nvb Jugendcup 2012
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Hochkarätiges internationales Handballjugendturnier in Nordhorn
5. Auflage des NVB-Jugendcups


Die fünfte Auflage des von der HSG Nordhorn ausgerichteten nvb-Cups gewinnt der HC Bremen.




Ralf Fricke, Vorsitzender des HC Bremen nimmt den nvb-Cup entgegen ...

Zum 1. Mal dabei und gleich Sieger in der Gesamtwertung: Der HC Bremen gewinnt mit seinen drei Teams der U19, U17 und U15 den "nvb-Cup"



Jeweils die >U19< und die >U15< Auswahl-Mannschaften gewinnen das Turnier in ihren Altersklassen, - die >U17< Auswahl schafft Platz drei.
Den 2. Platz in der Gesamtwertung belegt die SG Flensburg-Handewitt, dritter wird das Team der Schweizer von Amicitia Zürich.


-- alle Spiele, - alle Ergebnisse --


gn-online, 11.04.2012

Turnier-Debütant HC Bremen dominiert

5. NVB-Cup zeigt feinsten Jugendhandball – Nordhorner A-Jugend glänzt mit Platz 5

Die Turnierleiter Thorsten Schwarz und Holger Besemann sollten Recht behalten mit ihrem Tipp zum Turnierausgang: Eindrucksvoll bestimmte der aufstrebende Debütant vom HC Bremen das Wochenende in Nordhorns Kreissportzentrum. Zwei Siege und ein dritter Platz in den U19-, U17- und U15-Wettbewerben machten die Hanseaten zum Gesamtsieger des NVB-Wanderpokals vor der SG Flensburg-Handewitt und Amicitia Zürich. Von Werner Jäckering

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Nordhorn. Den größten Applaus gab es während der Siegerehrung allerdings für die A-Junioren der veranstaltenden HSG: Nie zuvor in der Geschichte des NVB-Jugendcups hatte sich ein Nordhorner Team derart gegen eine übermächtige Konkurrenz präsentiert und nach einem 25:22-Sieg über die SG Flensburg/Handewitt mit Abschlussplatz fünf alle Erwartungen weit übertroffen. Da waren die heimische B- und C-Jugend allerdings aktiv nicht mehr dabei: Chancenlos, aber gastfreundlich hatte man sich jeweils am Tabellenende der jeweiligen Altersgruppe wiedergefunden.

Zehn Clubs hatten sich mit ihren jeweiligen A-, B- und C-Jugendmannschaften für drei Turniertage auf den Weg nach Nordhorn gemacht und erlebten ein gewohnt perfekt vorbereitetes Ambiente aus hochklassigem Sport, Verpflegung, Unterkunft und grenzüberschreitender Verständigung.

„Wir waren zum ersten, aber sicherlich nicht zum letzten Mal hier“, gab Bremens Vereinsvorsitzender Ralf Fricke als Lob an den Veranstalter weiter. Zuvor hatten er und seine Nach- wuchsteams den Wanderpokal des 5. Nordhorner Gesamtsiegers überreicht bekommen. Zu Recht: Während seine Jungen das Turnier dominierten, spielten die Nationalmannschaften der Niederlande als Titelverteidiger und der ewige Titelanwärter THW Kiel dieses Mal keine entscheidende Rolle und waren im Gesamtklassement abgeschlagen.

Den Auftakt der Finalspiele hatten die Bremer C-Junioren gegen die SG Flensburg/Handewitt gemacht. Zehn Minuten lang konnte die SG mithalten (3:3), dann zog der neue Titelträger mit drei Toren entscheidend davon. Sinnbildlich schafften die Bremer den Treffer zum 11:6-Halbzeitstand in doppelter Unterzahl und mannschaftlich kurz gedeckt. 20:13 führte der HC zwischenzeitlich, baute dann aber kräftemäßig ab und ließ den Gegner ins Spiel kommen. Letztlich reichte ein 22:18 aber verdientermaßen zum ersten Pokalgewinn in Nordhorn.

Den sportlichen Höhepunkt der Finalspiele boten in gleicher Konstellation wie im Vorjahr die B-Junioren des TSV Bayer Dormagen und die Aktiven der SG Flensburg/Handewitt. Mit einer extrem weit vorgezogenen Abwehrformation unterband der TSV den Spielaufbau des Gegners und provozierte Abspielfehler, die konsequent ausgenutzt wurden. Auch zwei Platzverweise konnten die Überlegenheit nicht mindern, das Spiel lief scheinbar auf einen deutlichen Erfolg der Dormagener hinaus. 17:11 führte die Werkself bereits, dann drehte sich in einem packenden Finish die Partie. Mit einem umjubelten 24:23-Sieg wiederholte die SG Flensburg/Handewitt im Schlussspurt ihren Vorjahreserfolg.

