposition im Rückraum, über die halblinke Seite griff Christian Smemann an. In dieser Formation hatte die HSG-Reserve acht Minuten vor der Schlusssirene noch Chancen auf einen Punktgewinn, beim Stand von 24:26 aber fehlte die Energie, um noch einmal zu den Gastgebern aufzuschließen. Weil Lucas in der Schlussphase kräftig durchwechselte, ging die Partie gegen hoch motivierte Wilhelmshavener noch mit sechs Toren verloren. Am kommenden Sonnabend wird die Saison um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen Grambke beendet. HSG Nordhorn: Bartels, Bezoen; C. Poll (2), M. Poll (2), Loepke (5), Jürriens, Lammering (4), Hombrink (4), Frieman, Baals (1), de Boer (5), Smemann (1), M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 13.05.2011 Auf die HSG II wartet Abstiegskampf purWilhelmshaven muss dringend punkten
fh Nordhorn. Die Stimmung könnte bei der HSG Nordhorn II besser kaum sein. Nach dem 41:36-Sieg über Oberliga-Spitzenreiter SG Achim-Baden schwärmt Trainer Ralf Lucas immer noch: „Das war ein ganz tolles Handballspiel. So eine Leistungssteigerung wie in den letzten Spielen hätte ich zum Ende der Saison nicht mehr erwartet.“ Am Wochenende erwartet die Nordhorner Reserve bei der HSG Wilhelmshaven (Sonntag, 16.30 Uhr) eine ganz andere Herausforderung: „Die brauchen die Punkte unbedingt. Das wird Abstiegskampf pur“, sagt Lucas vor dem Spiel beim Tabellenneunten, der noch bangen muss, da auf Grund der gleitenden Skala bis zu vier Absteiger möglich sind. Personell gibt es bei den Nordhornern nur zwei offene Punkte: Zum einen müssen sie abwarten, was mit Rückraumspieler Matthias Poll wird, der wegen Knieproblemen die ganze Woche mit dem Training ausgesetzt hat und erst heute wieder einsteigt. Und zum anderen überlegt Lucas, dem auch bei den Profis mittlerweile bestens integrierten Spielmacher Alex Terwolbeck eine Ruhephase zu gönnen, zumal er auch noch im Abiturstress steckt. Doch Lucas will die letzten Saisonspiele sowieso dafür nutzen, im Hinblick auf die kommende Saison einiges auszuprobieren. Daher sollen auch jene Akteure vermehrt Einsatzzeiten bekommen, die noch nicht so viel gespielt haben. Die sportliche Vorgabe soll deshalb aber nicht in Gefahr geraten: „Wir wollen Platz sieben halten. Das ist unser Ziel“, sagt Lucas, dem jedoch nicht bange ist: „Wenn wir an die kämpferische Leistung aus dem Spiel gegen Achim-Baden anknüpfen können, muss uns am Sonntag nicht bange sein.“
|
|
|
|
|
|
gn-online, 09.05.2011 HSG II dreht noch einmal richtig aufBegeisterte Zuschauer beim 41:36- Sieg gegen den Tabellenführer
gn Nordhorn. Zum zweiten Mal in der zu Ende gehenden Saison mehr als 40 Tore geworfen, dazu den Tabellenführer der Oberliga eindrucksvoll besiegt: Die HSG Nordhorn II hat ihren Zuschauern im vorletzten Heimspiel noch einmal feinste Handball-Kost geboten. Nicht nur das Publikum im Euregium war nach dem 41:36 (21:20)-Erfolg gegen den Tabellenführer SG Achim-Baden begeistert: „Das war von meiner Mannschaft die beste Leistung in dieser Saison“, strahlte Trainer Ralf Lucas. Überragende Akteure im starken Nordhorner Team waren Rouven Loepke, der elf Tore erzielte, und Luca de Boer. Das Talent hat am Sonnabend nachgewisen, das er im Innenblock immer stärker wird. Ganz nebenbei warf er neun Tore und holte noch einige Siebenmeter heraus. Die HSG-Reserve ging hoch konzentriert ins Spiel und lagen doch schnell zurück. Nach einem Achimer Zwei-Tore-Vorsprung, den der Tabellenführer gut eine Viertelstunde lang verteidigte, glichen die Nordhorner beim 18:18 in der 23. Minute erstmals aus. Weil Loepke und Co. das Tempo durchweg hoch hielten, setzten sie den Gegner unter Druck und zwangen ihn zu Fehlern. Nach Balleroberungen in der Abwehr gingen die HSG-Talente mit einer Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Gut zehn Minuten vor Schluss parierte Torwart Remko Bezoen drei Würfe – und die HSG lag mit 33:30 vorne. Die Gäste steckten nicht auf, die HSG aber hatte immer eine Antwort parat. Die Nordhorner stellten die Weichen auf Sieg, als sie drei Achimer Gegenstöße im Feld abfingen und auf 38:35 davonzogen. Der Tabellenführer versuchte es mit einer offensiven Abwehr, aber auch diesen Schachzug konterte die HSG: Sie nutzte die Freiräume und kam in der Schlussphase noch auf 41 Tore. HSG Nordhorn: Bartels, bezoen; Terwolbeck (3), C. Poll, M. Poll (5), Loepke (11), Jürriens, Lammering (4), Hombrink (5), Friemann, Baals (3), de Boer (9), Smemann, Wilbers (1).
|
|
|
|
|
|
gn-online, 06.05.2011 HSG II will für mehr Spannung im Titelkampf sorgen;
Nordhorn erwartet Spitzenreiter Achim-Baden
fh Nordhorn/Neuenhaus. Drei Spieltage vor Saisonende in der Handball-Oberliga würde die HSG Nordhorn II gerne für etwas mehr Spannung im Kampf um die Meisterschaft sorgen. Die Zweitliga-Reserve erwartet die SG Achim-Baden und würde dem Spitzenreiter, der mit zwei Punkten Vorsprung auf den TSV Bremervörde die Tabelle anführt, gerne die vierte Saisonniederlage beibringen. HSG Nordhorn II – SG Achim-Baden (Sbd., 19.30 Uhr, Euregium). Gegen den früheren Regionalligisten, der mit nahezu unverändertem Kader in die Saison gegangen ist, haben die Nordhorner nach Ansicht ihres Trainers Ralf Lucas (Foto) „nichts zu verlieren“. Zumal seine Mannschaft im Hinspiel lange Zeit gut mithielt, ehe die Kräfte schwanden und mit 31:38 das Ergebnis doch noch recht deutlich ausfiel. Die Gastgeber haben sich zum Ziel gesetzt, dem Favoriten ein Bein zu stellen und so die Entscheidung um die Meisterschaft noch etwas spannender zu gestalten. Das wäre sicherlich auch gut für die Stimmung beim anschließenden Saisonausklang mit den Fans. Den hat die HSG-Reserve aufs vorletzte Heimspiel vorgezogen, da das letzte Heimspiel parallel zum letzten Saisonspiel der Profis angesetzt ist und somit die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass etliche Akteure mit Doppelspielrecht fehlen. Zu Freibier und Grillwurst sind die Zuschauer daher nach dem Spiel herzlich willkommen.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 30.04.2011 Unglückliche Niederlage in CloppenburgHSG-Reserve 29:31fh Cloppenburg. Schade, da war für die HSG Nordhorn II mehr drin. Trotz einer guten Leistung gestern Abend beim TV Cloppenburg ging das Spiel der Handball-Oberliga mit 29:31 (15:14) verloren. „Wir haben teilweise sehr gut gespielt“, berichtete Ralf Lucas, doch der Trainer der HSG-Reserve musste seinem Team in beiden Halbzeiten auch eine etwa fünfminütige Schwächephase ankreiden – das genügte den routinierten Cloppenburgern, um das Spiel zu gewinnen. Bis zum 25:25 hielten die Gäste die Partie offen. Auf Grund der guten Abwehrarbeit, die einige Ballgewinne ermöglichte, boten sich den Nordhornern sogar Chancen, sich abzusetzen. Doch das gelang ihnen nicht, weil ihnen immer wieder technische Fehler unterliefen. Das nutzte der TVC, um sich auf 29:26 (53.) abzusetzen. Vor allem Kreisläufer Jürgen Erdmann (10 Tore) war immer wieder erfolgreich. „Da sind sie dann auch routiniert genug, um das über die Zeit zu bringen“, sagte Lucas, der auch mit einer Umstellung der Abwehr in der Schlussphase keine Wende mehr herbei führen konnte. Dabei hatte die Partie glänzend begonnen, war der konzentrierte Auftakt der Zweitliga-Reserve doch mit einer 4:1-Führung (8.) belohnt worden. Doch mit einer frühen Auszeit steuerten die Cloppenburger dagegen, gingen ihrerseits mit 11:10 (20.) in Front. Fortan war es ein Spiel, in dem die Führung beständig wechselte. „Wir haben uns selbst um den verdienten Lohn gebracht“, bedauerte Lucas, der dennoch einige positive Aspekte mitnahm. So war Remko Bezoen im Tor ein starker Rückhalt. Und Luca de Boer wies in seinem ersten Spiel nach sechswöchiger Verletzungspause nach, dass er für den Lehrgang des Jugend-Nationalteams kommende Woche gerüstet ist. HSG Nordhorn II: Bezoen, Breer; Terwolbeck (6), C. Poll (1), M. Poll (1), Loepke (4), Lammering (8), Hombrink (4), Jürriens, Baals, de Boer (5), Smemann, M. Wilbers, Nankenmann.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 29.04.2011 Mit de Boer, aber ohne Bartels und PollHSG II spielt heute in Cloppenburgfh Nordhorn. Während die Konkurrenten in der Handball-Oberliga noch ein weiteres spielfreies Wochenende genießen, steht für die HSG Nordhorn II heute, Freitag, ein Nachholspiel beim TV Cloppenburg an (Anwurf 20 Uhr). Dabei können die Grafschafter erstmals wieder auf Luca de Boer zurückgreifen, der einst der Grund dafür war, dass die Partie verlegt wurde: Weil der Kreisläufer eine Einladung zur Jugend-Nationalmannschaft hatte, einigten sich beide Teams auf einen neuen Termin. Und de Boer steht nach verheiltem Nasenbeinbruch wieder zur Verfügung. Dafür muss Trainer Ralf Lucas auf zwei andere Spieler verzichten. Rechtsaußen Christoph Poll ist aus beruflichen Gründen nicht dabei. Und Torhüter Dennis Bartels muss aus familiären Gründen passen. Daher bilden heute Remko Bezoen und Stefan Breer das Duo zwischen den Pfosten. Die HSG-Reserve hat sich für die noch ausstehenden vier Spiele vorgenommen, den siebten Platz zu halten. Ein Sieg in Cloppenburg käme den Nordhornern da recht gelegen, doch der TVC sackte schon beim Hinspiel im Euregium mit 37:31 beide Punkte souverän ein. „Cloppenburg hat einen sehr starken Rückraum“, weiß Lucas seither. Und die zweite Erkenntnis über die Gastgeber lautet: „Mit Jürgen Erdmann haben sie den besten Kreisläufer der Liga.“ Daher legt der HSG-Trainer seinem Team besonders ans Herz, „die Achse zwischen Rückraum und Kreis dicht zu machen“. Und gegen die offensive 5:1-Deckung seien Ballverluste unbedingt zu vermeiden, um den Gegner nicht zu Gegenstößen kommen zu lassen. „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen“, mahnt Lucas.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 18.04.2011Schwacher Start kostet den Sieg32:36 – HSG Nordhorn II holt Rückstand nicht mehr aufgn Nordhorn. In einem Nachholspiel der Handball-Oberliga lag die HSG Nordhorn II gegen den TV Neerstedt schnell mit 0:4 zurück und schaffte es bis zur Schlusssirene nicht, diesen Rückstand aufzuholen. Am Ende stand gegen den Tabellendritten eine verdiente 32:36 (14:18)-Niederlage. Die Nordhorner bleiben vier Spieltage vor Saisonende Tabellensiebter. Die Nordhorner gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Neben einigen Spielern fehlte am Sonnabend auch Trainer und Stand-by-Abwehrspieler Ralf Lucas, der an der Seitenlinie von seinem Assistenten Geert Vette vertreten wurde. Dieser sah eine schwache Anfangsphase seines Teams, das viele technische Fehler produzierte und oft überhastet warf. Dagegen war bei den Gästen nahezu jeder Schuss ein Treffer. Über 4:0 zog Neerstedt bis zur zehnten Minute auf 10:4 davon. Erst nach einer Auszeit fanden die HSG-Handballer etwas besser in die Partie und boten den Zuschauern fortan ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur Pause blieb der Abstand immer bei etwa vier Toren (6:10 und 10:14). In der zweiten Halbzeit spielten die Nordhorner mit mehr Einsatz und packten vor allem in der Abwehr energischer zu. Das hatte Folgen: Einerseits kämpften sie sich bis zur 45. Minute auf zwei Tore heran (23:25), andererseits kassierten sie in entscheidenden Phasen zwei berechtigte Zeitstrafen. Als Matthias Poll (47. Minute) und Rouven Loepke (57.; beim Stand von 31:33) zwei Minuten auf der Bank abbrummten, bot sich den Nordhorner keine Chance auf den Anschluss- bzw. Ausgleichstreffer. „Der Neerstedter Sieg war verdient“, sagte Vette, dem immerhin die Leistung in der zweiten Halbzeit gefiel. HSG Nordhorn II: Breer, Bezoen; Terwolbeck (6), C. Poll, M. Poll (4), Loepke (6), Jürriens, Lammering (8), Hombrink (6), Frieman, Baals 82), M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 15.04.2011 HSG II ist auf Revanche ausNordhorner Oberliga-Handballer erwarten den TV NeerstedtDie Nordhorner verloren das Hinspiel durch einen Gegentreffer in letzter Sekunde. Im morgigen Vergleich (16 Uhr, Euregium) mit dem Tabellenvierten müssen die Gastgeber auf drei Spieler und Trainer Ralf Lucas verzichten.
