gn-online.de, 11.02.2011
Grafschafter Handball-Talente im Blickfeld der Nationaltrainer
Katja Berkau und Noa Guttzeit bei der DHB-Sichtung
gn Kienbau. Mit ihren starken Leistungen haben sich Katja Berkau von der SG Neuenhaus-Uelsen und Noa Guttzeit (HSG Nordhorn, im Bild links) ins Blickfeld des Deutschen Handball-Bundes (DHB) gespielt. Die beiden Talente nehmen seit gestern an einer fünftägigen Sichtung des Verbandes teil. Sie hatten sich für eine zwölfköpfige Auswahl des niedersächsischen Handball-Verbandes des Jahrgang 1996 qualifizieren, die eine Einladung für das Trainingslager erhielt.
Sowohl für Berkau als auch für Guttzeit begann die Leistungsförderung im Jahr 2008 mit den ersten Trainingseinheiten zur Bildung einer Regionsauswahl. Im Frühjahr 2009 spielten die Regionalauswahlen dem Handballverband Niedersachsen (HVN) vor. Aus insgesamt rund 2200 Handballerinnen des Jahrgangs schafften es 45 Spielerinnen aus ganz Niedersachsen in die Landesauswahl – darunter auch die beiden Spielerinnen aus der Grafschaft. Seit knapp zwei Jahren nehmen sie an Lehrgängen und Ländervergleichsspielen teil. Seitdem die Grafschaft im Dezember 2009 zum HVN-Stützpunkt für die weiblichen Talente der Jahrgänge 1995 bis 1997 wurde, absolvieren sie zudem mit Spielerinnen aus ganz Nordwestniedersachsen alle drei Wochen eine zusätzliche Trainingseinheit von etwa drei Stunden.
Noa Guttzeit, die mit der B-Jugend der HSG in der Oberliga spielt, war in der Niedersachsenauswahl sogar schon Kapitänin. Und bei einem Turnier im vergangenen Sommer in Bremervörde wurde die Nordhornerin als beste Rechtsaußen ausgezeichnet. Sie gilt als feste Größe in dieser Auswahlmannschaft.
Katja Berkau spielt mit der SG Neuenhaus-Uelsen in der C-Jugend-Landesliga. Sie zog sich im vergangenen November einen dreifachen Bänderriss zu. Die Landestrainer hatten sie für die DHB-Sichtung gar nicht mehr auf der Rechnung, doch weil sie rechtzeitig vor der Nominierung Anfang Februar wieder fit wurde, ist sie bei dem Lehrgang dabei. Und die Physiotherapie-Abteilung der SG erhielt vom HVN ein Lob für die Arbeit.



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