Den Abschluss des Turnierwochenendes lieferten sich die Nationalmannschaft Belgiens und der HC Bremen. Wer von der Dramatik des letztjährigen Endspiels zwischen dem THW Kiel und den Niederlanden geträumt hatte, war schnell enttäuscht. Eher beschaulich und ohne Höhepunkte agierten beide Teams bei einer ständigen Führung der Bremer. Erst die Schlussphase mit einer Aufholjagd der Belgier versöhnte ein wenig. Beim 25:28-Endstand kam das Nationalteam aber nie für einen Sieg in Frage.

Die HSG-Spieler Felix Wübben, Lars Bergmann (beide U15) und Christian Smemann (U19) wurden ins All-Star-Team des Turniers gewählt und von Stephan Wilmsen und Nils Meyer aus dem Nordhorner Zweitligateam zusammen mit Thorsten Schwarz, Holger Besemann und Hallensprecher Friedrich de Groot mit Pokalen, Urkunden und Präsenten ausgezeichnet. Den NVB-Cup überreichte Berthold Schoemaker als Vertreter der Nordhorner Versorgungsbetriebe an den HC Bremen.

Der Vorsitzende der HSG Nordhorn, Thomas Kolde, sparte in seinem Schlusswort nicht mit Lob für die Organisatoren und die zahlreichen Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen. Kolde überreichte Thorsten Schwarz und Holger Besemann anlässlich der fünften Turnierauflage ein Vereinspräsent.


Spiele der HSG

Endspiel >U15<

Ehrungen/die Allstars



www.nvb-cup.de

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Drei Tage Superhandball

5. NVB-Cup: 30 Jugendmannschaften über Ostern in Nordhorn

Relativ gelöst wirken Holger Besemann und Thorsten Schwarz wenige Tage vor der fünften Auflage des NVB-Jugendcups für Nachwuchshandballer. Ein eingespieltes Helferteam und das Engagement vieler Sponsoren bilden den Grundstein für einen reibungslosen Turnierverlauf.

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Von Werner Jäckering - Nordhorn. Zehn Hochkaräter aus Europas Handballszene sind ab kommenden Sonnabend, 7. April, jeweils mit ihren A-, B- und C-Juniorenteams für drei Tage zu Gast in Nordhorn. Wie in den vergangen vier Jahren werden mehr als 500 Sportler, Trainer und Begleiter in einem der größten und qualitativ dichtest besetzten Nachwuchsturniere Deutschlands im Euregium und dem Kreissportzentrum um Titel, Pokale und ums Renommee kämpfen und ihre Ballkünste präsentieren. Jede Altersklasse spielt dabei ihren eigenen Wettbewerb aus. Alle Mannschaften können über die Platzierungen Punkte ihrer jeweils drei Teams sammeln, die am Ende über den Gesamtsieg entscheiden.

Turnierstart ist am Sonnabend um 8.30 Uhr mit den Vorrundenspielen, die am Ostersonntag ab 8.30 Uhr ihre Fortsetzung finden. Schlusstag ist Montag von 8.30 bis 14 Uhr mit den Platzierungs- und Finalspielen und der abschließenden Siegerehrung. Der Eintritt ist dank finanzieller Unterstützung von Sponsoren an allen Turniertagen frei.

„Wir haben wieder ein illustres und sportlich top besetztes Teilnehmerfeld zusammenstellen können“, drücken Besemann und Schwarz ihre Hoffnung auf einen entsprechenden Zuschauerbesuch aus. „Jeder ist für den Turniersieg gut. Favoriten aus unserer Sicht sind aber erneut die Nationalteams der Niederlande als Titelverteidiger, der HC Bremen und der Bundesliganachwuchs aus Flensburg und Kiel.“

Viele Spieler der vergangenen NVB-Turniere haben inzwischen ihren Platz in den Topligen Europas gefunden und auch aus Reihen der gastgebenden HSG spielen mittlerweile Alexander Terwolbeck, Hannes Hombrink und Mathias Poll für die HSG Nordhorn-Lingen in der 2. Bundesliga. Sicherlich werden auch zahlreiche Akteure des diesjährigen Turniers bald auf der großen Handballbühne ihren Auftritt haben.

Teilnehmer sind die SG Flensburg/Handewitt, THW Kiel, die Jugendnationalteams Belgiens und die der Niederlande als Titelverteidiger, HC Bremen, TSV Bayer Dormagen, HSG Nordhorn, Silkeborg Voel KFUM aus Dänemark, Amicitia Zürich aus der Schweiz und A1 Bregenz aus Österreich. Gespielt wird um den NVB-Cup des Gesamtsiegers, um den van-Dorsten-Pokal der A-Junioren, den Junger-Laden-Wanderpokal der B-Jugend und den Hungeling-Cup der C-Junioren. Zudem werden von den Trainern die auffälligsten Torhüter und erfolgreichsten Spieler ins All-Star-Team gewählt.

Die Veranstalter hoffen auf guten Zuschauerzuspruch, spannende Spiele, offene Gespräche und eine freundschaftliche Atmosphäre. Weitere Informationen zum Turnierverlauf gibt es unter: www.nvb-cup.de.




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