ml Nordhorn. „Revanche-Gedanken sind da“, sagt Geert Vette, Co-Trainer des Handball-Oberligisten HSG Nordhorn II, vor dem Heimspiel am Sonnabend (16 Uhr, Euregium) gegen den TV Neerstedt. Vette trägt in diesem Vergleich die alleinige Verantwortung, weil Trainer Ralf Lucas aus familiären Gründen fehlt. Mit Blick auf das Hinspiel, das die Nordhorner beim Regionalliga-Absteiger durch einen Treffer in letzter Sekunde mit 31:32 verloren, brennen die Gastgeber darauf, den Spiel dieses Mal umzudrehen. Die Leistung im ersten Vergleich bezeichnet der HSG-Coach als eine der besten in dieser Saison. Überhaupt sahen die Zuschauer in Neerstedt seinerzeit ein sehr gutes Handball-Spiel. Personell sind die Nordhorner weiterhin gebeutelt, denn Luca de Boer (Nasenbeinbruch), Christian Smemann (Bänderriss) und Lucas Wilbers (Kreuzbandriss) stehen nach wie vor nicht zur Verfügung. „Wir müssen die Ausfälle kompensieren“, sagt Vette. Er fordert von seiner Mannschaft vor allem eine gute Abwehrleistung ein. „Es nützt nichts, 40 Tore zu werfen, wenn wir 41 Tore kassieren“, sagt der Coach. Zumal die Nordhorner über eine gute Abwehrarbeit auch zu einfachen Treffern über Gegenstöße kommen könnten. Als wichtige Eckpfeiler im Kader des TVN sieht Vette Spielmacher Tim Schulenberg und Keeper Maik Haverkamp an. Der Torhüter, der schon ein Zweitspielrecht für den Zweitligisten HSG Varel hatte, heuert zur kommenden Saison beim Zweitligisten VfL Edewecht an. Die Kreise von Mittelmann Schulenberg wollen die Nordhorner zunächst nicht durch eine Sonderbewachung einschränken. Sollte die 6:0-Abwehr der Nordhorner allerdings kein Mittel sein, um den TVN zu stoppen, „werden wir den ein oder anderen Akteur aus dem Spiel nehmen“, so Vette. Er ist der Ansicht, dass die Neerstedter der HSG II liegen. „Wir haben eine ähnliche Spielweise“, sagt der HSG-Trainer, der froh ist, dass die Zweitliga-Mannschaft an diesem Wochenende nicht im Einsatz ist und die Spieler, die ansonsten eine Doppelbelastung haben, dieses Mal nur einmal gefordert werden. hr> |
|
|
|
|
|
gn-online, 11.04.2011 Clevere HSG besiegt müde HSG: Nordhorn verliert HeimspielSchwanewede dreht Oberliga-Spiel in zweiter Halbzeit
how Nordhorn. Den Oberliga-Handballern der HSG Nordhorn geht im Saisonfinale langsam die Puste aus: Am Sonnabend führte die junge Truppe von Trainer Ralf Lucas gegen den Tabellennachbarn HSG Schwanewede/Neuenkirchen zur Pause mit 15:11, das Heimspiel ging aber noch mit 29:32 verloren. „Man merkt vielen Spielern die Strapazen der vergangenen Wochen und Monate an“, sagte Lucas. Florian Lammering (Foto) war mit neun Toren der beste Nordhorner Werfer. Gegen Schwanewede standen gleich fünf Talente im Team, die auch zum Zweitliga-Kader gehören und am Abend zuvor noch mit der ersten Mannschaft in Essen gespielt hatten. Und wenige Stunden vor dem Anpfiff schrieben Alex Terwolbeck und Hannes Hombrink eine Abitur-Prüfung. „Da fehlt irgendwann die Kraft“, weiß Lucas. Die Nordhorner wurden zudem geschwächt, als Matthias Poll bei einem Abwehrversuch vom Ball hart am Kopf getroffen wurde und erneut wegen eines Schwindelgefühls ausfiel. So fehlte der HSG-Reserve in der zweiten Halbzeit nicht nur eine Alternative im Rückraum, sondern auch eine Stütze im Innenblock. Weil auch Luca de Boer noch nicht wieder spielen kann, musste sich der Coach selbst wieder in die Abwehr einreihen. Was Ralf Lucas gefiel: Sein Team gab sich nicht auf. In der 55. Minute schaffte es den Anschluss zum 26:27, kurz vor Schluss stand es 28:29. Die erfahrenen Gäste waren aber clever genug, ihren dritten Auswärtssieg in Folge einzufahren. HSG Nordhorn: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (5), C. Poll (1), M. Poll (2), Loepke (7/2), Lammering (9/2), Hombrink (2), Frieman, Jürriens, Baals (1), M. Wilbers (2), Lucas, de Boer (n.e.).
|
|
|
|
|
|
gn-online, 08.04.2011 HSG II brennt auf Revanche„Kein Selbstläufer“
ml Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II empfangen am morgigen Sonnabend (19.30 Uhr, Kreissporthalle) den Tabellennachbarn HSG Schwanewede-Neuenkirchen. „Ich brauche nicht viel zu sagen“, meint HSG-Coach Ralf Lucas (Foto). Seine Spieler brennen auf Grund der besonderen Umstände bei der 34:35-Niederlage im Hinspiel auf eine Revanche. „Zehn Minuten vor dem Ende haben wir mit fünf Toren geführt und dann mussten unsere Spieler reihenweise vom Feld, Luca de Boer hat sogar noch Rot gesehen“, erinnert sich Lucas, der dem Gegner daran allerdings keine Schuld gibt. Der Nordhorner Trainer schreibt seiner Mannschaft in den Aufgabenblock, die „andere HSG“ nicht zu unterschätzen. „Das wird kein Selbstläufer“, sagt Lucas. Warnung genug sollte schon allein der 38:28-Sieg der Schwaneweder im letzten Spiel gegen den TV Bissendorf-Holte sein. „Der Gegner spielt eine sehr gute Rückrunde“, stellt der HSG-Trainer fest. Die Nordhorner Oberliga-Handballer müssen weiterhin auf Luca de Boer, Lucas Wilbers und Christian Smemann verzichten. Die Belastung für Matthias Poll und Alex Terwolbeck, die heute bereits im Zweitliga-Team im Einsatz sind, will HSG-Coach Lucas wohl überlegt dosieren.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 26.03.2011 Unglückliche Niederlage für HSG II39:40 im Heimspiel ml Nordhorn. Unglücklicher kann man nicht verlieren: Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben gestern Abend gegen den TV Bissendorf-Holte durch einen direkt verwandelten Freiwurf nach der Schlusssirene eine 39:40 (21:20)-Niederlage kassiert. „Die Mannschaften waren auf Augenhöhe, im Endeffekt hat die glücklichere gewonnen“, sagte HSG-Trainer Ralf Lucas. Sein Team hatte auch ohne die etatmäßigen Kreisläufer Luca de Boer und Max Wilbers in einer temporeichen Partie über weite Strecken knapp geführt, einen Zwei-Tore-Vorsprung vier Minuten vor dem Ende (37:35) jedoch nichts ins Ziel bringen können. Trainer Lucas wäre angesichts der Ausfälle und der Tatsache, dass viele Spieler vor der Partie noch mit der ersten Mannschaft trainiert hatten, mit einem Remis zufrieden gewesen. Und genau jenes Unentschieden schienen die Nordhorner mit dem 39:39 bei Erklingen der Schlusssirene erreicht zu haben – aber: Ein Freiwurf der Gäste musste noch ausgeführt werden und der Bissendorfer Arne Rehme-Schlüter brachte den Ball an der Abwehrmauer und HSG-Keeper Remko Bezoen vorbei zum 40:39 ins Tor. „Wir haben super gekämpft“, sagte der HSG-Coach, der sein Team nach einer kurzen Schwächephase beim 14:17-Rückstand (20.) mit einer Auszeit wieder auf Kurs gebracht hatte. Die HSG II hielt auch stark dagegen, als die Gäste mit 38:37 und 39:38 (59.) führten. Terwolbeck traf zum 39:39 – aber eben nicht zum Endstand. HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (5), C. Poll (1), M. Poll (6), Loepke (9/3), Lammering (5), Hombrink (6), C. Frieman, Jürriens, Baals (6), C. Wenderoth, Vette (1), Lucas.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 25.03.2011 Trainer verspricht mehr als 18 ToreHSG II spielt heute gegen Bissendorf
how Nordhorn. 612 Tore haben die Handballer der HSG Nordhorn II in dieser Oberliga-Spielzeit bereits geworfen, gehören damit zu den treffsichersten Teams der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Bislang trafen Roeven Loepke und Co. in jedem Spiel mindestens 25 Mal – bis auf eine Ausnahme: bei der 18:25-Niederlage in Bissendorf. Heute Abend (20.15 Uhr, Kreissporthalle) steht das Rückspiel gegen den TV Bissendorf-Holte an, und Trainer Ralf Lucas verspricht: „Wir werden mehr als nur 18 Tore werfen.“ Sollte die Ausbeute der HSG-Reserve sogar zu einem Sieg reichen, ist die Chance groß, den Tabellennachbarn aus Osnabrück noch zu überholen und auf Platz sechs zu klettern. Im Hinspiel in Bissendorf waren die Nordhorner ohne Chance, weil die Gastgeber eine enorm starke Abwehrleistung zeigten. „Die Frage ist, ob der TV auch auswärts so hart und körperbetont verteidigen kann“, sagt Lucas. Ebenso wie die HSG vertraut der Bezirksrivale, der seit Jahren eine hervorragende Jugendarbeit betreibt, ein sehr junges Team. „Zudem haben sie zwei, drei ältere Spieler dabei, die ihre Erfahrung einbringen, wenn es knapp wird“, weiß Ralf Lucas. Rückraumspieler Frank Kalverkamp – mit 139 Saisontoren auf Platz fünf der Torschützenliste – ist seit Jahren einer der beständigsten Werfer der Oberliga. Auch die HSG greift heute auf zwei Routiniers zurück: Stand-by-Spieler Christian Wenderoth und Co-Trainer Geert Vette werden sich das rote Trikot überziehen, um die personell gebeutelte HSG-Mannschaft zu unterstützen. Trainer Lucas muss immerhin auf die verletzten Christian Smemann, Luca Wilbers und Luca de Boer verzichten und zudem darauf achten, seine Handballer mit Doppelspielrecht nicht zu verheizen. Alex Terwolbeck, Matthias Poll, Florian Lammering und Hannes Hombrink sind bereits am morgigen Sonnabend wieder mit der ersten Mannschaft in Emsdetten im Einsatz. Das Abschlusstraining der Zweitliga-Truppe ist heute um 16.30 Uhr – mit den Talenten aus der Reserve.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 14.03.2011 Individuelle Klasse entscheidet Derby HSG II siegt in Neuenhaus 34:30 – De Boer mit Nasenbeinbruch ins KrankenhausEs lief wie im Hinspiel: Bis kurz nach der Pause durfte die SG Neuenhaus-Uelsen gegen die HSG Nordhorn II von einem Sieg träumen, den sich dann aber doch die Gäste sicherten.
Von Daniel Buse - Neuenhaus. Die HSG Nordhorn II hat auch das zweite Derby in der Handball-Oberliga für sich entschieden. Bei der SG Neuenhaus-Uelsen gewann das Team von Coach Ralf Lucas am Sonnabend mit 34:30 (14:15). Wie schon im ersten Aufeinandertreffen hatte die SG nach einer Pausenführung keine Antwort auf die Manndeckung für ihren Spielertrainer Dennis Leissink und musste sich am Ende geschlagen geben. „Die individuelle Klasse der Nordhorner zu zerstören, ist halt schwer“, meinte Leissink und bezog sich dabei vor allem auf Florian Lammering und Rouven Loepke, die zusammen 21 Tore erzielten. In die HSG-Freude über den Auswärtssieg mischten sich aber auch Sorgen um Luca de Boer, der sich die Nase gebrochen hat und wahrscheinlich am Donnerstag in der Uniklinik Münster operiert wird. Der Kreisläufer war in der 17. Minute beim Versuch, sich einen Abpraller zu schnappen, mit seinem Teamkollegen Matthias Poll im Sprung zusammengeprallt und hatte sich im Gesicht verletzt. „Die Nase stand ganz schief“, hatte es Nordhorns Trainer Ralf Lucas aus der Nähe gesehen. De Boer hat einen Lehrgang mit der Jugend-Nationalmannschaft in dieser Woche bereits abgesagt. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein enges Spiel mit wechselnden Führungen; keine Mannschaft konnte mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung herauswerfen. Die SG hatte leichte Vorteile, weil sie das Torwartspiel dank eines starken Marc Goortmann vor dem Seitenwechsel für sich entschied. „Wir haben Goortmann gut warmgeschossen“, ärgerte sich HSG-Trainer Ralf Lucas über die Nachlässigkeiten seines Teams im Abschluss. Wie im Hinspiel ging die SG mit einer Führung, einem 15:14, in die Pause. Mit zwei Toren nach dem Seitenwechsel warfen die Gastgeber ihren größten Vorsprung heraus (17:14, 32.), doch dann stellte sie die kurze Deckung der Nordhorner für Dennis Leissink wieder einmal vor große Probleme. Im Angriff wurde die SG zu schweren Würfen gezwungen, die dann oft in einem Nordhorner Gegenstoß endeten. „Uns war klar, dass die offensive Deckung der HSG nach der Pause kommen würde“, war Leissink von der Maßnahme des Gegners zwar nicht überrascht, konnte aber mit seiner Mannschaft erneut wenig dagegen ausrichten. Angeführt von einem starken Rouven Loepke übernahm die HSG Mitte der zweiten Hälfte endgültig das Kommando. Der Rückraumspieler erzielte beim Stand von 23:23 (46.) innerhalb von nur zwei Minuten drei Tore in Folge und brachte damit sein Team auf die Siegerstraße. Kurz vor Schluss hatte die SG noch einmal eine kleine Chance auf einen Punktgewinn, doch in Überzahl kassierten die Gastgeber beim Stand von 28:31 (56.) zwei weitere HSG-Tore und damit war alles entschieden. „Es war ein umkämpftes Spiel. Ähnlich wie im Hinspiel wussten wir, dass die Maßnahme mit der kurzen Deckung ziehen wird“, war Nordhorns Trainer Ralf Lucas mit dem gelungenen Taktikwechsel zufrieden, der seinem Team die zwei Punkte im Derby brachte. SG Neuenhaus-Uelsen: Gortmann, Gysbers, Hüsken; Thorsten Diekmann (1), Esmann (3), Leissink (8/1), Wißmann (5), Schrader (4), Hensen (6), Tim Diekmann, F. Linnemann (2), Lügtenaar (1). HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Lammering (10), M. Poll (1), Wilbers (2), de Boer (2), Loepke (11/2), Hombrink (1), Terwolbeck (4), Baals (2), C. Poll (1), Frieman, Jürriens. < hr> |
|
|
|
|
|
gn-online, 11.03.2011 Derby fehlt die sportliche BrisanzAber das Duell zwischen Neuenhaus-Uelsen und Nordhorn II hat andere ReizeDie Gastgeber haben sich mit dem Abstieg längst abgefunden. Doch ein Sieg morgen über die HSG-Reserve wäre ein schönes Trostpflaster.
fh Neuenhaus. Die sportliche Brisanz hält sich im Derby zwischen der SG Neuenhaus-Uelsen und der HSG Nordhorn II in Grenzen. Die Neuenhauser sind als Tabellenletzter abgeschlagen und haben sich mit dem Abstieg aus der Handball-Oberliga längst abgefunden. Und die Nordhorner sind als Siebter ihrem Ziel, die Klasse zu halten, acht Spiele vor Saisonende schon ziemlich nah. Dennoch birgt das Kreisduell morgen Abend in Neuenhaus (Anwurf 19.30 Uhr) für beide Seiten noch genügend Zündstoff. „Egal, auf welchem Tabellenplatz wir stehen“, sagt SG-Spielertrainer Dennis Leissink, „wir wollen noch einmal alles mobilisieren. Es geht um Stolz und Ehre.“ Das klingt recht pathetisch. Doch HSG-Coach Ralf Lucas weiß, was auf seine junge Mannschaft zukommt: „Gegen Neuenhaus geht’s immer um was. Die wollen doch hinterher sagen: Dass wir eine schlechte Saison spielen, ist egal. Hauptsache, wir haben Nordhorn einmal geschlagen.“ Im Hinspiel haben die Neuenhauser die HSG-Reserve zumindest 40 Minuten lang ein wenig ärgern können. „Leider haben wir in den letzten 20 Minuten das Handballspielen eingestellt“, erinnert sich Leissink an die 24:29-Niederlage im ersten Vergleich mit seinem Heimatverein. Er legt seinen Mitspielern vor allem ans Herz, die eigenen Angriffe konzentriert auszuspielen und die Chancen zu nutzen, um nicht in die Gegenstoßfalle der Gäste zu tappen. „Da sind sie richtig gut“, sagt Leissink, der seine Abwehr zudem vor den wurfstarken Rouven Loepke und Alex Terwolbeck sowie dem Zusammenspiel des Rückraum-Duos mit Kreisläufer Luca de Boer warnt. Lucas käme ein Sieg nicht nur wegen der Rivalität beider Klubs gelegen. Er will den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Denn: Sollten bei die Profis nach Nils Meyer weitere Verletzte zu beklagen haben, würde sich das auch auf die Reserve auswirken. „Wenn außer Alex Terwolbeck noch mehr Spieler der Zweiten viele Anteile in der Ersten bekommen“, erklärt Lucas, „müssten wir das bei uns berücksichtigen.“ Bis auf Christian Smemann, der sich im Training eine Fußverletzung zugezogen hat und wahrscheinlich ausfällt, steht der komplette Kader zur Verfügung. Aus der dritten Mannschaft rückt Jens Jürriens auf. Beide Trainer hoffen, dass die enge Halle prall gefüllt ist mit Zuschauern. „Ich bin gespannt, wie meine jungen Spieler damit umgehen“, erwartet sich Lucas einen Lernprozess und einen bleibenden Eindruck: „Da werden die noch lange dran denken.“ Die Neuenhauser locken mit Grillwurst und Freigetränken. „Da hoffe ich nur, dass uns die Wurst hinterher besser schmeckt als denen“, sagt Lucas.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 07.03.2011 HSG II: Die beste aller drei ReservenOberligist siegt in Fredenbeck 36:30
how Fredenbeck. Durch einen souveränen 36:30 (19:15)-Sieg beim VfL Fredenbeck II haben die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II nicht nur den siebten Tabellenplatz zementiert, sondern auch den ersten – wenn auch inoffiziellen – Titel der Spielzeit gewonnen: Die Nordhorner sind auf jeden Fall das beste der drei Reserveteams in der Liga. „Das hatten wir uns vor dem Spiel zum Ziel gesetzt“, sagte Trainer Ralf Lucas. Die junge HSG-Truppe kann sich deshalb neuen Aufgaben widmen, weil der Klassenerhalt mit nunmehr 19:17 Punkten weitgehend gesichert sein dürfte – wenn sich nicht noch die Zahl der Absteiger deutlich erhöht. In Fredenbeck ließen Rouven Loepke und Co. von beginn an keinen Zweifel am Sieg aufkommen. Die HSG war über 60 Minuten die dominierende Mannschaft. Schnell lag sie mit 9:3 vorne, weil die Abwehr trotz der langen Anreise sofort hellwach war und gut zupackte. Und wenn mal ein Fredenbecker zum Wurf kam, fischte sich der starke HSG-Torwart Dennis Bartels die Bälle weg. „Dank unserer richtig starken Verteidigung konnten wir natürlich viele Gegenstöße fahren“, freute sich Trainer Lucas über den Nordhorner Tempo-Handball. Die beiden schnellen Außenspieler Hannes Hombrink (8) und Florian Lammering (6) steuerten zusammen 14 der 36 Nordhorner Tore bei. Daneben gehörte Kreisläufer Luca de Boer, der zusammen mit dem starken Max Wilbers (Foto) einen schwer zu überwindenden Innenblock stellte, mit sechs Treffern zu den besten Torschützen der HSG. Die Fredenbecker verkürzten Mitte der ersten Halbzeit noch einmal auf 9:12, danach führten die Nordhorner durchweg mit mindestens vier Toren. Mitte der zweiten Halbzeit lag die HSG mehrfach sogar mit sieben Toren vorne. „Wir haben die Partie sicher nach Hause gebracht“, freute sich Ralf Lucas über einen entspannten Nachmittag. Jetzt freut sich der Tabellensiebte auf einen der Saison-Höhepunkte: Am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) tritt die HSG zum Derby bei der SG Neuenhaus-Uelsen an. HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (7), C. Poll, M. Poll (5), Loepke (4), Lammering (6), Hombrink (8), Frieman, de Boer (6), Smemann, M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 04.03.2011 42 Tore sollen nicht zu Übermut führenHSG II reist Sonntag nach Fredenbeckhow Nordhorn. Zwei Mal haben die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II in der laufenden Spielzeit die 40-Tore-Marke geknackt. Im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck II trafen sie gleich 42 Mal, und angesichts von nur 27 Gegentoren war schnell von einem „Kantersieg“ die Rede. Vor dem Rückspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) in Fredenbeck mag HSG-Trainer Ralf Lucas über die Partie im November aber gar nicht so gerne reden. „Das Spiel ist kein Maßstaß“, sagt er und fügt mit Nachdruck hinzu: „Wir dürfen auf keinen Fall überheblich sein, die Fredenbecker werden nach der Klatsche im Hinspiel natürlich besonders angespornt sein.“ Auf dem Hinweg hat Lucas gute 220 Kilometer Zeit, seine Mannschaft entsprechend einzustellen. Die Fredenbecker Reserve ist ein Tabellennachbar der Nordhorner und hat sich als Achter ebenfalls schon einen kleinen Abstand auf die Abstiegsränge erarbeiten können. „Sie hat Bissendorf zu Hause mit zehn Toren geschlagen und zuletzt nur knapp in Habenhausen verloren“, sagt der HSG-Coach anerkennend. Weil der VfL zwischendurch aber in Schwanewede hoch verloren hat, fällt Lucas eine Einordnung des Gegners schwer – zumal er am Sonntag mit einigen Verstärkungen aus dem Regionalliga-Team rechnet. Immerhin hat die erste Mannschaft am Wochenende spielfrei. Die HSG reist mit komplettem Kader nach Fredenbeck. Beim Training fehlte in dieser Woche nur der Coach: Lucas leidet an einer Bronchitis. Für seine Truppe rechnet er dann Chancen aus, wenn die Spieler die Anreise gut verkraften und auf dem Feld von Beginn an die richtige Einstellung zeigen: „Wenn wir an unsere Grenze gehen, können wir Punkte mitnehmen – auch auswärts.“
|
|
|
|
|
|
gn-online, 28.02.2011 „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“HSG II verliert 25:33 in Bremervördegn Bremervörde. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben ihr Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde am Sonnabend mit 25:33 (12:13) verloren. Die Nordhorner waren im ersten Durchgang das deutlich bessere Team, gingen aber trotzdem mit einem Rückstand in die Pause. Eine mangelnde Chancenverwertung und fehlendes Glück nannte HSG-Trainer Ralf Lucas als Hauptgründe für den 12:13-Zwischenstand nach 30 Minuten. „Wir haben es verpasst, aus unserem Spielvorteil Kapital zu schlagen“, sagte Lucas, dessen Mannschaft im ersten Abschnitt vier bis fünf Mal den Innenpfosten traf. Die Entscheidung in dieser Partie fiel innerhalb weniger Minuten. Der TSV Bremervörde zog von 14:13 über 18:13 auf 21:14 (45.) davon. „Wir haben nicht die Kraft gehabt, dagegen zu halten“, analysierte Lucas. Eine ganze Reihe seiner Spieler hatte am Vormittag bereits mit der ersten Mannschaft das Videostudium für das Schwerin-Spiel und eine Trainingseinheit absolviert, ehe auf der Busfahrt zur Oberliga-Partie gegessen werden musste. Auf der Liste der Ausfälle wurden zudem Max Wilbers und Christoph Poll (beide Grippe) geführt. Die Nordhorner nahmen sich in einer Auszeit vor, sich vom Tabellenzweiten nicht auseinander nehmen zu lassen. Das Team von Trainer Lucas verkürzte den Abstand denn auch bis auf vier Treffer (19:23). Den Gästen fehlte allerdings die Kraft, um dem Spiel eine Wende zu geben. Auch die A-Jugendspieler der HSG II konnten in dieser Partie Spielpraxis gegen einen starken Gegner sammeln. „In der ersten Halbzeit haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und haben dem Tabellenzweiten Paroli geboten. Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, sagte Lucas. Er sieht den kommenden Spielen in Fredenbeck und Neuenhaus optimistisch entgegen, sollte sein Team eine ähnliche Leistung wie in den ersten 35 Minuten in Bremervörde abrufen. HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (2), M. Poll (4), Loepke, Lammering (5), Hombrink (9), C. Friemann (1), Baals (1), de Boer (3), Smemann.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 25.02.2011 „Wir haben nichts zu verlieren“HSG II tritt in Bremervörde anml Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II treten am morgigen Sonnabend (18 Uhr) beim Tabellendritten TSV Bremervörde an. „Wir haben nichts zu verlieren, sondern können frei aufspielen“, sagt HSG-Trainer Ralf Lucas. Mut macht dem Coach zum einen das Unentschieden im Hinspiel (31:31) sowie einige Ergebnisse der Gastgeber. „Wenn die Bremervörder einen schlechten Tag haben und wir einen guten, ist etwas möglich“, meint Lucas. Er sieht den Schlüssel zu einem erfolgreichen Spiel darin, die Kreise von TSV-Rückraumspieler Adnan Salkic einzuschränken. Er ist der mit Abstand torgefährlichste Spieler in der Oberliga Nordsee und hat in den bisherigen Spielen schon 155 Treffer erzielt; im Schnitt kommt Salkic damit auf siebeneinhalb Tore pro Partie. Die Nordhorner können morgen voraussichtlich in Bestbesetzung beim Tabellendritten antreten. „Es gibt keine Krankmeldungen oder Verletzte“, sagte Lucas gestern. Der HSG-Coach will die Gastgeber mit seinem Team so lange wie möglich ärgern. „Je länger wir dranbleiben, desto größer wird der Druck auf Bremervörde“, sagt Lucas.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 14.02.2011 HSG knackt den Gegner über AußenNordhorner 36:29-Sieg in Schiffdorfgn Schiffdorf. Na bitte: Die HSG Nordhorn II entwickelt sich doch noch zu einem unangenehmen Gegner für die Heimteams in der Handball-Oberliga. Nachdem bis zu den Weihnachtsferien noch alle Punktspiele in der Fremde verloren gegangen waren, holten die Handballer von Trainer Ralf Lucas am Sonnabend beim TV Schiffdorf im dritten Auswärtsspiel nach der Winterpause schon den zweiten Sieg. Beim ungefährdeten 36:29-Erfolg trumpften die Nordhorner vor allem über die Außenpositionen auf. Mit jetzt 17:15 Punkten hat sich die HSG-Reserve ein ordentliches Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet. Die Schiffdorfer hingegen müssen weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2011 warten. Die Nordhorner lieferten in Schiffdorf eine überzeugende Vorstellung ab und kamen zu einem sicheren Sieg. Dass Rouven Loepke und Co. zur Pause nicht höher als mit 16:14 führten, lag vor allem an einigen vermeidbaren Fehlern der HSG-Handballer in der Vorwärtsbewegung. Die Schiffdorfer schnappten sich mehrfach den Ball, starteten Gegenangriffe und erzielten so leichte Tore. In der 37. Minute lagen die Gastgeber sogar mit 20:18 vorne, weil sie den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischt hatten. Als aber der TVS-Routinier Routinier Kevin Wilkens bei einem Tempogegenstoß das mögliche 21:18 vergab, wachten die Nordhorner wieder auf: Sie dominierten die Partie fortan nahezu nach Belieben, während Schiffdorf vor dem Tor des starken HSG-Keepers Dennis Bartels zu unkonzentriert auftrat. Die HSG-Lenker Alex Terwolbeck und Rouven Loepke führten klug Regie und rissen immer wieder Lücken in die offensive Abwehr der Schiffdorfer. Diese nutzten vor allem die Außen Hannes Hombrink und Florian Lammering, die zusammen 16 Tore erzielten. „Meine Mannschaft hat Ruhe bewahrt, das Konzept umgesetzt und die Außen gut ins Spiel gebracht. Das war sehr stark“, lobte Lucas das umsichtige Angriffsspiel seiner Handballer. Und wären nicht mehrere Abpraller in die Hände der Gastgeber gelandet, wäre der Yieg wohl noch höher ausgefallen als mit sieben Toren. Positiver Aspekt am Rande: Der junge Jens Jürriens aus der dritten HSG-Mannschaft feierte einen gelungenen Einstand und warf zwei Tore. HSG Nordhorn II: Bartels, Koning; Terwolbeck (4), C. Poll, M. Poll (2), Loepke (6/5), Lammering (7), Hombrink (9), Baals (2), de Boer (4), Jürriens (2), Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 11.02.2011 Terwolbeck wieder einmal mit einer HauptrolleHSG Nordhorn II erwartet morgen in Schiffdorf eine offensive Abwehrreihe – A-Jugendliche fehlenhow Nordhorn. Als sich Ralf Lucas am Mittwoch den Video-Mitschnitt des Heimspiels der HSG Nordhorn II gegen den TV Schiffdorf anschaute, da erinnerte sich der Trainer des Handball-Oberligisten schnell: Auch wenn seine Handballer damals, am 18. September, die Punkte einkassierten, taten sie sich beim 32:30 lange Zeit schwer mit dem groß gewachsenen Rückraum der Schiffdorfer. „Wir hatten bis zur 40. Minute große Probleme“, sagt Lucas vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit dem TVS in dieser Saison; Anwurf ist morgen um 19 Uhr in der Sporthalle der Sonderschule Schiffdorf. Die Nordhorner (15:15 Punkte) können sich mit einem Sieg morgen ein positives Punktekonto erarbeiten und sich weiter von den Abstiegsrängen entfernen. „Wir werden uns nicht verstecken und wollen punkten“, sagt Lucas. Die HSG versprüht Zuversicht vor der Partie beim Tabellenelften – und das liegt nicht daran, dass mit Patrick Buschhardt der beste Schiffdorfer Werfer des Hinspiels (neun Tore) wegen eines Kreusbandrisses ausfällt. Vielmehr haben die Nordhorner zuletzt gegen Varel einen hohen Sieg eingefahren, der für viel Selbstvertrauen sorgte. Eine Hauptrolle spielt morgen wieder einmal Alex Terwolbeck. Der Spielmacher muss gegen eine ungewöhnlich offensiv eingestellte Abwehr des Gegners die richtigen Spielkonzepte auspacken. „Wir müssen im Angriff kühlen Kopf bewahren“, fordert der Trainer. Und hinten gilt es, gegen die Hünen im Schiffdorfer Rückraum „auch mal einen Schritt raus zu kommen“. Weil Ralf Lucas nicht auf die A-Jugendlichen des Kaders zurückgreifen kann, wird Jens Jürriens aus der dritten Mannschaft mit nach Schiffdorf fahren. Er kann Florian Lammering auf Linksaußen entlasten.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 29.01.2011 39:27 – An der 40-Tore-Marke lächelnd gescheitertNordhorn gewinnt Duell der Zweitliga-Reserven gegen Varel
fh Nordhorn. Christopher Frieman hätte gestern Abend das i-Tüpfelchen setzen können. Dem Kreisläufer der HSG Nordhorn II bot sich Sekunden vor Schluss des Oberligaspiels gegen die HSG Varel II frei vom Kreis die Chance zum 40. Tor, das in Handballkreisen, wie Trainer Ralf Lucas erläuterte, „eine Kiste eines isotonischen Kaltgetränks kostet“. Doch Friemans Aufsetzer sprang übers Tor der Gäste, was seine Kollegen mit einem wissenden Lächeln und Lucas mit einem frechen Spruch quittierte: „Böse Zungen behaupten, Christopher habe verweigert.“ Schließlich war das Duell der Zweitliga-Reserven ohnehin längst zu Gunsten der Gastgeber entschieden, die mit 39:27 (16:15) ihren siebten Tabellenplatz festigten. Allerdings hatten die Nordhorner gegen den Tabellenvorletzten, der mit nur zehn Spielern angereist war, zunächst einige Mühe. „Wenn der Gegner nicht in Bestbesetzung kommt, ist es schwer, im Kopf voll dabei zu sein“, kommentierte Lucas die schläfrige Anfangsphase seines Teams, das mit bis zu drei Toren in Rückstand geriet. Erst nach und nach kamen die Nordhorner auf Touren und gingen bei 15:14 (28.) erstmals in Führung. Im zweiten Abschnitt allerdings wurden die Gastgeber immer dominanter. „Da waren wir viel konzentrierter und aggressiver“, resümierte Lucas zufrieden. Den Gästen indes kam mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr die Kraft abhanden. Die Akzente setzten bei den Nordhornern Hannes Hombrink, der mit elf Toren herausragende Werfer des Spiels, sowie Florian Lammering (6/1), Alex Terwolbeck und Rouven Loepke (je 5). Auch das Torhüter-Duo Dennis Bartels (10 Paraden) und Remko Bezoen (11), das sich die Spielzeit teilte, wusste zu überzeugen. Bei den Varelern zeichneten die Rückraumspieler Renke Bitter (9) und Thio Remmers (9/5) für zwei Drittel der Treffer verantwortlich. „Die erste Halbzeit haben wir etwas verbaselt“, sagte Lucas, als er sein Team nach dem Schlusspfiff um sich versammelte, und wünschte dann viel Spaß fürs Kloatscheeten des Vereins heute – für isotonische Kaltgetränke ist da reichlich gesorgt. HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (5), C. Poll (3), M. Poll (2), Loepke (5/1), Lammering (6/1), Hombrink (11), Frieman (1/1), Baals, de Boer (4), Smemann (2), Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 28.01.2011 Es geht um viel im Duell der Zweitliga-ReservenNordhorn II erwartet heute Varel II
fh Nordhorn. Die HSG Nordhorn II steht in der Handball-Oberliga der Männer vor einem richtungweisenden Spiel. Im Duell der Zweitliga-Reserven können die Grafschafter sich heute, Freitag, mit einem Sieg über die HSG Varel II (20.15 Uhr, Kreissporthalle) ein wenig von der Abstiegszone absetzen. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel“, sagt HSG-Trainer Ralf Lucas. Im Falle eines Sieges käme sein Team auf 15:15 Punkte. und mit dieser ausgeglichenen Bilanz, kalkuliert Lucas mit Blick auf die Tabelle, „könnten wir uns schon ein wenig Luft verschaffen. Zumal die unmittelbaren Tabellennachbarn am Wochenende vor hohen Hürden stehen: Die HSG Wilhelmshaven (9. Platz 12:16 Punkte) ist beim Tabellenzweiten TSV Bremervörde gefordert; der VfL Fredenbeck (10./11:15) erwartet den TV Bissendorf-Holte; und der TV Schiffdorf (11./9:19) hat den ATSV Habenhausen zu Gast. Zwar steht immer noch nicht hundertprozentig fest, wie viele Absteiger es geben wird. Doch mit Blick auf die Lage in den Spielklassen oberhalb der Oberliga schätzt Lucas: „Im Moment sieht es nach drei Absteigern aus.“ Und wenn sein Team da mit einem Sieg heute über den Vorletzten Platz sieben festigen könnte, wäre schon viel gewonnen. „Dann würde Ruhe reinkommen“, sagt Lucas. Doch unterschätzen dürfen die Nordhorner die Friesländer auf keinen Fall, auch wenn deren letzter Sieg schon Monate zurück liegt: Am 17. Oktober gewannen die Vareler bei der SG Neuenhaus-Uelsen mit 34:29. Es war am fünften Spieltag ihr dritter Sieg. Einer davon gelang am zweiten Spieltag daheim gegen die Nordhorner Reserve. „Da waren wir auf gleichem Niveau, aber wir haben zu viele Bälle nicht reingemacht“, erinnert sich Lucas an die 26:31-Schlappe. Er erwartet auch heute in der Kreissporthalle ein temporeiches Spiel zweier junger Mannschaften, die in bester Besetzung antreten werden, da die Bundesliga-Teams noch spielfrei sind. Bei der HSG ist einzig der Einsatz von Matthias Poll fraglich, der sich unter der Woche im Training eine Zerrung zugezogen hat.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 24.01.2011 Kampfgeist der HSG II wird am Ende nicht belohnt29:32-Niederlage in Habenhausen
fh Bremen. Acht Tage nach dem ersten Auswärtssieg dieser Handballsaison in Bremen beim SV Grambke/ Oslebshausen ging die HSG Nordhorn II gestern in der Hansestadt leer aus: Mit 29:32 (13:17) unterlag die Zweitliga-Reserve beim ATSV Habenhausen. Die Gäste kamen zunächst nur schwer ins Spiel und lagen nach zehn Minuten mit 3:6 zurück. Dann allerdings fingen sie sich und ließen ihre stärkste Phase in diesem Spiel folgen. Auf der Basis guter Abwehrarbeit kam die HSG zu einer 12:10-Führung (22.). Dann allerdings verloren die Nordhorner den Faden. Die Habenhauser stellten taktisch und personell ein wenig um, brachten ihre schnelleren Spieler zum Einsatz, die dei die Nordhorner Defensive vor Probleme stellten. Der 13:17-Pausenrückstand der Nordhorner resultierte allerdings auch daraus, dass sie im angriff viele gute Chancen gegen den guten ATSV-Torhüter vergaben und sich so etliche Tore nach Gegenstößen einfingen. Weil die Chancenverwertung auch nach dem Wechsel nicht besser wurde, wuchs der Rückstand auf bis zu acht Treffer an (15:23/ 40.). Doch die Grafschafter gaben sich nicht auf, zeigten sich von ihrer kämpferischen Seite und tasteten sich bis auf 28:30 (56.) an den Gegner heran. „Wir hatten sogar die Chance zum Anschlusstreffer“, berichtete Ralf Lucas, doch der Nordhorner Trainer konnte schlüssig erklären, warum seinem Team in der entscheidenden Phase die Puste ausging: „Wenn man die ganze Zeit einem Rückstand hinterher laufen muss, kostet das einfach mehr Kraft.“ Positiv fand Lucas Kampfgeist und Moral seiner Truppe und hob die beiden Torhüter besonders hervor. Dennis Bartels war 45 Minuten lang ein guter Rückhalt, ehe er von Remco Bezoen (Foto) abgelöst wurde, der großen Anteil daran hatte, dass die Nordhorner in der Schlussphase noch einmal heran kamen. HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (7), C. Poll, M. Poll (2), Loepke (7), Lammering (4), Hombrink (4), Baals (4), de Boer (1), M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 21.01.2011HSG-Reserve kennt schon den WegSonntag nächstes Gastspiel in Bremenhow Nordhorn. Die Handballer der HSG Nordhorn II können am Sonntag im Navi ihres Mannschaftsbusses das letzte Ziel eigentlich noch einmal anklicken: Wie schon am vergangenen Wochenende geht es nach Bremen, erst in der Hansestadt selbst muss der Oberligist vor der Weser links abbiegen statt den Fluss zu überqueren: Zu Gast ist das Team von HSG-Trainer Ralf Lucas beim Stadtteilklub ATSV Habenhausen (Anwurf 16.30 Uhr) – und nach dem 33:28-Erfolg am Sonnabend beim SV Grambke/Oslebshausen direkt um die Ecke reist der Nordhorner Tross nicht ohne Hoffnung zum Tabellenfünften. „Der ATSV ist die Nummer eins in Bremen, es wird sehr schwer. Aber mein Team hat durch den ersten Auswärtssieg Selbstbewusstsein getankt“, sagt Lucas. Im ersten Spiel der Saison siegten die Nordhorner in der heimischen Kreissporthalle dank einer famosen Leistung mit 40:34. Diesen Coup weiß Lucas aber einzuordnen: „Der ATSV hat uns unterschätzt. Habenhausen ist als Meister angereist, wir wären in der Saison zuvor fast abgestiegen.“ Seitdem hat sich das Bremer Team kontinuierlich gesteigert und einige starke Ergebnisse erreicht. „Sie haben in Bremervörde und in Cloppenburg gewonnen – das sagt schon was aus“, berichtet der HSG-Coach, „aber sie haben auch schon weniger gute Leistungen gezeigt.“ Den ATSV kennzeichnen also Höhen und Tiefen – und das wollen die Nordhorner am Sonntag ausnutzen. „Wir haben eine Chance, wenn wir 100 Prozent abrufen können“, betont Lucas. Wie schon in Grambke kann Lucas am Sonntag nicht auf Christopher Frieman und Christian Smemann zurückgreifen, die zeitgleich mit der A-Jugend spielen. Dafür sitzt der zuletzt verhinderte Torwart Remko Bezoen diesmal mit im Bus nach Bremen.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 17.01.2011 Bartels hält ersten Auswärtssieg festHSG Nordhorn II gewinnt in Grambke mit 33:28 – Starke Angriffsleistung
gn Bremen. Dank einer starken Angriffsleistung und eines überragenden Dennis Bartels im Tor haben die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II am Sonnabend in Grambke ihren ersten Auswärtssieg der Saison gefeiert. „Die spielerischen Vorteile haben letztlich den Ausschlag gegeben“, freute sich Nordhorns Co-Trainer Geert Vette nach einem verdienten 33:28 (17:18)-Erfolg beim Bremer Fusionsklub SV Grambke/Oslebshausen. Bester Nordhorner Werfer war wieder einmal Rouwen Lopeke mit 6/4 Treffern. Die HSG-Reserve hatte sich in Bremen auf einen harten, bisweilen ruppigen Gegner eingestellt, die von den Schiedsrichtern gut geleitete Partie verlief aber von Beginn an ausgesprochen fair. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kamen die Gastgeber immer wieder zu leichten Toren, weil die HSG-Abwehr noch nicht richtig zupackte. „Da hat die Bindung zum Spiel gefehlt“, meinte Vette. Die Nordhorner führten zur Pause mit 18:17, mit einer aggressiveren Verteidigung wäre aber schon nach 30 Minuten eine deutliche Führung möglich gewesen. Nach Wiederbeginn entwickelte sich Keeper Bartels zu einer fast unüberwindlichen Wand für die Bremer Handballer. Der 23-Jährige parierte zwei Siebenmeter, wehrte gleich drei Tempogegenstöße ab und hielt auch gegen den zweitligaerfahrenen Grambker Kreisläufer Matthias Ruckh stark. Bis zur 45. Minute (24.24) verlief das Spiel noch ausgeglichen, dann aber wirkte sich die Leistung von Bartels und die besser werdende HSG-Abwehr aus: Die Mannschaft von Trainer Ralf Lucas setzte sich ab, gewann die letzte Viertelstunde mit 9:4 und die Partie schließlich sicher. Die 33 HSG-Treffer kamen zustande, weil der Angriff in der Schlussphase auf hohem Niveau spielte und dabei kaum noch Fehler machte. Die Gastgeber und Tabellennachbarn fanden überhaupt keine Mittel mehr gegen die variablen Offensivskaktionen der Nordhorner. Das Trainiergespann Lucas/Vette war nach dem ersten Auswärtssieg natürlich zufrieden. „Unsere junge Truppe ist zwar mit Respekt, aber ohne Angst ins Spiel gegangen“, freute sich Vette. Am kommenden Sonntag, 23. Januar, müssen die Nordhorner wieder nach Bremen reisen: Um 16.30 Uhr treten sie beim Tabellenfünften ATSV Habenhausen an. HSG Nordhorn II: Bartels, Breer; Terwolbeck (5), C. Poll, M. Poll (5), Loepke (6/4), Lammering (5), Hombrink (5), Baals (2), de Boer (3), Wilbers (1), Vette (1).
|
|
|
|
|
|
gn-online, 14.01.2011, Vorbericht Das Ziel: Spitzenreiter der zweiten TabellenhälfteHSG Nordhorn II und ihr morgiger Gegner Grambke streiten um den siebten Tabellenplatzhow Nordhorn. Beide Mannschaften haben im bisherigen Verlauf der Oberligasaison fünf Mal gewonnen, sechs Mal verloren und genau ein Mal unentschieden gespielt. Die HSG Nordhorn II und der SV Grambke/Oslebshausen belegen vor dem letzten Spieltag der Hinrunde in der 14er-Staffel die Plätze sieben und acht, die HSG-Handballer stehen nur auf Grund des leicht besseren Torverhältnisses vorne. „Es geht um die Tabellenführung der zweiten Hälfte“, sagt Nordhorns Trainer Ralf Lucas vor dem Gastspiel seiner Truppe morgen (19 Uhr) beim so erstaunlich ähnlichen Tabellennachbarn in Bremen. Weil man sich für die Spitzenposition der unteren Tabellenhälfte aber nichts kaufen kann, schaut Lucas lieber nach unten: „Es ist natürlich vor allem ein Vier-Punkte-Spiel gegen den Abstieg“, betont er, „beide Mannschaften sind nur sechs Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.“ Und es geht für Rouven Loepke und Co. morgen in Grambke auch darum, im ersten Spiel nach der Winterpause an eine Tradition der Vorsaison anzuknüpfen: Ebenso wie in der laufenden Spielzeit hatte die HSG-Zweite in der Saison 2009/10 bis Weihnachten keinen einzigen Punkt auswärts geholt, danach aber immerhin zwei Siege eingefahren. „Wegen mir können wir damit schon in Grambke beginnen“, sagt Lucas. Auch wenn die zuletzt erkrankten Leistungsträger Alex Terwolbeck und Matthias Poll am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen sind und damit in Bremen nur die beiden Torhüter Remko Bezoen und Torben Koning fehlen, erwartet Lucas eine ziemlich schwere Aufgabe. „Grambke spielt sehr intensiv und hart“, weiß der HSG-Coach. Vor allem auf den bulligen Kreisläufer Matthias Ruckh muss sich der junge Nordhorner Innenblock einstellen. „Er bildet mit Nils Zittlosen die Achse des Spiels“, betont ucas. Allerdings müssen die Bremer den Abgang von Florian Rojahn verkraften, den es in der Winterpause zum Ligakonkurrenten nach Bremervörde zog.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 07.01.2011 HSG II testet heute gegen Zwartemeerhow Nordhorn. Die kurze Winterpause endet für die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II zwar erst am 15. Januar mit einem Auswärtsspiel in Grambke, die Mannschaft steckt aber schon längst wieder im Training. Und heute Abend (19 Uhr) trifft die HSG-Reserve in einem Vorbereitungsspiel im heimischen Euregium auf den niederländischen Ehrendivisionär Hurry Up Zwartemeer. Trainer Ralf Lucas kann in dem Vergleich voraussichtlich auch auf Mittelmann Alex Terwolbeck und Torwart Remko Bezoen zurückgreifen, obwohl beide zuletzt wegen eines grippalen Infekts mit dem Training ausgesetzt hatten. Dennoch konnte sich Lucas diese Woche über eine ungewöhnlich große Beteiligung an den Übungseinheiten freuen: Weil die Zweitliga-Truppe erst am Mittwoch die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil aufnimmt, können sich die Talente mit Doppelspielrecht derzeit ganz auf die Oberliga-Mannschaft konzentrieren. „Es ist sehr angenehm, wir können derzeit richtig gut trainieren“, strahlt der Coach. Der Tabellenvierte der niederländischen Liga muss heute auf die U21-Nationalspieler Ronald Suelmann und Nick Masmeijer verzichten, die die WM-Qualifikation spielen (siehe nebenstehenden Bericht). Dennoch erwartet Lucas einen spielstarken Gegner; für Hurry Up ist die heutige Partie die Generalprobe für das Punktspiel gegen den Tabellenführer KRAS/Volendam am kommenden Donnerstag.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 17.12.2010Das erste Derby seit mehr als zehn JahrenHSG-Reserve erwartet den Grafschafter Rivalen Neuenhaus-Uelsen zum Duell um Oberliga-Punktefh Nordhorn. Die letzten Derbys zwischen der HSG Nordhorn II und der SG Neuenhaus-Uelsen sind schon mehr als zehn Jahre her. Doch als beide Klubs in der Saison 1999/2000 das letzte Mal in der Oberliga Nordsee miteinander die Klingen kreuzten, waren auf beiden Seiten schon einige dabei, die auch morgen, Sonnabend (19.30 Uhr, Euregium), bei dem prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell zu den Protagonisten zählen.
Bei den Gastgebern war Trainer Ralf Lucas im November 1999 noch aktiv auf dem Feld dabei, als die HSG-Reserve im Hinspiel in Neuenhaus auch dank zwei Toren des Kreisläufers mit 26:24 ihre Position als unbesiegter Spitzenreiter festigte. Und im Rückspiel im März in Nordhorn fiel der Sieg mit 31:23 noch deutlicher aus und war einer der Meilensteine des damals von Axel Mensing und Andreas Witte gecoachten Bundesliga-Unterbaus auf dem Weg in die Regionalliga. Bei der SG ist von der damaligen Formation noch Torhüter Rainer Hüsken dabei, der mit 35 Jahren mittlerweile der Senior des Teams ist. Und als Trainer hatte Gerd Tharner das Sagen, der auch heute als Sportlicher Leiter Spielertrainer Dennis Leissink von der Bank unterstützt. Einer, der in beiden Partien vor mehr als zehn Jahren als Torschütze für die SG in Erscheinung trat, hat mittlerweile die Seiten gewechselt: Geert Vette hat bei der HSG-Reserve Aufgaben im Umfeld übernommen und schlüpft nur noch bei personellen Engpässen ins Trikot. Dass über die Jahre Spieler wie Raimondas Valuckas, Martin Lochner, Toralf Stempowski, Jens Luttermoser oder aktuell Leissink in beiden Klubs aktiv waren, hat die nachbarschaftliche Rivalität weiter befeuert. In einem Punkt ist Lucas mit dem SG-Duo Tharner/Leissink denn auch absolut einig: „Das ist kein normales Spiel.“
Doch trotz der Nähe und Konkurrenz pflegen beide Seiten einen freundschaftlichen Kontakt. Und Lucas’ Wunschvorstellung eines perfekten Handballabends nach dem letzten Spiel des Jahres sieht so aus: „Hinterher würden wir mit Zuschauern und dem Gegner gerne bei Glühwein und Würstchen ein bisschen feiern“, sagt der HSG-Trainer, fügt aber sogleich an: „Natürlich als Sieger.“ Denn es steht einiges auf dem Spiel, wenn der Tabellenneunte (9:13 Punkte) den sieglosen Tabellenletzten (2:20) empfängt: „Es geht ums Überleben in der Oberliga“, sagt Lucas, dessen Team als Favorit in die Partie geht. Doch gerade da sieht der HSG-Trainer eine Gefahr: „Ich warne davor, Neuenhaus zu unterschätzen. Gerade in einem Derby werden die Karten ganz, ganz neu gemischt.“
Doch auch die Neuenhauser geraten immer mehr unter Druck, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Und da wäre das Derby für den Aufsteiger eine prima Gelegenheit, den Anschluss ans untere Tabellen-Mittelfeld herzustellen. Doch als letzte Chance will Leissink das Grafschafter Duell nicht verstanden wissen: „Es ist nicht so, dass bei einer Niederlage in Nordhorn alles vorbei ist“, sagt der Spielertrainer, „dafür ist es noch zu früh.“
Für gewöhnlich informieren sich Lucas und Leissink schon mal gegenseitig über die Gegner und tauchen DVDs aus; doch vor dem direkten Vergleich herrscht natürlich Funkstille. Doch große Geheimnisse gibt es sowieso nicht, dafür kennen sich die Teams einfach zu gut. „Wir müssen vor allem auf Rouven Loepke aufpassen“, weiß Tharner um die Gefahr, die vom besten Torschützen der Gastgeber ausgeht. „Es geht darum, Dennis auszuschalten“, weiß auch Lucas, wo er den Hebel ansetzen muss; und da gilt es, den Spielertrainer als zentrale Schaltstelle im SG-Spiel nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Der freut sich dennoch auf das Wiedersehen mit vielen Weggefährten an früherer Wirkungsstätte. Und einen Vorteil bietet die Partie im Euregium auf jeden Fall: „Es ist das einzige Auswärtsspiel, zum dem ich mit dem Fahrrand fahren kann“, sagt Leissink.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 13.12.2010Erst geschockt, dann nicht mehr zu haltenHSG 35:27 gegen WilhelmshavenMit Rouven Loepke fiel der erfolgreichste Nordhorner Torjäger kurzfristig aus. Da schwang sich Florian Lammering mit zwölf Toren zum besten Werfer auf. gn Nordhorn. Wichtiger Sieg für die HSG Nordhorn II: Die Zweitliga-Reserve besiegte gestern Abend die HSG Wilhelmshaven auch in dieser Höhe verdient mit 35:27 (18:14) und verbesserte sich dank ihrer guten Torbilanz (+5) mit 9:13 Punkten auf Platz 9, gefolgt von den am Wochenende ebenfalls siegreichen Teams vom VfL Fredenbeck II und TV Schiffdorf (beide 9:15).
Doch erst einmal musste die Mannschaft von Trainer Ralf Lucas einen Schock verdauen: Mit Rouven Loepke fiel der wichtigste Torjäger kurzfristig erkrankt aus, der auch in der Abwehr nur schwer zu ersetzen ist. Da auch Luca de Boer (gesperrt) fehlte, stellte Lucas die gewohnte 6:0-Deckung auf die 5:1-Formation um, stellte Alex Terwolbeck für den gefährlichen Wilhelmshavener Rückraumschützen Andrej Staszewski ab. Folge: Die Nordhorner benötigten einige Minuten, ums ins Spiel zu kommen, gerieten mit 3:7 (12.) in Rückstand. Doch dann fanden die Gastgeber immer besser in die Partie und hätten zur Pause sogar höher als 18:14 führen können.
Den erwarteten Sturmlauf der Wilhelmshavener nach dem Wechsel dämmten die Nordhorner problemlos ein. Sie bauten ihre Führung auf 26:19 (40.) aus und bei 34:24 (50.) hatten sie ihren größten Vorsprung erreicht. Lucas nutzte die Gelegenheit, allen Akteuren Spielpraxis zu vermitteln und zu seinen erfreulichsten Erkenntnissen gehörte, dass die A-Jugendlichen sich nahtlos einfügten und ihre Aufgaben zuverlässig erfüllten.
Aus einer geschlossen starken Mannschaftsleistung hob Lucas einige Akteure noch hervor. Torhüter Dennis Bartels war mit seinen Paraden ein hervorragender Rückhalt, bis er nach 45 Minuten den Platz zwischen den Pfosten für Remko Bezoen räumte. Linksaußen Florian Lammering glänzte mit zwölf Toren (davon drei Siebenmeter), vollstreckte sicher bei Gegenstößen und traf sogar aus dem Rückraum. Marko Baals überzeugte bei neun Toren aus dem rechten Rückraum mit einer Quote von hundert Prozent. Und Christoph Poll sprang erfolgreich für Hannes Hombrink ein, der einen Schlag ins Gesicht erhalten hatte und ab der 25. Minute nicht mehr zur Verfügung stand.
„Jetzt freuen wir uns aufs Derby“, nahm Lucas die letzte Aufgabe des Jahres ins Visier: Am kommenden Sonnabend kommt es zum Duell gegen die SG Neuenhaus-Uelsen (19.30 Uhr, Euregium).
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 10.12.2010Ein richtungweisendes DuellFür die HSG II geht es gegen Wilhelmshaven um den Anschluss ans MittelfeldDie Nordhorner Zweitliga-Reserve muss vor allem die Torjäger Kozul und Staszewski in den Griff bekommen. Problem: Mit Matthias Poll droht ein wichtiger Abwehrspieler auszufallen.  fh Nordhorn. Die HSG Nordhorn II steht vor einem ganz entscheidenden Spiel: Im Duell zweier Tabellennachbarn der Handball-Oberliga benötigt der Tabellenneunte (7:13 Punkte) gegen die direkt vor ihm rangierende HSG Wilhelmshaven (10:12) einen Sieg, um den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Allerdings: Beide Teams gehen am Sonntag (17 Uhr, alte Kreissporthalle) unter ganz verschiedenen Vorzeichen in dieses Duell. Während die Gastgeber von den vergangenen sechs Spielen nur eines gewonnen haben, sind die Wilhelmshavener seit drei Spielen ungeschlagen (1 Sieg, 2 Unentschieden).
Einen der entscheidenden Akteure beim Gegner kennen vor allem jene Nordhorner, die auch regelmäßig bei der Zweitliga-Mannschaft dabei sind. Andrej Staszewski gehörte vergangene Saison noch zum Kader des Wilhelmshavener HV. Beim 33:25-Sieg vergangene Woche gegen die HSG Schwanewede-Neuenkirchen war er mit sieben Toren bester Werfer seines Teams. Bislang 65 Saisontore weisen den 23-Jährigen als zweitbesten Torjäger der Gäste auf, nur sein Rückraum-Kollege Matej Kozul (74) hat noch häufiger getroffen. Damit wird das Duo in der Statistik des Handball-Internetportals „zweitewelle.de“ unter den besten zehn Torjägern geführt.
„Es wird ganz viel davon abhängen, wie wir die Beiden in den Griff bekommen“, sagt Lucas, „alles steht und fällt mal wieder mit einer guten Abwehr.“ Da ist es nicht ausgeschlossen, dass Lucas auch auf dem Feld mit zupackt, vor allem wenn der an Grippe erkrankte Matthias Poll ausfallen sollte. „Das Trikot mit der Nr. 15 in meiner Größe ist immer in der Tasche“, sagt Lukas, der ohne Poll Probleme bekäme, den Innenblock zu besetzen, da Luca de Boer (gesperrt) als Partner von Max Wilbers im Zentrum der 6:0-Deckung ebenfalls ausfällt. Dafür kann Lucas auf jeden Fall wieder mit Christian Wenderoth und Geert Vette planen, die die Zweitliga-Reserve mit ihrer Routine bereichern sollen.
Die Vorgabe ist klar: „In den Heimspielen gegen Mannschaften aus dem Tabellen-Mittelfeld müssen wir gewinnen“, sagt Lucas, der mit Blick auf das letzte Spiel des Jahres eine Woche später gegen den Rivalen SG Neuenhaus-Uelsen klarstellt: „Die beiden nächsten Spiele sind sehr wichtig; wenn wir da punkten, ist ein großer Sprung drin.“
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 06.12.201031:38 – HSG II in Achim unter Wert geschlagenTabellenführer siegt etwas zu hochgn Achim. In einem Handballspiel auf hohem Niveau ist der Oberligist HSG Nordhorn II beim Tabellenführer SG Achim/Baden unter Wert geschlagen worden. Die Truppe von Trainer Ralf Lucas verlor auch deshalbmit 31:38 (15:19), weil sie sich vor und nach der Pause eine Schwächephase leistete. „Der Sieg für Achim ist zwar verdient“, bilanzierte Lucas, „aber das hohe Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Wir waren ständig dran.“ Die Nordhorner hielt von der ersten Minute an mit dem Spitzenreiter mit. Erst beim Stand von 15:15 in der 23. Minute unterliefen der HSG-Reserve einige Fehler, die die gastgebende Spielgemeinschaft sofort gnadenlos ausnutzte. Bis zur Pause zogen die Achimer auf 19:15 davon – und machten nach Wiederbeginn genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die ersten zehn Minuten in Durchgang zwei verloren die Nordhorner mit 4:7, die Anzeigetafel in der Sporthalle des Achimer Gymnasium wies einen beruhigenden 26:19-Vorsprung für die Heimmannschaft aus. Beim jungen HSG-Team machte sich das Fehlen des gesperrten Luca de Boer am Kreis bemerkbar, außerdem schied Spielmacher Alex Terwolbeck zur Pause verletzt aus. Überhaupt musste HSG-Coach Lucas am Sonnabend notgedrungen einige Positionen umbesetzen. So spielte der etatmäßige Linksaußen Florian Lammering im linken Rückraum und löste diese Aufgabe mit sieben Treffern stark. Über Außen griff Christian Smemann an und warf drei Tore. Die HSG steckte in der zweiten Halbzeit nicht auf, verkürzte auch dank Rouven Loepke, der viel Verantwortung übernahm, und dem starken Keeper Dennis Bartels noch einmal auf 30:34 (50.). In der Schlussphase erhöhten die Nordhorner das Risiko. Ohne Erfolg: Die routinierten Gastgeber konnten sich wieder absetzen. HSG Nordhorn II: Bartels, Koning; Terwolbeck (2), C. Poll, M.Poll (4), Loepke (8), Lammering (7), Hombrink (4), Frieman, Baals (3), Smemann (3), M. Wilbers, C. Wenderoth.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 03.12.2010HSG II: Wenderoth hilft ausOberligist setzt beim Tabellenführer Achim auf Routine how Nordhorn. Wenn die unglückliche Niederlage der HSG Nordhorn II am vergangenen Wochenende in Schwanewede dem Trainer Ralf Lucas eines aufgezeigt hat, dann dies: Sein junges Handballteam ist stark genug für die Oberliga, in manchen Situationen fehlt es aber an Routine und Abgebrühtheit. Und so ging ein Spiel, das die Nordhorner Zweitliga-Reserve über nahezu 55 Minuten dominiert hat, auf Grund einiger unglücklicher Spielszenen und Schiedsrichter-Entscheidungungen mit 34:35 verloren. Morgen, Sonnabend, steht um 19 Uhr das Auswärtsspiel beim Tabellenführer SG Achim/Baden an. Dort soll nun einer seine Erfahrung ausspielen, der eigentlich schon seinen Rücktritt erklärt hatte: Christian Wenderoth (Foto).
HSG-Trainer Lucas hat den 39 Jahre alten Linksaußen zunächst für das Achim-Spiel reaktivieren können. „Schön, dass er dabei ist. Wir können seine Routine gut gebrauchen, und er kann uns am Kreis entlasten“, sagt der Coach. Dort treten in den drei Pflichtspielen im Dezember deshalb Probleme auf, weil Luca de Boer nach den Vorkommnissen in Schwanewede vom Staffelleiter für vier Wochen gesperrt wurde (siehe „HSG intern“ auf dieser Seite). Zunächst einmal wird Max Wilbers die Position am Kreis einnehmen. Der 20-Jährige war bislang vor allem in der Abwehr zum Einsatz gekommen.
Ralf Lucas stehen morgen in Achim neben Luca de Boer auch Luca Wilbers (schulische Verpflichtung) und Henning Riesner nicht zur verfügung. Riesner ist in die dritte Mannschaft der HSG gewechselt, um mehr Spielanteile zu bekommen. Aber auch in kompletter Besetzung wären morgen Abend die Rollen klar verteilt. „Wir sind krasser Außenseiter“, sagt Lucas, „aber total chancenlos sind wir nicht.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 29.11.2010HSG II rettet Vorsprung nicht ins Ziel34:35 in SchwanewedeRund 50 Minuten lang dominierten die Nordhorner Oberliga-Handballer die Partie beim Tabellenvorletzten. In Unterzahl gaben sie einen verdienten Sieg aber noch aus den Händen. Die HSG rutscht auf den neunten Tabellenplatz ab. how Schwanewede. Die Handballer der HSG Nordhorn II haben gestern Abend bei der HSG Schwanewede-Neuenkirchen nahtlos an die gute Leistung der Vorwoche angeknüpft und über weite Strecken in Abwehr und Angriff überzeugt. Dass sie am Ende mit 34:35 (20:17) knapp verloren, war nach Ansicht von Trainer Ralf Lucas dem Umstand geschuldet, in der Schlussphase ständig in Unterzahl spielen zu müssen. Die Nordhorner kassierten insgesamt 20 Strafminuten (davon allein zehn in der letzten Viertelstunde), die Gastgeber im gesamten Spiel fünf Zwei-Minuten-Strafen.
Die Nordhorner drückten dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Schnell lagen Regisseur Alex Terwolbeck und Co. mit 7:3 vorne. Die HSG spielte vor 250 lautstarken Zuschauern in der Halle ihre Angriffe geduldig aus, während die Abwehr vorbildlich zupackte. Auch eine kurze Schwächephase, die die Schwaneweder zum zwischenzeitlichen 11:11-Ausgleich nutzten, brachte das Lucas-Team nicht aus der Ruhe: Bis zur Pause zogen die Nordhorner verdient auf 20:17 davon. „Wir waren spielerisch besser als der Gegner“, freute sich Lucas.
Die Szenerie änderte sich auch im zweiten Durchgang zunächst nicht. Die Nordhorner dominierten das Geschehen, zumal alle Spieler eine durchweg gute Leistung zeigten. Die Folge: Die HSG führte in der 45. Minute mit 32:27. „Es bestand eigentlich nie die Gefahr, dass Schwanewede noch einmal herankommt“, sagte Trainer Lucas – zumal Keeper Remko Bezoen in der zweiten Halbzeit ebenso stark hielt wie zuvor Dennis Bartels.
Umso erstaunlicher, dass die schon abgeschlagene Handball-Spielgemeinschaft aus Schwanewede und Neuenkirchen die Partie doch noch drehen konnte. In der 50. Minute führte Nordhorn mit 34:31, musste dann aber knapp 1:50 Minuten lang gleich in doppelter Unterzahl spielen. Die Gastgeber schafften den Anschluss – und schöpften neuen Mut. Mit zwei weiteren Toren zogen sie am Gegner vorbei holten sich ihren dritten Saisonsieg.
Die HSG Nordhorn II rutschte auf den neunten Tabellenplatz ab, kann die nächsten Aufgaben nach der gestrigen Leistung aber mit Zuversicht angehen.
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (8), C. Poll (1), M. Poll (2), Loepke (12/3), Lammering (5/3), Hombrink (4), Frieman, L. Wilbers, Baals, de Boer (2), Smemann, M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 26.11.2010Schwanewede ist sogar für Lucas Neuland HSG Nordhorn II tritt Sonntag beim Oberliga-Aufsteiger anhow Nordhorn. Ralf Lucas hat in seiner Zeit als aktiver Handballer und auch danach als Trainer schon viele Hallen und Gegner erlebt. Am Sonntag betritt der 38-Jährige aber Neuland: „In Schwanewede bin ich noch nie gewesen“, sagt der Trainer des Oberligisten HSG Nordhorn II vor dem Auftritt beim Aufsteiger HSG Schwanewede-Neuenkirchen in der Sporthalle der Heideschule (17.45 Uhr). Und auch die Spieler des Tabellenvorletzten sind ihm nicht sehr geläufig, denn Schwanewede greift in erster Linie auf die Talente der funktionierenden Nachwuchs-Abteilung zurück. „Sie haben einige junge Spieler im Kader, die viel über den Gegenstoß kommen.“
Eine junge Truppe und viel Tempo im Spiel – diese Merkmale treffen auch auf die Nordhorner HSG zu. Zuletzt zeigte die Mannschaft von Lucas endlich wieder einmal eine richtig starke Vorstellung und überrollte Fredenbeck mit 42:27. „Jetzt müssen wir versuchen, diese Leistung zu stablisieren“, sagt Lucas. Auch am Sonntag wollen die Nordhorner aus einer sicheren Abwehr heraus ihre schnellen Angriffe starten. „Wenn wir hinten robust stehen, haben wir gute Chancen auf einen Sieg“, sagt Lucas – egal wie die Halle aussieht.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 22.11.2010Mit überzeugender Vorstellung zum KantersiegHandball-Oberligist HSG Nordhorn II setzt sich mit 42:27 gegen VfL Fredenbeck II durch gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II haben gegen die Zweitvertretung des VfL Fredenbeck einen 42:27 (21:10)-Kantersieg eingefahren. Das Team von Trainer Ralf Lucas bestimmte von Beginn an das Geschehen und setzte sich nach einem 2:2-Gleichstand kontinuierlich ab – über 5:2, 10:5 und 14:6 erarbeiteten sich die Gastgeber eine 21:10-Halbzeitführung.
Die HSG II agierte mit großer Konzentration und Motivation; in der Abwehr wurden die Fehler der vorangegangenen Spiele abgestetellt. Das Team eroberte sich viele Bälle und kam über die zweite Welle und die schnelle Mitte zu Torerfolgen. Bei den Nordhornern überzeugten zudem beide Torhüter: Dennis Bartels spielte im ersten Durchgang, Remko Bezoen im zweiten.
Im zweiten Durchgang steckten die Fredenbecker angesichts des klaren Rückstandes frühzeitig auf. Die HSG Nordhorn II hingegen zog ihre Linie konsequent durch und so führte auch ein Durchwechseln nicht zu Qualitätsverlust. Die Nachwuchskräfte wie A-Jugendspieler Lucas Wilbers fügten sich sehr gut ein. Angeführt wurde das HSG-Team vom überragenden Matthias Poll. Er übernahm Verantwortung, erzielte wichtige Treffer und trug sich insgesamt sieben Mal in die Torschützenliste ein. Mit überzeugendem Kombinationsspiel, kaum technischen Fehlern und einer geschlossenen Teamleistung zeigten die Nordhorner in dieser Partie einen Klassenunterschied auf.
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (4), C. Poll (1), M. Poll (7), Loepke (7/3), Lammering (4), Hombrink (5), L. Wilbers (3), Baals (2), de Boer (7), M. Wilbers (1), Smemann (1), Riesner.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 19.11.2010„Müssen den Spielwitz wiederfinden“HSG Nordhorn II empfängt am Sonnabend den VfL Fredenbeck II ml Nordhorn. Wenn die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II am morgigen Sonnabend (17 Uhr, Kreissportzentrum) den VfL Fredenbeck II empfangen, dann treffen die Gastgeber nach Ansicht ihres Trainers Ralf Lucas auf einen Kontrahenten, der sich mit seinem Team auf Augenhöhe bewegt. Nach zuletzt zwei Niederlagen sagt der HSG-Coach: „Wir müssen uns verstärkt ans Konzept, an vorgegebene Abläufe halten.“ Und er fügt hinzu: „Wir müssen den Spielwitz wiederfinden und Fredenbeck bespielen.“
Die Vorbereitung auf den Vergleich mit der Zweitvertretung des Drittligisten verlief für die Nordhorner allerdings nicht optimal. Hintergrund: Weil einige seiner Spieler unter der Woche Vor-Klausuren für das Abitur schrieben, ließ die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig. Immerhin haben die Grafschafter nicht mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Zwar konnte Rouven Loepke am Mittwoch auf Grund von Fußbeschwerden nicht trainieren, Lucas geht jedoch davon aus, dass diese Probleme bis zum Spiel behoben sind.
Die Fredenbecker sind als Zweitvertretung eines höherklassigen Teams die viel zitierte „Wundertüte“: Sie haben Spieler, die in der ersten und zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen, sodass es für Lucas schwer ist, sein Team auf den Gegner einzustellen. Immerhin weiß der Nordhorner Coach, dass die Gäste weniger über Einzelkönner, sondern vielmehr als Team zum Erfolg kommen. Die HSG II setzt im Streben nach dem dritten Saisonsieg auch auf die Unterstützung der Zuschauer, die sie für die letzte Heimniederlage entschädigen will.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 15.11.2010HSG-Reserve trotz Niederlage im AufwärtstrendNordhorn unterliegt Bissendorf 18:24fh Bissendorf. Handball-Oberligist HSG Nordhorn II kassierte beim TV Bissendorf-Holte mit 18:24 (7:10) eine Niederlage, die Trainer Ralf Lucas als „leider verdient“ einstufte. Dennoch war der Übungsleiter mit seinem Team, das nun seit drei Spielen ohne Sieg ist, nicht unzufrieden. „In der Abwehr war das gegenüber der Niederlage gegen Cloppenburg ein Schritt nach vorne“, berichtete Lucas, der außer Torhüter Dennis Bartels auch Matthias Poll hervor hob, der sich nach seiner krankheitsbedingten langen Pause immer mehr zum Fixpunkt der Defensive entwickelt. Im Angriff wusste Florian Lammering zu überzeugen; der Linksaußen zeigte sich im Abschluss sicher und war mit fünf Toren bester Werfer seines Teams.
Der Knackpunkt der Partie war die gute Deckungsarbeit der Gastgeber, die zudem von der Begeisterung der etwa 300 Zuschauer getragen wurden. Die HSG fand zunächst sehr gut in die Partie und führte 5:3 (13.). Dann allerdings tat sich die Offensive gegen die aggressive Bissendorfer Deckung immer schwerer. Zwar gelang es weiter, die Lücken zu nutzen und Mitspieler in freie Wurfpositionen zu bringen, doch zu oft blieben die Chancen ungenutzt. „Da haben wir uns verunsichern lassen“, sagte Lucas. Folge: Von 4:6 marschierten die Gastgeber bis zur Pause auf 10:7 davon.
Nach dem Wechsel kam für die HSG erschwerend hinzu, dass sie ab der 33. Minute bereits ohne Luca de Boer auskommen musste. Der Kreisläufer, der wichtiger Bestandteil der 6:0-Deckung ist, musste nach der dritten Zeitstrafe das Feld verlassen. Die Bissendorfer bauten ihren Vorsprung in der Folgezeit auf bis zu sechs Tore aus, zogen von 14:11 auf 20:14 (52.) davon. Die Nordhorner schöpften alle Mittel aus, die drohende Niederlage abzuwenden. Doch auch eine 4:2-Deckung führte nicht mehr dazu, das Spiel in der Schlussphase noch zu wenden. „Die positiven Ansätze nehmen wir mit“, sagte Lucas, „und nächste Woche gegen Fredenbeck II sieht schon wieder alles ganz anders aus.“
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (3), C. Poll, M. Poll (2), Loepke (3), Lamering (5), Hombrink (2), L. Wilbers (1), Baals, de Boer, Smemann (1), M. Wilbers (1), Vette.
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 01.11.2010Starken Angriff der Gäste nicht in Griff bekommen31:37-Heimspielniederlage für HSG II  gn Nordhorn. Die Oberliga-Handballer der HSG kassierten am Sonnabend vor eigenem Publikum eine deutliche 31:37 (14:20)-Niederlage gegen den TV Cloppenburg. Die Nordhorner mussten sich dabei der größeren Routine der Gäste beugen. Trainer Ralf Lucas war dennoch nicht enttäuscht: „Nach fünf tollen Spielen muss man der jungen Mannschaft auch einmal eine schwächere Leistung zugestehen.“
Die Partie begann ausgeglichen (8:9/10.). Deckungsschwierigkeiten auf beiden Seiten führten zu vielen Toren. Über einen 11:11-Zwischenstand setzte sich der TV Cloppenburg bis zur Pause kontinuierlich mit sechs Toren ab. Die HSG-Abwehr bekam den starken Angriff der Gäste nicht mehr in den Griff. Die Hausherren waren in der Abwehr zunehmend verunsichert. Das übertrug sich auch auf den Angriff. Er verlor den Faden und schloss die Angriffe teilweise zu hektisch und zu schnell ab. Zudem produzierten die Angreifer immer wieder technische Fehler. Die Cloppenburger warfen schließlich ihre ganze Routine in die Waagschale und nutzten die HSG-Schwächen gnadenlos aus.
In der zweiten Halbzeit verwaltete der TV Cloppenburg geschickt die Führung. Die Gäste ließen sich auch von Umstellungen der HSG-Abwehr nicht beeindrucken. Weder die 4:2-Formation noch eine offene Manndeckung führten auf Seiten des Lucas-Teams zum Erfolg. Lediglich in der 48. Minute, als die HSG auf vier Tore heran kam, keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber dem Gegner gelang es erneut, sich abzusetzen und den Abstand bis zum Schlusspfiff wieder auf sechs Treffer zu vergrößern.
Außer Marco Baals (Bild) und Florian Lammering erreichte am Sonnabend bei der HSG II kein Spieler Normalform. „Wir müssen die Erkenntnis aus dem Spiel für die Zukunft nutzen“, meinte Trainer Lucas nach der Partie.
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen, Terwolbeck (5), C. Poll, Loepke (5), Lammering (6), Hombrink, L. Wilbers, Baals (7), de Boer (7), Riesner, M. Wilbers, Smemann (1).
|
|
|
|
|
|
gn-online.de, 29.10.2010Die HSG-Profis als SparringspartnerHandball-Oberligist bereitet sich auf den TV Cloppenburg ganz speziell vor how Nordhorn. Drei Wochen ist es morgen her, dass die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II ihr letztes Punktspiel bestritten. Eine lange Zeit, die Trainer Ralf Lucas bis zum morgigen Heimspiel gegen den TV Cloppenburg (19.30 Uhr, Kreissporthalle) überbrücken musste. Um sein Team gegen den starken Tabellenvierten wieder in Wettkampfstimmung zu bringen, nutzte das Trainerteam die Pflichtspielpause der ersten Mannschaft: Die HSG-Profis Matthias Struck, Nils Meyer und Einar Ingi Hrafnsson dienten im gemeinsamen Training als Sparringspartner und simulierten das gefährliche Cloppenburger Angriffs-Dreieck.
Dem isländischen Kreisläufer Hrafnsson kam dabei die Rolle von Jürgen Erdmann zu. Diesen schätzt Ralf Lucas gleich einmal als den „besten Kreisläufer der Oberliga“ ein. Vor allem das Zusammenspiel mit dem groß gewachsenen Halblinken Patrick Schlömer (im Nordhorner Training gespielt von Nils Meyer) funktioniert prächtig. „Mit den beiden Cloppenburger hatten wir schon letzten Jahr unsere Probleme“, erinnert sich Lucas. Dritter Eckpfeiler der TVC-Offensive ist Alexander Niehaus. „Gegen dieses Trio konnten wir ganz gut den Ernstfall üben. Das Niveau im Training war schon sehr hoch“, sagt Lucas. Der Coach hatte diese Woche die gemeinsamen Übungseinheiten der ersten und zweiten HSG-Mannschaft geleitet, weil Zweitliga-Coach Heiner Bültmann diese Woche an einem Lehrgang in Stuttgart teilnimmt.
Ob Lucas für das morgige Heimspiel mit dem kompletten Kader planen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Torwart Dennis Bartels hat nach Magen-Darm-Infekt und Rückenverletzung erst gestern Abend erstmals wieder trainiert. Falls es nicht geht, wird Torben Koning mit Remko Bezoen das Gespann im Tor bilden.
In Bremervörde haben die Cloppenburger zuletzt nur 23 Tore geworfen, dafür aber 37 Gegentreffer kassiert. Diese überraschende Packung passte Ralf Lucas aber gar nicht: „Sie werden jetzt natürlich auf Wiedergutmachung aus sein.“ Lucas ist aber zuversichtlich, dass es seinem jungen Team mit der Unterstützung möglichst vier Zuschauer gelingt, die Partie spannend zu halten – und vielleicht sogar den dritten Heimsieg der Saison einzufahren.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 11.10.2010HSG II holt sich noch einen Punkt31:31 gegen TSV Bremervörde – Rouven Loepke trifft kurz vor Schluss db nordhorn. Die HSG Nordhorn II hat in der Handball-Oberliga der Männer ein 31:31 (17:14) gegen den TSV Bremervörde erreicht. In den 60 Spielminuten wechselten sich bei den Nordhornern sehr gute und sehr schlechte Phasen regelmäßig ab. Am Ende stand aber wenigstens ein Punktgewinn, weil Rouven Loepke 17 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte.
„Es war ein Spiel auf hohem Niveau“, freute sich HSG-Trainer Ralf Lucas. „Was noch fehlt, ist, dass meine Mannschaft das Niveau auch über längere Zeit hält. Aber das ist normal bei einem jungen Team“, fügte der Übungsleiter hinzu.
Die Nordhorner begannen das Duell mit einer starken Phase und führten nach zehn Minuten mit 5:1. Danach wurde Bremervörde deutlich stärker und drehte das Spiel, weil die HSG sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Fehler machte. In der 23. Minute hatten sich die Gäste einen 14:11-Vorsprung herausgearbeitet. „Und dann kamen sieben ganz starke Minuten“, sagte HSG-Trainer Lucas. Bis zur Pause warfen sich die Gastgeber mit sechs Toren in Folge einen 17:14-Vorsprung heraus.
Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst gut für die Hausherren aus, doch der Einbruch erfolgte zwischen der 40. und 50. Spielminute. „Vorne haben wir die Bälle verschenkt und hinten war die Abwehr löchrig“, sagte Lucas zu der Phase, in der Bremervörde aus einem 19:25-Rückstand einen 29:25-Vorsprung machte. „Diese zehn Minuten waren katastrophal“, meinte der HSG-Trainer. In der Schlussphase bewies seine Mannschaft allerdings eine tolle Moral und Rouven Loepke traf mit drei Toren in Serie doch noch zum verdienten Unentschieden.
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (4), C. Poll, M. Poll (4), Loepke (11), Lammering (4), Hombrink (5), L. Wilbers, Baals, Riesner, de Boer (3), M. Wilbers, Vette.
|
|
|
|
|
|
(24.09.2010) Gegentreffer in letzter Sekunde Herren 2 verliert in Neerstedt unglücklich mit 31:32 (16:15) Eine bittere Niederlage musste gestern Abend die Oberliga-Vertretung der HSG Nordhorn 2 in Neerstedt hinnehemen. Dabei fiel der Siegtreffer der Gastgeber erst unmittelbar vor der Schlusssirene. Trotzdem hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Die junge Nordhorner Mannschaft hielt über das gesamte Spiel gut mit und lag zeitweise sogar in Führung. Beste Torschützen waren mit jeweils sieben Toren Alex Terwolbeck und Florian Lammering. Rueven Loepke erzielte sechs Treffer.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 20.09.2010class="text"> class="date">gn-online, 07.01.2011
gn-online, 24.09.2010HSG-Reserve weiß, wie es gegen Neerstedt gehtNicht nur der Testspielsieg stimmt Nordhorn zuversichtlich how Nordhorn. Wenn die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn heute Abend (20.30 Uhr) beim TV Neerstedt antreten, sind die Rollen klar verteilt – zumindest für HSG-Trainer Ralf Lucas. „Die Neerstedter sind der klare Favorit“, betont er, „sie haben letzte Saison noch in der Regionalliga gespielt, und sie spielen in eigener Halle, wo eigentlich immer viel los ist.“ Dass die Truppe um Spielmacher Alex Terwolbeck heute Nachmittag dennoch zuversichtlich nach Neerstedt aufbricht, geschieht nicht ohne Grund.
Da ist zum Beispiel das Testspiel beim Turnier im niederländischen Zwartemeer. Die HSG-Reserve gewann gegen Neerstedt deutlich mit 24:15. „Natürlich war es nur ein Vorbereitungsspiel, und dem TVN fehlte ein Torwart“, sagt Lucas, „aber trotzdem haben wir gezeigt, dass wir gegen den Ex-Regionalligisten mithalten können.“ Auch danach hat die junge Nordhorner Mannschaft ihre Qualitäten mehrfach nachgewisen. „Wir spielen zurzeit einen ganz guten Handball“, lobt der Trainer die Vorstellung in den ersten drei Punktspielen der Saison.
Der dritte Sieg im vierten Spiel ist nach Ansicht von Lucas dann möglich, wenn seine Spieler heute Abend die Angriffe ruhig spielen und schnell auf Abwehr umschalten. „Neerstedt fährt aus einer starken Abwehr heraus gefährliche Gegenstöße“, weiß der HSG-Coach. Aber er hat auch ja noch die zuletzt starken Keeper Dennis Bartels und Remko Bezoen. „Um zu bestehen, müssen wir das Torwartspiel gewinnen“, fordert Lucas. Fehlen wird ihm heute Abend Hannes Hombrink, der erst am Sonnabend von einer Studienfahrt zurückkehrt.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 20.09.2010Bessere Kondition entscheidendJunge Oberliga-Truppe der HSG setzt sich mit 32:30 gegen TV Schiffdorf durchDie zweite Mannschaft der HSG Nordhorn hat in der Handball-Oberliga mit dem 32:30 (14:12)-Erfolg über den TV Schiffdorf im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg eingefahren. Die junge Truppe von Trainer Ralf Lucas profitierte dabei von der besseren Kondition.  gn Nordhorn. Die Begegnung war spannend und bis weit in die zweite Halbzeit hinein ausgeglichen. In der Anfangsphase wechselte die Führung bis zum 7:7 in der 13. Minute ständig. Dann setzten sich die Nordhorner auf 10:7 ab. Sie verpassten aber in dieser Phase des Spiels eine höhere Führung. So vergab der Angriff allein ein halbes Dutzend „Freie“. Nach 20 Minuten waren die beiden Teams noch immer gleichauf: 10:10. Bis zum Seitenwechsel wusste die HSG dann aber wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung spannend. Zumindest bis zur 45. Minute, als es 20:19 für die Hausherren hieß. Danach setzte sich der Nordhorner Oberligist dann kontinuierlich bis auf 32:27 in der 55. Minute ab – das war die Vorentscheidung. Trainer Ralf Lucas gab nun auch den jungen Spielern Gelegenheit, Oberliga-Luft zu schnuppern. Gegner TV Schiffdorf konnte bis zum Abpfiff lediglich noch Ergebniskorrektur betreiben.
Die beiden Mannschaften, die mit jeweils 2:2 Zählern als Tabellennachbarn in die Begegnung gegangen waren, lieferten sich ein gutes Oberliga-Spiel. Schiffdorf erwies sich als starkes Team und spielte in Nordhorn besser als erwartet.
HSG-Trainer Lucas war nach dem Abpfiff zufrieden: „Wir haben im Angriff eine gute Leistung geboten. Und in der zweiten Halbzeit wussten wir unsere bessere Kondition auszuspielen.“ Beeindruckend war am Sonnabend, dass sich die junge HSG-Truppe auch bei engem Spiel nie aus der Ruhe bringen ließ. Herausragend: Regisseur Alex Terwolbeck. Er übernimmt immer mehr Verantwortung und drückt dem HSG-Spiel seinen Stempel auf. Auffallend spielte auch Rouven Loepke als sicherer Schütze. Beeindruckend zudem der Auftritt des A-Jugendlichen Christian Smemann, der auf Linksaußen frech aufspielte und wichtige Treffer erzielte. Insgesamt überzeugte die HSG auch in der Abwehr .
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen, Terwolbeck (7), C. Poll (2), M. Poll, Loepke (11), Haverkamp, Hombrink, L. Wilbers, Baals (3), de Boer (4), Smemann (4), Riesner (1), M. Wilbers.
|
|
|
|
|
|
gn-online, 13.09.2010Gute Leistung bleibt ohne Lohngn Varel. In einem Spiel auf gehobenem Oberliga-Niveau haben die Handballer der HSG Nordhorn II bei der Zweitvertretung der HSG Varel eine 26:31 (15:14)-Niederlage kassiert. Während die Nordhorner spielerische Akzente setzten, trumpften die Gastgeber mit der individuellen Stärke einiger Spieler auf, die zum Kader der ersten Mannschaft gehören. Die Gäste führten nach 13 Minuten mit 8:5. Varel kam jedoch wieder heran, bis zur Pause wechselte die Torfolge. Die Partie war auch nach dem Wechsel zunächst ausgeglichen, dann allerdings blieben die Nordhorner zwischen der 40. und 50. Minute ohne Tor. Das Team von Trainer Ralf Lucas überzeugte weiter spielerisch, scheiterte aber mehrmals am starken Torhüter der Gastgeber. Varel setzte sich auf 26:21 ab, diesem Rückstand liefen die Nordhorner hinterher. Am Ende fehlte der HSG für eine Wende die Kraft, zumal einige Akteure krankheitsbedingt geschwächt waren. „Mit der spielerischen Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns durch Fehler im Abschluss um die Lorbeeren gebracht“, sagte HSG-Trainer Lucas, der eine Punkteteilung in dieser Partie als gerecht empfunden hätte.
HSG Nordhorn II: Breer, Bartels; C. Poll (1), M. Poll (1), Loepke (3), Terwolbeck (3), Lammering (6), Hombrink (1), L. Wilbers, Riesner (1), de Boer (5), Baals (4), M. Wilbers, Vette (1).
|
|
|
|
|
|
gn-online, 10.09.2010Selbstbewusst, aber nicht überheblichHSG vor Duell zweier Reserve-Teamshow Nordhorn. Zum Saisonauftakt zündeten die Oberliga-Handballer der HSG Nordhorn II ein Offensiv-Spektakel, glänzten gegen Habenhausen mit einem doppelten Kempa-Trick und – sieben Sekunden vor der Sirene – mit dem 40. HSG-Tor des Spiels, das dem Schützen Marko Baals eine Kiste Bier für die Mannschaft kostete. Vor dem zweiten Punktspiel morgen (16 Uhr) bei der HSG Varel II will Trainer Ralf Lucas davon aber gar nicht mehr so viel wissen. „Die Leistung war sicher gut. Aber es war nur das erste Spiel, wir sollten jetzt nicht überheblich werden.“ Immerhin hatte er auch schwächere Phasen seiner Mannschaft gesehen, vor allem in der Abwehr.
Nicht nur die Nordhorner, auch Varel hat am ersten Spieltag überzeugt: Den Friesen gelang beim TV Grambke der einzige Auswärtssieg des Tages. Das 27:26 wertete Lucas als „Ausrufezeichen“ einer Mannschaft, die nur ganz schwer einzuordnen ist. Im Sommer machten Gerüchte die Runde, dass die Vareler Reserve sogar kurzfristig zurückzieht. „Sie haben dann offenbar einige Ex-Spieler zusammengetrommelt“, hat Lucas erfahren.
Weil Torwart Remko Bezoen in Oldenzaal ein Haus baut, wird er auf einige Auswärtsspiele verzichten und auch morgen nicht dabei sein; dafür steigt Stefan Breer mit in den Bus. Zurück soll es dann mit einemSieg gehen, denn: „Wir wollen diese Saison zeigen, dass wir die beste Zweitvertretung der Liga sind.“
|
|
|
|
|
|
gn-online, 06.09.2010HSG II: Auftakt nach Maß40:34-Sieg gegen Oberliga-Meister ATSV Habenhausen gn Nordhorn. Optimaler Start für die HSG Nordhorn II: Die Mannschaft von Trainer Ralf Lucas besiegte im ersten Pflichtspiel der Handballsaison mit 40:34 (15:14) den ATSV Habenhausen – und damit den amtierenden Oberliga-Meister, der trotz des Titelgewinns auf den Aufstieg verzichtet hatte.
„Ein super Start dieser jungen Truppe“, jubelte Lucas. Sein Team hatte in Florian Lammering (11) und Roeven Loepke (9) die herausragenden Werfer. Und Torhüter Remco Bezoen lief nach seiner Einwechselung für Dennis Bartels in der 39. Minute zur Hochform auf. Dennoch wollte der Trainer keinen besonders hervorheben. „Nach der geschlossenen Teamleistung fällt es schwer, jemanden herauszuheben“, sagte Lucas.
Nach einem ausgeglichenen Start hatte sich sein Team bei 11:6 nach 20 Minuten erstmals deutlich abgesetzt. Das war das Resultat einer guten Leistung in der Abwehr, die zwischen der 10. und 20. Minute ohne Gegentor blieb, und eines starken Auftritts der Offensive, die jeden Angriff mit einem Tor abschloss.
Doch nach einer Auszeit der Gäste aus Bremen gerieten die Nordhorner völlig aus dem Konzept. Die Abwehr packte nicht mehr konsequent genug zu. Und der Angriff leistete sich zu viele Fehler. Die Folge: Beim Seitenwechsel hieß es nur noch 15:14 für die HSG-Reserve.
Die ersten Minuten nach der Pause schlief die HSG dann selig weiter und Habenhausen glich aus (18:18/35.). Die Nordhorner spielten sich wieder einen Vorsprung von drei bis vier Toren heraus – und ab der 45. Minute ihre konditionelle Überlegenheit aus. Da zahlte sich das intensive Training der Vorbereitung aus. Während die Bremer immer mehr abbauten, nahmen die Nordhorner wieder mehr und mehr das Heft in die Hand und wurden durch die Unterstützung der Zuschauer in der Kreissporthalle zusätzlich motiviert. In einem laut Lucas „schnellen und schönen Oberliga-Spiel“ setzten sich die Nordhorner ab der 52. Minute endgültig ab. Fans und Mannschaft konnten frühzeitig entspannen: „Man hatte nie das Gefühl, das Spiel könnte kippen“, berichtete der HSG-Trainer, der ein „Sonderlob für die gelungene variable Angriffsleistung“ verteilte, aber auch monierte: „In der Abwehr ist noch Luft nach oben.“
HSG Nordhorn II: Bartels, Bezoen; Terwolbeck (6), Christoph Poll, Matthias Poll (1), Loepke (9), Lammering (11), Hombrink (4), Baals (7), de Boer (2), Riesner, Max Wilbers, Lukas Wilbers, Smemann.
|
|
 |
|
 |